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Hum — Hun
Hinnpolt war kurfürstl. bxandenbnrg. Trabant und erkaufte1592 das ehemalige Augustinereremitenkloster in Königsberg.Joh. H>, ehedem Hombold, ist am 11. Febr. 1638 als Bürger-meister zu Königsberg in der Nenmark gestorben. Sein Sohn,Erdmann Ludwig Hombold, war kurbrand enburg., dannk. preuß. Rath. Von ihm stammt Konrad v. Humboldt, derzuerst mit dem Adelsprädikate erscheint; er war Leg. Rath bei derpreuß. Gesandtschaft in Frankreich und p 1723 als Besizervon Zamenz im Kreise Neustettin. Sein Sohn, Hannö Paulv. H., war 1766 preuß. Kapitän, vermählt mit Dor. Henr.v. Schweder, eines preuß. Obersten Tochter, und hinterließvier Söhne; nur Alexander Georg v. H. sezte den Stamm fort,geb. 1726, seit 1759 Herr ans Ringenwalde und Tegel,Kreis Niederbarnim, war preuß. Major, wurde 1765 Kammer-Herr und vermählte sich 1766 mit der Wittwc v. Holwede,g. v. Eolomb; er starb 1796. Aus lezter Ehe entsprossen diebeiden Söhne Wilhelm und Alexander. sZimmcrmann's Humboldt-Buch S. 123. 1859.) Eduard Emil Theodor v. H., Sohn des ge-heimen Staatsraths und Ministers, erhielt am 31. Oktober 1869die Erlanbniß, Wappen und Namen der ausgestorbenen Linie desGeschlechts der v. Dachröden, aus welcher seine Mutter stammte,den seinigen beizufügen. sv. d. Knesebeck. — v. Zedlitz. — v. LedeburI. 384. III. 279. - Dorst, schles. Wappenb. I. 47. - v. H.)
Humbourg, zuweilen auch Himburg geschrieben. Joh. Nepomukv. H., Leibwundarzt, und seine Brüder, Franz Bruno, JohannEvangelist, Peter Valentin Gregor und Josef Adolf H., wurden1772 mit Edle von in den Reichsritterstand erhoben. sM. v. M.,Erg. 157.) Der Leibwundarzt wurde 1767 geadelt.sWisgrill IV. 465. - M. v. M. 204. — v. H.)
Humbracht, Hoembrecht, kamen von Mainz nach Frank-furt und wurden in die dasige adliche Ganerbschaft Alten-Limpurg aufgenommen. Die Erneuerung ihres Adels u. Wap-pens von Kaiser Sigismund im Jahre 1436 steht in Estor'S kl.Schriften, I. 924 — 27. (Neues genealog. Hdb. 1777. S. 256 — 58.1778. S. 309. II. Nachtr. S. 68. 70.) Der österr. ObristwachtmcisterAlexander August Kristian H. wurde 1765 in den Freiherrnstanderhoben. (M. v. M. 66. — v. Zedlitz.) Es ist dieses ein ursprüng-lich rheinländisches Geschlecht, von dem Henkinus H. 1341 zuHexheim voxkommt und aus welchem der 21. Abt der Benediktiner-Abtei Sponheim, Konrad H., dessen Eltern zu Gau Oder-heim lebten, am 26. Febr. 1445 erwählt ward. Die H. gehörtenauch zu den ältesten Patriziergcschlechtcrn von Mainz, welches sieaber, nachdem die Patrizier in den bürgerlichen Unruhen erlegen,gleich den meisten Geschlechtern, verließen und nach Frankfurtzogen (1411). Jakob H., geboren 1366, Enkel des Simon H.,kommt zuerst in Frankfurt vor, wo er die St. Peterskirchebaute. Sie nanuten sich früher Homb rächt, Ho einbracht,und wurden oft Humbracht, Hombrecht, Hoembrecht, oderstatt mit dem b mit dem p geschrieben. In den ältesten Zeitenschrieben sie sich zum Humbracht und haben das von oft nichtgebraucht. Ihre älteste Stammreihe läßt sich von Simon H., der1354 Bnrgmann zu Alz ei war, abführen. Die frankfurteraltere Linie ist jczt — 1828 — am Erlöschen. Die beiden jün-geren Linien sind durch Kriegsdienste theils nach Oesterreich,theils nach Preußen verpflanzt worden, besonders nach derGrafschaft Gl atz, wo sie Nengerödorf besizcn.
