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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hund Hunde

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nach unrichtig, daß sie keinen Beinamen geführt hätten, v. Hefner.)(Valvasors Ehre des Herzogthnms Kram XI. 478. IX. 116. SinavI. 482. Schmutz II. 166.) Andere unterscheiden sich durch an-genommene Beinamen, sv. H.)

1. Hund, Hundt, führen einen von S. u. Schwarz getheiltenSchild; oben in S. ein jagender schwarzer Hund. Die Familiegehörte den jezigen preuß. Nheinprovinzen an und blüht noch inSchlesien. fFahne I. 182. II. 68. v. Ledebur I. 386.f S. Hundzum Busch.

2. Hund, Hundt, eine Mecklenburg. Familie. Vehse sagtim II- Theil, S. 72, seiner Geschichte der kleinen deutschen Höfe,daß sie zu jenen Familien gehörte, die sich selbst geadelt hätten;denn Andreas Hundt, gest. 1642, sei ein einfacher Bürger zuLübeck gewesen, dann Pächter eines Mecklenburg. Domänen-Amtes; er habe 4 Söhne hinterlassen; einer derselben, Kristof,Oberstlicutcnant, habe sich de Hundt geschrieben, und nun hättensich die Nachkommen des Andreas Hundt im 18. Jahrh. v. H.geschrieben; sie führten als Wappen ein Zeichen, bestehend auszwei an beiden Enden gewinkelten Linien, über denen der Namestehe, (v. Ledebur I. 386. III. 279.) Auch in Westpreußen seßhaft,sv. Hefner, mecklenb. Adel S. 9; vielleicht hierher gebörig?)

3. Hund. (In Roth ein springender dänischer Wind.) DieGeschwister v. H., Ferdinand Alexander und Samuel Kristof, beideLieutenants in sächs. Diensten, und Dorothea, vcrmälte Römer,nachher v. Spor, hinterlasscne Kinder des 1730 s-Samuel Hein-rich». H., knrsächs. Obristwachtmeisters, erhallen am 11. Sept.1745 den Freihcrrnstand vom sächs. Vikariat. (Er dipl. copia.)

4. Hund, Elias, k. preuß. Kriegsrath, dd. Dresden 23. Juli1745 vom s ä ch s. Vikariat in den Reichsadelstand erhoben. Wappen:Geviertet mit Herzschild, darin ein sizender Hund.

(Er dipl. copia. R.T. A. R. (sagt 1746). v. Ledebur I. 386.III. 279.1

5. Hund und Altcugrotkau. Von dieser schlcsischen undob er lau sitz'scheu Familie ist eine Linie 1720 in den böhm.alten Herrenstand und in den Freiherrnstand erhoben worden.

sSinap l. 48287. 11.345. Carpzov, oberlausitz. Ehrentempel II.167 u. f. v. Ilcchtritz V. 7678, wo aus mehreren KirchenbüchernNachrichten von 1651 1763 gegeben werden. König II. 56186.

Gauhe I. 68991. v. Mcding II. n. 395." v. Zedlitz.Siebmacher I. 56. v. Ledebur I. 385. v. Hefner, preuß. AdelS. 47. Taf. 66. v. H.j

6. Hund zum Altcnstcin, auch H. v. Wcnkhcim zum Altcustci».Ein frä nk. Geschlecht, das sich zuweilen H. v. W., zuweilen auchvon seinem Rittersize zum Altenstein H. v. W. z. A. nannte.DaS Geschlecht soll ausgestorben sein. Doch sehe man Wenckhv. Wenckh ei m. (Biedermann, Odcnw. Tab. 366. v. Gleichcnstein,n. 41. Gauhe I. 692. Sicbmachcr I. 167. n. 4. v. H.)

7. -s Hund n. Dcnitschoffcn, eine elsass. Familie.

(Bucelini XI. v. H.

8. i Hund v. Mkcniicrg. Waren nur im 13. Jahrh. bekannt.

(Gauhe I. 691 u. f. v. H.)

9. s- Hund v. Holzhausen, eine 1430 ausgestorbene hessischeFamilie, sv. H.)

10. s- Hund n. Kilchberg. Waren frizlar'sche Vasallen.Kaspar H. v. K. starb am 19. Mai 1660 als der Lezte seinesStammes. (O. S. Rommel, Hess. Gesch. II. 231. Spangen-berg, Adelsspicgel II. 222. Gauhe I. 691 u. f. Siebmacher I. 139.

Sinap i. 482. v- H.)

11. s- Hund v. Kirchhcim, eine alte, angesehene hessische,

Stammbuch »es Adels in Deutschland. II.

aber im I. 1660 ausgestorbene Familie, welche früher auf derHundsburg, unweit Kersterhausen in Nicderhessen, wohnte, unddabei auch das Schloß Falk enstein besaß, sv. H.)

12. Hund v. Lliutcrbach (im Schild zwei Flügel), stammtenaus dem Pinzgau. Wiguläus Hund, Doktor, der berühmteVerfasser desbayrischen Stammbuchs", hat Lauterbach undSulzemoö erworben, und ist 1583, 75 Jahre alt, zu Münchengestorben und bei den ehemaligen Franziskanern begraben. Am3. Nov. 1681 erhielt daö Geschlecht die freiherrliche und am 1. März1703 die Grafcnwürde von Kurfürst Maximilian Emanuel. Jinkurbayr. Dekretenbnch steht jedoch ausdrüklich, daß Kaiser Leopoldden knrbayer. Landsasscn und Hofrath Franz Maximilian Herrnvon u. zu Lanterbach in den NeichSgrafenstand erhobenhabe und daß dieser unterm 1. März 1703 von Bayern ausge-schrieben worden sei. (Tyroff, baher. Wappenb. I. 53 enthält dasgräfl. Wappen. Jahrb. des deutschen Adels >843, S. 359 Sieb-macher I. 96. v. Hesner, bayer. Adel S. 12. T- 6. 7; Erg. Bd. S. 7.

Bueclini XI. Spangenberg, Adelsspiegel II. 245. Gauhe I. 693.

v. Lang 35. Wisgrill IX. 466. Sinap l. 481. v. H.j

13. Hund von der Leiter (scala). Dieses Geschlecht war inSteycrmark und Krain, wie auch in Schlesien bekanntEs führte eine Leiter von 7 Sprossen, gehalten von 2 Hundenim Schilde, auf dem Helme einen Hund zwischen zwei Hörnern.In Steyermark und Krain gab es zwei adliche Geschlechter, dieden Namen v. Hund führten. Siehe Hund.

(Sinap I. 482. v. H.j

14. Hund v. Saulheim, Erlcnhaupt Hürth, eine alte rh einisch e,auch in Schlesien wohnhafte Familie, die im 14. Jahrh. vorkam.

(Humbracht, Tab. 226 221. Sinap I. 482. Salver 534. 536.542. Siebmacher I. 124. V. 362. - Gauhe I. 692. ZedierXIII. 1286. - v. Meding II. n. 154. - v. H.j

15. 1 Hund v. Weillmrg, nassau er Adel, wahrscheinlich einZweig der Hud v. Sonnen derg.

(Bog! 794; dessen Top. 227. Arnold! 365.j

16. Hund v. Wcnkhcim. Sind mit den H. von oder zumAlten stein ein und dieselben.

's Hundcbeck, eine im Clcve'schcn seßhafte Familie 1662.Kaspar Reinhold v. H. war kurbrandenburg'scher Oberst.Wappen? sv. Ledebur I. 385.)

Hundelshausen, Hunoldshansen, nieder Hess. Familie, derenStammhaus an der Fulda liegt. Bertramus et Walterusde Hunoldesh usen waren 1308 Burgmänner zu Bischofs-Hanse n. sUrk. B. f. Niedcrs. III. 56.)

1. f Hunderjingcn, ein altes schwäb. Dinastengeschlecht, dessenStammhaus im jezigen Württemberg. O.A. Münsingen lag.Dasselbe kam noch im 15. Jahrh. vor. (Griesinger 705.)

2. Hundcrsingcn, verschieden von den vorigen. Ihr Stamm-haus im O.A. Ehingen verkaufen sie 1315 an die v. Stadion.

(Bcschr. des O.A. Ehingen.)

Hundcrtmark, ein altes ritterliches Geschlecht im Münster'-schen, welches daselbst im 13. bis 15. Jahrh. vorkommt. Späterfindet sich dasselbe Geschlecht im 17. Jahrh. in Preußen wieder,wo es ansehnliche Besiznngen erworben hat.

(Kindlingcr, Münster. Nrk. I. 384 u. 19. Jung, hist. com. Benth.Urk. S. 317. v. Ledebur I. 385.)

-s Hundcrtjisuiid zu Dicpcrskirchcn (von Blau u. Gold gespalten,

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