Hors — Hot
191
4. Holst, v. d. < in Westfalen begütert mit Gest ringen,Rahden, Schlüssclburg, Bustcde, Damme 1332, Vin-kenbnrg, Sulingen u. a.; führen einen von R. und S. ge-spaltenen Schild, das rothe Feld schwarz gegittert. Von Preußen1844 als Freiherren anerkannt, so. Ledebur I, 378. III. 278. —Frhrl. Taschenb- von 1855. — v. Hefner, preuß. Adel S. 47. T. 59.f
5. st Horst, v. d. , deren bl. Schild eine g. Lilie zeigt. IhrStammhaus ist Horst bei Liedberg im Amte Gladbach 1338.Sie besaßen unter andern Eill, Wetten, Metze ndonk.
6. st Horst, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht, vondem v. Meding, I. n. 379, ein Siegel vom I. 1380 beibringt.
fv. H.)
7. st Horst, o. d. , in deren quergethciltem Schilde ein Löwe,öfters auch uur ein halber Löwe, erscheint. Sie besaßen das Erb-Schenkeuamt im Berg'schen und waren im Besize von Horst beiDüsseldorf 1444, Heimersheim 1550, Ahsen, Bilk, Hamm w.
(Siebmacher II. ll7. — Fahne I. 175. 177.)
8. st Horst, v. d., zu Wtlhorst. Stammburg: vinkcnhorst imCleve'scheu; das Geschlecht führte einen r. Fisch in Silber. Umdie Mitte des 16. Jahrh. ist die Familie abgestorben.
(Fahne I. 177. II. 66.)
Horstciili«, s. Glaise.
Horstig, Susanne Kristine, geb. d'Aubigntz v. Engel-brunner, erhielt nebst ihren Söhnen und Töchtern 1840 vomKönig von Batzern die Erlaubniß, sich v. H., gen. d'A. v. E.,schreiben zu dürfen.
iE. S- ^ v. Hefner, bayer. Adel S. 86. Taf. IlZll.s
Horstmar, s. Salm.
Hortcnliurg, s. Hormayr.
Hortcnhoftn, ein 1723 in Görz immatrikulirtes Geschlecht,wahrscheinlich jezt abgegangen. (O. S.)
Horti» (in Blau drei, 2. 1., silb. Grabscheite), berner Adel.
(O. S.)
Hortiscb, s. Augustiui.
Horväth-Pctrichevich zu Izcplak. Nikolaus v. Petrityevitywanderte in Folge der Parteikämpfe unter dem Adel ans Kroa-tien nach Siebenbürgen im I. 1543, ward daselbst mit demNamen H. (der Kroate) belegt, erhielt einige Lehen, und 1778erlaugte die Familie die Freiherrnwürde, ausgedehnt 1846 auf einezweite Linie. (Frhrl. Taschenb. v. 1857.)
1. Horvath. Der österr. Rittmeister Sigmund v. H., Herrzu St. Georgen (Szent Guorgtz), wurde 1803 in den Frei-herrn- und 1810 in den Grafenstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 2t. 60. - v. H.)
2. Horoath. Der k. k. Kämmerer A. v. H. in Szent Gst-ör gtz wurde 1859 in den Freiherrnstand erhoben. (A. A. Z. vomApril 1859.) Die v. H. sind ein uraltes, reich begütertes Ungar.Geschlecht. (Frhrl. Taschenb. für 1860.)
3. Horvath-Ferlasics v. Mjo-Dogacso, dalmatisch. BelaH.-F. v. F.-B. war 1857 kais. österr. Marinekadet.
4. Horvath-Petrichcvich v. Izsplak, wahrscheinlich dalmatisch.Bela Frhr. H.-P. v. S. war 1857 Oberlicut. im 6. k. k. Ulanen-Regiment.
5. Horvath v. Pravdits und Hartovsk, dalmatisch. Josef H.v. P. u. K. war Lieutenant und bei der Militärmontirbranche.
6. Horvath v. Izalalier. Johann H. v. S. war 1857 Ritt-meister beim 8. k. k. Kür. Regiment.
7. Horvath de Zsebehäzy, Franz, war 1857 Lieutenant im52. k. k. Inf. Regiment.
st Horve, eine österreichische, wahrscheinlich erloschene Fa-milie, über welche in Nr. 59. und 87. des Reichsanzcigcrs von1802 Nachfragen vorkommen, (v. H.)
