Hör —
Horns
189
14. Horn v. Pleiscnbnrg. Der k. k. