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herrlichen Familien zu Grüningen in Bayern, die seit 1636 nnd1666 freiherrlich und einerseits am 3. Sept. 1688 von Kaiser Leo-pold erneuert wurde. Die verschiedenen Linien dieses Geschlechtsführen die Beinamen von ihren Besizungen, als: zu Grüningen,zuBingen im Fürstenthume Sigmaringen, zu Binningeu,zu Hornstein, zu Göffingen, zu Weitherdiugeu u. st w.
(v. Hattstcin II. 157. — Cast, Adelsb. v. Württemberg. Ders., Adelsb.von Baden. — Bayer. Wappenbuch III. 36. — Genealog. Jahrb. desdeutschen Adels 1811 u. f. — Archiv für Gesch., Genealogie und Dipl.Stuttgart bei Cast 1846, S. 35, woselbst eine ausführliche Geschichte desGeschlechts v. H. enthalten ist. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848. —Tyrosf, Tab. 76. 121; Württemberg. Wppb. — Dorst, Wappenb. vonWürttemberg. — Bucelini, stcmmat. IV. — Salver 256. 734. 746. —Gauhe I. 673. — v. Lang 157. — Griesinger 696. — v. Hefner, württ.Adel S. 8. T. 9. 10; bayer. AdclS. 41. T. 39; Erg-Bd. S. 15. — v. H.)
2. st Hornstein (in S. zwei voneinander gekehrte sog. Widder-Hörner), altbayer. Adel, dessen Stammhaus an der Isar ober-halb Kloster Scheftlarn lag und das wahrscheinlich nur einZweig der v. Thor war.
(O. S. - Hund III. 398. - M. B. VI. 407. VIII, 166 ff.)
3. st Hornstein. Ich finde noch ein anderes Wappen inv. Eckcr's bayer. Wappenbuch, hat in Gold übereinander dreiroth-stlber gewundene Hörner und auf dem Helme eine goldge-klcidete Jungfrau mit solchen Hörnern statt der Arme. Ich weißnicht, wo diese H. beheimathet gewesen. Vielleicht gehören einigevon den in Mon. Boicis aufgeführten v. H. hieher? (O. S.)
Hornthal- Der Stadtkommissär und Polizeidirektor H. inBamberg erhielt vom König von Bayern am 23. April 1815ein Adelsdiplom mit Verleihung des Wappens des erloschenen nürn-berger Geschlechts v. Roggenbach. Sein Vater bekannte sichzum israelitischen Glauben und erhielt bei der Taufe von sei-nen beiden Pathcn, v. Horneck zu Weiuheim u. v. Erthal,den aus den ihrigen zusammengcsezten Namen Horn-thal. Beguede St. Genies, Karl, Gutsbestzer zur Perroy, KantonsWaadt, vermählt um 1854 mit Frl. v. H. zu Bamberg.
(Bayer. Wappenbuch. — v. Hefner, bayer. Adel S. 86. Taf. 100. —v. H. — v. Lang 390.)
Hornthal, s. Horsetzky.
st Hornthosscn, schwäb. Adel. Wilhelm v. H. st 1559, liegtzu Lauingeu. (O. S.)
1. Hornuff. Der Kaiser Franz II. adelte im I. 1895 denRittergutsbesizer Kristian Gotthelf H. zu Schönau in der Ober-Lausitz. (E. S.)
2. Hornnff n. Bchrcncastest. Der Stadtschultheiß Karl HeinrichH. in Freiburg wurde 1717 mit obigem Beinamen geadelt.
(M. v. M., Erg. 325. - v. H.)
st Hornwaid, ein schles. Geschlecht.
(Sinap I. 477. II. 692. - v. Ledebur I. 377. - v. H.)
Horoch (Wappen ähnlich wie Harr ach). Mathias Kasimirv. H. wurde dd. Wien 15. Febr. 1791 in den Freihcrrnstand er-hoben. (O. S.)
Horodccki, Wappen Saß, 1782 —1849 mehrmals in diegaliz. Adelsmatrikcl eingetragen. (Poczet Szlachty.)
Horodynski v. Horodnian, Wappen Korczak, 1782 in Ga-liz ien immatrikulirt. (Poczet Szlachty.)