Horuiarth Itanstch v. Grädecz, eine reiche Familie, welche Frei-herrndiplome hat, von denen sie aber keinen Gebrauch macht.
(Zedler XIII. S6.s
Horwcrthcrn, s. Filtz v. H.
Hary, eine preuß. Standeserhöhung.
(Preuß. Wppb. III. 56. - v. Ledebur I. 378.)
Hoschck, Hosscck, Hoske, gehören Schlesien an u. schreibensich auch ans Mühthcim. Franz v. Hossek starb 1719.
(v. Zedlitz. - Henel, silcs. hogroph. 8. p. 272. - Siuap I. 658. II. 697.- Zedier XIII. 983. - v. Ledebur I. 378.)
Hoseinann. Der Hofkammcrrath in Neu bürg, Joh. JakobH. , von Geburt ein Sachse, erhielt von Kaiser Josef II. am27- Nov. 1769 ein Adelsdiplom, (v. Lang 39l. — v. Zedlitz. —v. Ledebur I. 379. — v. Hcfner, bayer. Adel S. 86. T. l0t. — v. H.)Ein Karl v. H., st 1777, und obiger Jakob v. H., st 1784,stehen im Todtenbuche von Niederschönfeld. (O. S.)
st Hostr (in Schwarz drei goldene Flammen aus dem Fuß),augsburg. Geschlecht, das im vorigen Jahrh. auch nach Straß-burg und Genf gekommen ist. (v. Stetten 294 ff.)
Hostas. Die v. H. befinden sich in Ostpreußen und sinddaselb st begütert, fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 379, welcher Hofensschreibt.) In Polen geadelt am 14. Jan. 1549.
st Hosingcu, finden sich im 13. Jahrh. unter dem eingesessenenAdel der Fürstenthümer Wo Isenbüttel und Grubenhagen.
(E. S.)
st Hojson. Ferdinand Neichsedler v. H. war kurbayer.wirkl. Hofrath und Neichsherold zu München 1760. (O. S.)
Host, I., österr. Oberst, erlangte 1854 den rittermäßigenAdelstand.
(A. A. Zeit, von 1854. — Oesterr. Milit. Schemat. von 1354.)
st Hastenbeck, ein längst ausgestorbenes kalenb erg. Geschlecht.
(v. H.)
Hosivinckel. Joh. Baptist v. H., Postmeister zu Frankfurt,erlangte 1657 Adelsbestätigung. (R. T.A. R.)
Hosunaim v. Maimfcls. Johann Karl H. v. M. wurde am24. März 1708 in den Nitterstaud erhoben, (v. H.)
Hoszner, österreichisch. Franziska u. Antonia v. H. waren1835 Gesellschafterinnen bei der Erzherzogin Anna von Oester-r e i ch.
Hoszowski. Von diesem sehr zahlreichen galiz. Geschlechtesind die Linien Hlochan, Holdysz, Hoszowa, Kubarycz,Markowicz, Misiewicz, Moroz, Siarkowicz, Stasie-wicz, Stecewicz zu verschiedenen Zeiten in die galiz. Ma-trikel eingetragen worden. W.: Saß. (Poczet Szlachttz.) ThaddäusRitter v. H. stand 1857 als Kadet im 31. k. k. Inf. Regiment.
Hoßzn, siebenbürgisch. Ladislaus v. H. war 1835 Ober-Notar bei dem kövckrer Distrikt in Siebenbürgen.
Hotowctz v. Hvseiiitz und Löwenhaus. Der Rath und Assessordes Tribunals in Mähren, Emanuel Franz H. v. H., wurde1743 in den böhm. alten Freiherrnstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 66. — Tyroff, Wappenw. II. Taf. 246. 2. 3. — v. H.)
st Holter, kommen 1339 im Rath zu Augsburg vor. Leon-