Nicht zu verwechseln ist mit diesem Geschlechte das alte, erstmainzer, dann frankfurter Patriziergeschlecht zum Humbrecht,welches im 15. Jahrh. bereits erloschen ist und ein ganz verschie-denes Wappen führte.
(Joannes Scriptorcs rer. Mogunt. — v. Ledebur I. 385. III. 279. —Frhrl. Taschenb. v. 1856. — Dorst, schles. Wppb. n. 363. — v. Hefner,preuß. Adel S. 47. T. 60; schwarzbnrg. Adel S. 58. — v. H.)
Hiimclnucr. Der k. k. Rath u. Leibmedikns Georg Jgnaz H.wurde im I. 1776 mit Edler von in den Rittcrstand erhoben.(M. v. M., Erg. 158. - v. H.)
Hlimiccki, 1783 und 1785 in Galizien eingetragen.
(Poczet Szlachty.j
Humniski-Dnbik, des Wappens Gozdawa, 1782 und 1841in Galizien eingetragen. sPoczet Szlachty.)
Hiimlikon. Conradus deHumlincon testis 1228 in einemSt. gallen'schen Brief. Das Stammhaus liegt im Zürich'schen.(Mone III. 466.)
1. Hummel, Karl v., wurde 1782 in Galizien immatrikulirt.(Poczet Szlachty.)
2. Hiimmcl. Der österr. Obristlicutenant Johann Ludwig H.
wurde 1817 in den Frciherrnstand erhoben.sM. v. M. 60. — v. H.s
Hilmmelsbüttel oder Hummcrslnittcl, eine holstein'sche Raub-Ritterfamilic, die ihre Güter, an der Alst er gelegen, dem GrafenHeinrich v. Holstein für 5666 Mark verkaufte.
sStaphorst, Hamburg. Kirchenbücher I. Per. 2. c. 3. S. 495. — Dank-werth. Schleswig und Holstein. Bcschr. XIII. 1172.)
Hiimmcrtsricd, schwäb. Uradel, welcher 1613 sein Stamm-Haus im O. A. Waldsee an das Kloster Ochsenhausen ver-kauft. (O.S.)
Hummihsch. Kristian Friedrich H., Sohn des Porzellanmanu-fakturdirektors in Meißen, kuxsächsischer Hauptmann, erhieltdd. Wien 8. Sept. 1785 den Reichsritterstand. Im Schild zweigeschrägte Straußenfedern, unten ein Haufen Kugeln, oben eineGranate. sEx dipl. copia.)
Hiimiiicki z» Hmunisk, des Wappens Gozdawa. Acht diesesGeschlechts sind 1782 in Galizien immatrikulirt. Michael H.v. H. wurde 1794 in den Grafenstand erhoben und von dieserLinie sind bis 1846 wieder mehrere Glieder immatrikulirt worden.jPoczct Szlachty. — M. v. M., Erg. 16. — v. H .s
Humolys, Franz Maria, Johann Baptist Cäsar und Felix,Brüder, erhielten 1572 Adelöbestätigung. sR. T. A. N.)
Hlimisii, ein altes nicderländ. Geschlecht. Kaiser Karl VI.
erhob am 25. Okt. 1712 Klaud. Franz v. H. zum Vicomte von
der in Flandern gelegenen Herrschaft St. Albert.
(Butkens, troph. de Brab. Suppl. 1. 497. — Ganhc II. Anh. 1586u. f. — v. H.j
Hmmwihr, straßburgcr Adelsgeschlecht.
(Mone VIII. 395.)
Hund, Hundt. Sämmtliche Familien v. H., deren es inFranken, Bayern, Schlesien und anderen Ländern mehreregibt, sollen fabelhafter Weise ihren Ursprung von den bekanntenGuelfen (die in altdeutscher Sprache Hunde hießen) haben.(Carpzov's neu eröffneter Ehrentempel der Oberlausitz II. 185— 206. —Sinap I. 479-84. II. 345. — Gauhe I. 639-91.) Mehrere führ-ten keinen Beinamen, wie z. E. das ausgestorbene steh ermär-kische Rittergeschlecht, das zwischen 1171 und 1566 vorkommt.sSiebmachcr II. 43. — Bartsch, Wappenbuch.) (Bein. Diese steye-rischen H. schrieben sich auch „von LeiterSdorf" und ist dem-