Horodyski , gal i zisch - österreichisch. Leopold v. H., GutS-Besizer in Galizien, befand sich 1835 unter Denjenigen, welchedurch das k. k. silb. Ehrenkreuz ausgezeichnet waren. Josef Ritterv. H. wurde 1817 unter die k. k. Kämmerer aufgenommen. Joh.
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Vinccnz v. H. war 1857 Rechnungsaccessist beim Militärrechnungs-Departement zu Lemberg. Von diesem sehr zahlreichen polni-schen Geschlechte sind die Linien Abramovicz, Bratko, Ho-rodyszcza, Jadwiszczak, Kamatiak, Macieszczak,Pnanczyc, Prokopiak, Puhacz, Zurawel 1782—1854in 116 männlichen Gliedern der galizischen Matrikel einverleibtworden. (Poczet Szlachty.)
Horologio, Horologiuö, Horologi, kais. Musikdirektor, wurde1613 in den Adelstand erhoben.
(Siebmacher IV. 90. — R.T.A.R.)
Horoinauski , 1782 in Galizien immatrikulirt.
(Poczct Szlachty.)
Horoskiewirz - Jaworski , galizisch - österreichisch. Jakobv. H.-I. war 1835 Sekretär bei dem k. k. Kriminalgerichte zuWisznitz.
st Horpnfch, Wallum, gen. H., ein ausgestorbenes rhcin. Ge-schlecht, welches 1627 Kuckuu bei Aachen besaß.
(Fahne II. 65. — v. Ledebur I. 378.)
Horm», Horaim, auf Schillgollcn, in Ostpreußen 1747.(v. Ledebur I. 378. III. 278.) W.: Sreniawa. Auch Horayn.
st Horrheim. Ein Beringer v. H. kommt im 13. Jahrh. unterden Minnesängern vor; vielleicht stammte er von der Burg H. imWürttemberg. O.A. Vaihingen. (Griesinger 697.)
Horroch. Mathias Kasimir H. wurde 1791 in den galizi-schen Freihcrrnstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 66. — v. H.)
st Horfchcuhoven. Adalpero de H. nobilis bauarus praepo-situs ecclesiae Frisingensis 1129. Engelmar de H. 1149,Wolfhart 1159, Gervicuö 1169.
(Series praepositorum Mspt. — M. B. VI. 83. VIII. 402 ff.)
Hörselgau, Horselgow, s. Hürselgau.
Horfehlrq v. Hornthal. Der österr. Oberkriegskommisjär KristianH. wurde 1826 mit v. Hornthal in den Adelstand erhoben. (E.S.)Adolf H. Edler v. H. war 1857 Verpflcgsreferent zu Prag.
1. st Horst. Es ist eine große Anzahl Geschlechter dieses Na-mens in Westfalen u. am Niedere Hein erloschen; man hebtfolgende heraus, die seit dem Anfange des 17. Jahrh. abgestorbensind, besonders die v. d. H., welche einen r. gekrönten Löwen ineinem silbernen, mit vier, auch fünf bl. Balken belegten Schildführten. Johann Dietrich v. d. H. wurde am 28. Sept. 1664 inden Freihcrrnstand, Ernst Ferdinand Frhr. v. d. H. am 4. Mai1741 in den Grafenstand erhoben. Joh. Hermann Graf v. d. H.stand als Kammerherr und General in kursächs. Diensten, undstarb 1765. Die Familie war vorzüglich am Niederrhein und inWestfalen begütert mit Hauß 1562, Horst 1611, Buswerd,Bell, Füchten, Grone, Homburg u. a.
(Siebmacher I. 125. — Robens II. 12. — v. Meding I. 378. —Braun, adl. Europa 697. — v. Ledebur I. 378. III. 278.)
2. st Horst. Die v. d. H. mit dem r. Querbalken in Goldwaren ein am Unterrhein begütertes Geschlecht.
(Fahne I. 178. II. 66. — Siebmacher II. 116.)
3. st Horst, u. d. , im Cleve'schen; sie kommen schon 1229vor und führten in S. einen r. Ochsenkopf. Sie hatten dasErbmarschallamt im Herzogthume Cleve; Zweige dieses Geschlechtswaren die v. d. H. zu Horst bei Cleve, zu Rodenholt beiEmerich, und zu Wart. Alle drei Linien sind erloschen.
(Fahne I. 177. — v. Ledebur I. 378. — v. Zedlitz.)