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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hüll Hün

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Sie hießen eigentlich Meerschcidt, gen. v. Hüll essen, undstammen aus Westfalen, wo sie 1449 vom Schlosse Hilles-heim den Beinamen Hüll essen erhielten.

sTaschenb. der frhrl. Häuser 1857. v. Hcfner, preuß. Adel S. 47.Taf. öl). v. Zedlitz, Ad.Lex., wo auch das Wappen augegeben ist.v. Ledebur I. 384.)

Hüllcshcim. Joh. Bernh. H., Kriegs- und Domänenrath inMinden, wurde am 29. Nov. 1786 geadelt. Die Familie blühtvorzüglich im preuß. Staate, doch auch in Bayern.

sv- Zedlitz. v. Hefner, bayer. Adel S. 86. T. 101. v. LedeburI. 384. - v. H.s

1. st Hüls. Von dem Orte Hüls bei Kempen stammt diealte Familie v. H., welche ein rotheS Herz in Gold führte. Siescheint erloschen zu sein. sFahne I. 181.)

2. Hüls. Noch gab es eine zweite Familie v. H. im Berg'-schen, welche das bisterfcld'sche Wappen führte, nämlich einBlatt im Schilde. sFahne II. 68.) Vielleicht ist Heinrich v. H.der Stammvater?

3. Hüls, Heinrich, kais. Major; erhielt 1645 Adelsfreiheit,d. h. er wurde in den Adelstand erhoben, wie es in der Reichs-Taramtsrechnung heißt.

Hülsdorf, s. Droste 2.

Hülscmlnm, I. B., österr. geh. Leg. Rath u. Geschäftsträgerbei den nordamerikan. Freistaaten, wurde 1852 geadelt.sA. A. Zelt, von 1852.)

1. Hülsen, aus Bamberg, Brüder und Vettern, wurden1582 geadelt und erhielten Wappenbesscrung. sR. T. A. R.) !?!

2. Hülfen, ein mit dem deutschen Orden in die östlichen Län-der und namentlich nach Liefland gekommenes Geschlecht, wovonsich übrigens verschiedene Zweige in Preußen, Pommern undin Sachsen, besonders in der Lausitz niedergelassen haben; an-dere sind in Tirol zurückgeblieben. fGrosser, lausitz. Merkwürdig!.III. 47. Gauhe I. 688. II. 479 u. f.) Georg Friedrich H., Land-schaftsrath und Hauptmann, auf Arensdorf bei Saalfeld, unddessen Brüder, der gewesene Hauptmann und ostpreuß. Land-schaftsdeputirte Bernhard Wilhelm H. auf Wesselhöfen, undder ehemalige Lieutenant Ernst Ludwig H. auf Döhn, sind am29. Januar 1899 in den preuß. Grafenstand erhoben worden.Bedeutende Güter erwarb im I. 1829 der Generalmajor a. D.,v. H. auf Wiese, durch seine Gemahlin Ulrike v. Bodek inPreußen. Er wurde am 19. Sept. 1849 mit Beschränkung inden prenß. Grafenstand erhoben, sv. Zedlitz. Taschenbuch dergräfl. Häuser 1839 u. f. Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat I84l.Abth. 2. S. 4t). v. Firks, Ursprung des Adels in den OstseeprovinzenS. 141. v. Ledebur I. 334. III. 279. v. Hefner, preuß. AdelS. 13. T. 14. - v. H .s

3. Hülsen v. Uathsbcrg, führten den Namen von einem in demfränk. Ritterkanton Gebürg gelegenen Orte, weßhalb sie auchin diesem Kanton immatrikulirt waren.

sBiedermann, Gcbürg, I. Verzeichnis v. H.s

Hülshos, s. Droste zu H.

Hülst, Lorenz Kristian, wurde 1891 geadelt. sR. T. A. R.)

