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Hüll — Hug
Geschlecht, das sich auch in Meißen ausgebreitet hat, wendete sichschon im I. 926 (?), als die Wenden aus Brandenburg vertriebenwurden, in diese Stadt. sKönig II. 587—93. — Angeli, märkischeChronik 39. — Knautb, prodr. Misn. — Gauhe I. 683 u. f. —Seifert, Gencal. hochadl. Eltern n. Kinder 93. — v. Zedlitz. — Sieb-macher I. 177. — v. Ledebur I. 336. — v. H.)
Hüningcnthal, s. Beek er.
1 Huephcrr (in Gold ein auffliegender schwarzer Falke), sollenauö Fulda nach Bayern gekommen sein. Wappenbrief vonKaiser Max I. 1569, AdelSbricf von Kaiser Ferdinand dd. Prag21. März 1537 für Peter und Ludwig die H., auch Marx undFranz als Peter's Söhne. Sie besaßen Pürgen bei Landsberg,auch Ren dl st ein und Lindenburg in Tirol.sO. S. — v. Hefner, 7 tiroler Adel S. 24. T. 5.s
Düppel oder Düppel, Johann Friedrich Leopold, kaiserl. Ober-Einnehmer zu Neusohl u. Oberproviantkommissär in Ungarn,geboren in Sachsen, wurde 1684 oder 85 in den rittermäßigenAdclstand erhoben. sR. T. A. R.)
1. -s Hürlic». Peregrinns de Huorwin 1214 in einemsalcm'schen Brief. fMone II. 342. Daselbst im Register steht Hürbel.f
2. ch Hürden, Hnrwin, schwäb. Adel, dessen Stammhausim O.A. Heidcnheim lag. Nach ihrem Erlöschen im 13te^Jahrh. kam H. an die Grafen von Dillingen und von diesenan die Grafen v. Wels enstein, welche es 1443 an Württem-berg verkauften. (Beschreibung des Oberamts Heidenheim.f
Düringer, Kristof, kais. Hauptmann, erlangte 1643 den Adel-stand. sR. T. A. R.)
Hürnhcim, s. Hirnheim.
st Hürningcn, schwäb. Adel. Vdalricus juvenis filius Vdal-rici de HUrningen jam defnncti in einem Brief des KlostersSt. Georgen 1125. sMone IX. 298.)
st Dürsclgau, auch in Hörselgau, kommen in Urkunden von1227 u. 1396 und noch im 15.Jahrh. in Thüringen vor, hattenihren Siz in dem zwei Stunden von Gotha gelegenen Dorfe die-ses Namens und mögen in der ersten Hälfte des 16. Jahrh. aus-gestorben sein. Hertwicus de Horselgowe, canonicus erfur-tensis, h 9. Juli 1327. fMone IV. 255. - Brückner II. tlsSt.S. 26. III. IS St. S. 34. — Gleichenstein hat n. 42. zwar nur eine sehrkleine Geneal. von ihnen (den Vater Ludwig l 466, und den Sohn Dietrich1591), aber doch das Wappen. — Horn, Handbibl. I. §.9. S. 15. — v.H.)
Hürth, s. Hund.
7 Hüser. Die v. H. kommen im Fulda'schen vor, wo Bur-kard v. H. 1427 eine neue Belehnung erhielt. Im prenß. Heerebefinden sich noch jezt Edellente dieses Namens, sv. Ledebur I. 387.III. 279.) Das Geschlecht gehörte Mecklenburg an und ist 1857mit dem prenß. General Friedrich v. H. (7 zu Köln am 19. April)erloschen. sE. S. — v. Zedlitz.)
1. Hnct. Mit diesem Namen führt v. Ledebur, I. 383, Ber-nard de Hu et, einen Schweizer von Geburt, ans, welcher1687 in kurbrandcnburg. Kriegsdiensten stand.
sSiebmacher, Snppl. II. 21.)
2. Hnct, Franz Philipp, aus Flandern, wurde 1719 ge-adelt. sR.T.A.R.)
HM, Johann Georg Heinrich, Oberst, wurde 1828 inden prenß. Adelstand erhoben, sv. Zedlitz.) Er kaufte sich inWestpreußen an. sv. Ledebur I. 383.)
7 Hüttcl. Karl Ludwig H., Leg. Rath, wurde am 8. April1792 geadelt und starb als geh. Leg. Rath 1829 nnverhcurathet.sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 337. — v. H.)
