Hug — Hum
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4. H»g v. Hligcnstci», Karl Josef H. v. H. erhielt 1747die Bestätigung des Rcichsadels. sM. v. M., Erg. 326.) KarlJohann H., Administrator zu Ungarisch-Altenburg, war 1742geadelt worden. sR. T. A. R.)
7 Hligclsing, ein Dorf Gerichts Weilheim, Oberbayern.Die de Hngolvingcn kommen im 12. Jahrh. in bayer. Kloster-Urkunden vor. sM. B. V. 11 ff.)
1 Hngendorffcr, altbayer. Adel; führte einen halben Hirschim Schild. Kristof H. 1492. sO. S.)
Hugeaheim, s. Huchenheim.
f Hugenpoct, ein altes, an der Ruhr seßhaftes Geschlecht. Esblühte bis zu Ende des 14. Jahrhunderts. Von dort an stammenAlle, welche unter dem Namen H. vorkommen, aus dem Gcschlechteder Nessclrode und führen auch deren Wappen. Es hatte näm-lich Nütger Wilhelm v. N. das Schloß H. in Besiz bekommenund schrieb sich davon.sFahne I. 180. — v. Ledebur l. 383. — Siebmacher II. 120.)
Ļgg, s. Haugg.
Hugo, eine braunschweig-lüneburg'- u. hannöver'scheFamilie. Am 29. Dez. 1732 wurde der hannövr. VizepräsidentHermann Konrad H., der Oberamtmann Kristof Heinrich H. zuStolzenau, der Hofrath und Leibarzt August Johann H. undder Oberst Georg Eberhard H. von K. Karl VI. in den Adelstanderhoben und 1745 ausgeschrieben. Sie waren Bruderssöhne desberühmten geh. Raths und Vizekanzlers Ludolf H. und Söhne desOberamtmanns Konrad H. zu Stolzenau. Am 19. Mai 1795ward die Erhebung des Georg H. in den Adelstand auf Grundeines kaiserl. Diploms vom 8. Juli 1767 mit der Bemerkung be-kannt gemacht, daß seinem Vater, dem Konsistorialrathe PhilippKonrad H., bereits im I. 1742 der Adel zu Theil geworden unddas Diplom vom Sohne neuerdings erwirkt sei. Die Familie istbei Göttingen seßhaft, so. dem Knesebeck. — v. Zedlitz. — Grote,hannövr. Wappenb. 13. 2. u. L. 6. — v. Ledebur l. 333. III. 279. —v. Hcfner, Hess. Adel S. II. T. 14. - v. Krohne II. 147 u. f. - v. H.)
Hugo v. Spihcmberg, s. Spitzemberg.
Hugold, ein Patriziergeschlecht zu Heiligenstadt, welchesim 18. Jahrh. mit dem Adelstitel erscheint. Wappen?sWolf, Gesch. von Hciligenstadt 34. 234. — v. Ledebur l. 383)
1. Hugonay, ungarisch-österreichisch. Gustav Graf H.v. Szent-György war 1835 überzähliger Beisizer der Distrikts-Tafcl jenseits der Donau, zu Güns.
2. Hugonay de Szt. Gqörgy, ungarisch. Franz Graf H.de Szt.-G. stand 1857 als Lieutenant im 32. k. k. Inf. Reg.
HiiMnin de viräMir, neuenburger Adelsgeschlecht, dessenmännliche Glieder häufig in Diensten der Könige von Frankreich(Schweizergarde) vorkommen. Schild getheilt, oben ein Kranich,unten ein Dreiberg, auf dem zwischen zwei Lorbcerzweigen eineLilie steht. sO. S.s
1. Huhn, Kristian Melchior und Friedrich Wilhelm, wurden1786 geadelt. sN. T. A. N.)
2. Huhn, eine schlcs. Familie, die im 17. Jahrh. bekanntwar und welche Siebmachcr, I. 135, unter den hessischen Adelrechnet. sSinap II. 699.)
3. Huhn v. Aitcuhuhnen. Der Staatsrathsregistrator AntonH. wurde im I. 1771 mit dem Beinamen v. A. geadelt.
sM. v. M., Erg. 326. — v. H.)
Huickclhovcn, Bernhard Kielcmann, k. poln. Rath u. Groß-Händlcr zu Riga, erlangte 1785 ein N.Adelsdiplom. sN. T. A.R.)Es gab auch am Rhein ein altes Dinastcngeschlccht dieses Namens,welches erloschen ist. (Fahne I. 179. II. 67.)
Huigc», Kaspar, kais. NeichShofrathsprotouotarius, und seinebeiden Brüder, Johann Jakob, Bürgermeister zu Köln, und Jo-hann Anton, wurden 1686 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R. — Fahne I. 132. — S. Hug gen.)
7 Hukkcuwaldc. Hngo d e H., ministerialis ecclesiae in Nanm -bürg, 1197 in litteris monasterii walkenriedensis.sUrk. Buch für Niedersachsen II. 37.)
1 Hulda, Holdaw, eine sächs. Familie, die im 17. Jahrh.
erloschen ist. sAlbini, Historie der Grafen u. Herren v. Werthern 64.
— Siebmacher I. 163. n. 2. — v. Meding II. n. 333. — v. LedeburI. 369. - v. H.)
1 Huldcnbcrg. Im I. 1698 wurde der braunschweig'sche
geh. Leg. Rath Daniel Eraömi zu Wien mit v. H. in den
Freiherrnstand erhoben. Sein Sohn war Hofrath in Celle. Die
Familie ist 1812 erloschen, sv. d. Knesebeck.) Die Rcichstaxamts-
Rechnung besagt übrigens, daß v. H. erst 1719 in den Freihcrrn-
stand versezt worden; vielleicht wurde er 1698 vorerst geadelt. Im
1. 1723 wurde er gegrast, sv. Ledebur I. 383. III. 279.)
Hulewih v. Filienseld. Jak. Michael H., Rathsprotokollist desgaliz. Landrechts, wurde dd. Wien 19. Jan. 1785 mit v. L. inden galiz. Adclstand erhoben. sO- S. — M. v. M., Erg. 327. -v. Ledebur I. 383. — v. H.)
Hulrig. Ein v. H. kommt als Oberkämmcrer der StadtBreslau vor. sv. Zedlitz.)
-s Huts, tiroler Adel; aus Bamberg stammend. Neichs-Adel vom 8. Okt. 1578. sv. Hefner, p tiroler Adel.)
1 Hulshofeii, ausgegangener Ort in Oberhessen. Dasgleichnanuge Adclsgeschlecht kommt 1245—1522 vor und führtedrei Ballen im Schild mit einem dreiläzigen Steg im Haupt.sArchiv für Hess. Gesch. VI.)'
Huinliccke, f. Cocgle.
1. Humbcrt, eine in Kurhessen bedicnstetc Familie. Wappen:Der Schild durch einen s. Balken von N. und G. getheilt; oben drei,
2. 1., f. Rosen, unten auf gr. Fuß springend ein Hermelinthier
— Fuchs — einen Pfeil im Maule haltend,sv. Hefner, Hess. Adel S- 14. T. 14.)
2. Hunibert. Der Jngenicurlieuteuant H. wurde 1746 geadelt.Der Adel wurde am 16. Sept. 1795 von Preußen anerkannt.Wappen: Querbalken, worin drei Sterne, über demselben zweiWeintrauben, unten zwei belaubte Zweige.
sv. Ledebur l. 384. III. 279. — v- H.)
3. Humlmt. Aus der Familie des Jngenieurlieutenants H.(f. den Art.) wurde am 21. Febr. 1848 N. N. H., Besizer vonGrabow, Hohen- und Nieder-Kränig, Niederfaathenund Reichenfelde in der Neumark, von Preußen geadelt.Wappen: Geviertet; I.Feld in Blau ein gold., von drei goldenenWeintrauben begleiteter Sparrenz 2. u. 3. Feld in Roth ein silb.Kreuz; 4. Feld in Gold ein Fuchs, einen Pfeil im Maule tragend.
sv. Ledebur III. 279.)
" -s Hiimbl, altbayer. Adel. Im Schild ein Schrägbalken
mit drei Bechern (Humpen), auch Eiscnhütlein belegt.sO. S. — M. B. VI. 336. VIII. 267 sf .s
Hmnlwid, eine alte adliche Familie in Hinterpommern,sv. Krohne II. 1S1 u. f., wo auch das Wappen im Holzschnitt.) Johann