1 Hündclwang, schwäb. Adel. Bertoldus de Huondilwanctestis in einer salem'schen Urkunde 1214. sMone II. 342.)

Hueiic, Hoitlingen, gen. H., ein adliches Geschlecht, das ausder Grafschaft Mark stammt u. Wappen- n. stammgenossen mit denenv. der Lippe und denen v. Freitag ist. (In Schwarz drei, 2.1.,silb. Ringe). Am Ende des 15. Jahrh. wendeten sich die H. nach

Liefland, dann nach Kurland, Esthland u. Samogitien.I n der Mitte des 17. Jahrh. begab sich ein Zweig nach Hessen,wo sie im Militär vorkommen. Aus Kurland traten Andere inpreuß. Kriegsdienste, und dermalen 1869 ist A. v. Hei-ning en, gen. H., Premierlieutenant u. Bergmeister zu Siegen,Westfalen. In Kurland ist das Geschlecht bereits 1591 mitAahof u. a. begütert gewesen und wurde bei der 1629 daselbstangelegten Matrikel unter die ersten und ältesten Geschlechter desLandes gezählt. In Esthland erfolgte die Immatrikulation 1729,in Liefland 1812. Die kurhess. Linie ist mit dem hessischen.General Johann Kristof H. (st 1789 zu Neu-Jork) und Wil-helm Karl H., Hess. Generallieutenant (st zu Niederbeisheim1795) im Mannsstamme erloschen. Von der in Preußen vor-kommenden Linie war Ernst v. H., gen. H., k. Generallieutenant,st 9. März 1358 zu Koblenz, der Leiter des Festungsbaucs zuEhrenbreitstein. sO. S. v. Ledebur I. 382. III. 279.)

st Hüiirlmrg. 1197 Heinricus de H., frater Cunradi argen-tinensiö episcopi, testis in einem Brief Kaiser Heinrich's VI.für das Kloster Herren -Alb. Derselbe H. deHuoniberc kommt1216 mit dem Titel miuisterialiS vor. sMone I. 110 ff. II. 344.)

Hünescld, eine ansehnliche thüring. Familie, die auch imWürttemberg'schcn und in Wien wohnhaft und von der Nik.Kristof H. Neichshofrath gewesen und Altenberga bei Jena ge-kauft hatte. Diese Familie verdankt ihren Adel dem Frhrn. NikolausKristof v. H., der kais. Reichshofrath war und 1663 in den Frei-herrnstand erhoben wurde. Er war 1619 zu Arnstadt in Thü-ringen geboren, wo sein Vater, Ciriakus H., bürgerlicher Ein-nehmer war. Auch erwarb er die Güter Altenbergc, Röthaund Allendorf, die später wieder an die v. Schwarzenfelsverkauft wurden. Mit seiner Gattin Anna Katharina, aus demalten adlichen Geschlechte Neuhaus, erzeugte er mehrere Kinder,die alle in altadliche Familien heurathcten. Im I. 1685 starb erzu Frankfurt a/M. sv. Ledebur I. 386. III. 279. v. Hcfner,sächs. Adel S. 33. T. 36. - Gauhe II. 480. - v. H.)

st Hüncmörder, Hünermörder, Hunncnmoerdcr, eines der älte-sten Mecklenburg. Geschlechter, das seinen Namen von der gegendie Hunnen im 19. Jahrh. bewiesenen Tapferkeit hatte, und am11. März 1731 ausstarb. sFalkenstein, aunal. Thuriug. Nordg. 9terNachtr. S. 217. Gauhe II. 481 u. f. v. Westphaleu, mouuni. med.rer. Germ. IV. 1260. Tab. 18. u. 21. König III. 556. v. KrohneII. 150 u. f. v. Meding II. u. 397. Tyrofs 70. v. LedeburI. 386. v. H.)

Hüncr v. Wostrouisluf. Der Lieutenant H. K. Fr. H. wurdeam 19. Juli 1841 mit v. W. in den preuß. Adelstand erhoben,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 386. III. 279.)

st Hüncrkopf, ein sächs. und lausitz'sches Geschlecht, dasmit Wolf Dietrich v. H., knrsächs. Rittmeister, am 29. August1785 erloschen ist. sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 386. v. H.s

Hüncrsdors. Im I. 1812 wurde der Oberstlieutenant undStallmeister H. in den württemberg'schcn Adclstand erhoben.sRggs. Bl. von 1812. Nr. 16. Archiv für Gen., Gesch. u. Dipl. 84.)Einer seiner Söhne ist nach Braunschweig, woher der Vaternach Stuttgart gekommen war, zurückgekehrt, und Stallmeistergeworden. sv. Hefner, württ. Adel S. 15. T. 20.)

Hüimwadel (im Schild ein gestürzter Mond, ans dem einTruthahn sizt), uraltes berner Adelsgeschlccht. sO. S.)

Hünikc. Dieses braunschweig'sche und niedersächsische