Hüttcubach, eine fränkische, im Kanton Gebürg seßhafteFamilie. (Biedermann I. n. 19. — v. H.) Wol Lochnerv.H.?
7 Hüttcudorf, Hüttendorfcr. In Oesterreich lebten zweiritterliche Geschlechter dieses Namens, welche beide längst ausge-storben sind. Im I. 1569 wurden die Gebrüder H. in den Adel-stand erhoben. sR. T. A. R.) Das ganze Geschlecht der H. erhielt1624 Bestätigung des adlichen Wappens und die Freiheit, sichv. H. zu schreiben. sR. T. A. R. — Stellmacher IV. 94. — v. H. —Wisgrill IV. 469 u. f. — M. s. a. Hartmann v. Hüttendorf.)
Hütteiidors, s. Hartmann.
7 Hüttcnrcute. Das Stammhaus im O.A. Saulgan. Ruo-dolfnö et Nuodcgerns fratrcö de Hittinruoti, et Adclhaidisgnondam soror 1287 in salcm'schen Briefen. sMone III. 234.)
1. Hüttcr, Blasius, erlangte 1599 ein Adclsdiplom. sR.T.A.R.)Zu Lindau am Bodcnsec gab es eine Patrizierfamilie v. H.
2. Hütter u. Hüttershofcn. Johann Jakob und Johann LudwigH. v. H. gehörten 1597 zum nicdcröstcrr. Nitterstande, underhielten von Kaiser Rudolf II. dd. Prag 22. Sept. 1619 eine^appenverbesserung. sWisgrill IV. 464. — v. H.)
Hüttcrsthal, österreichisch. Julius Josef Ritter v. H. war1835 wirklicher Hofrath bei der k. k. obersten Justizstelle.
Hüttftld, ein Patriziergcschlecht inThorn. sv. Ledebur III. 280.)
Hütthalcr. Der Obersten). Mathias H. wurde 1794 geadelt.sM. v. M., Erg. 327. — v. H.)
1. Hüttiicr, Gottlieb, sächs. Oberpostdircktor zu Leipzig,wurde am 21. Nov. 1829 vom König von Sachsen geadelt.
sv. Hcfner, sächs. Adel S. 33. T. 36. - Sächs. Wppb. VI. 52.)
2. Hüttner, österreichisch. Eduard Ritter v. H. war 1835Accessist bei der k. k. Hofkricgöbnchhaltung.
Hühler. Der Adelstand des Johann Ludwig H., kais. Rathes,wurde 1652 bestätigt. sR. T. A. N.)
Hüvc, österreichisch. Moriz de H. war k. k. Hauptmannbei der Militärmontirbranche.
Huf und Cantersdorf (Kuntcrsdorf), ein durch gerichtliche Zeug-nisse nachgewiesenes adl. Geschlecht in Bayern, sv. Lang, Snppl.S. Il3. — Bayerisches Wappcnbnch VI. 3l. — v. Ledebur I. 383.)Der österr. Oberst Karl H. v. K. wurde im I. 1773 in denFreiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 67. — v. H.)
Hufnagel v. Valvafone. Der Hauptmann Friedrich H. wurde1819 mit obigem Beinamen geadelt. sM. v- M. 294. — v. H.)
Husnagl v. Hilling aus Mayerhofen. Johann Georg H., knr-bayer. Hofkammcrrath, erhielt im I. 1683 mit obigem Beinamenein Adclsdiplom und Wappcnbesscrung. sR. T. A. N.) MariaKatharina v. Feuri, geb. v. H., 7 1769, war die Lezte ihresGeschlechts u. brachte das Wappen u. die Güter an die v. Feuri.fO. S. — v. Hefner, 7 baycr. Adel S. 16. T. 13.)
1. Hug, berner Adel, noch blühend. Schild schräggetheilt,oben ein Stern, unten zwei Schrägbalkcn. sO. S.)
2. 7 Hug, basler Adel. (Im Schild ein gekrönter Adlers-Rumpf.) Hanns Thüring H., des Raths zu Basel, war 1531bei dem Zug gegen Zürich und Bern. sWurstisen 694.)
3. Hug v. Hugcnfcld. Der bischöflich bascl'sche Hofrath Ant.H. wurde 1768 mit dem Beinamen v. Hngenfeld geadelt.
sM. v. M., Erg. 326. - v. H.)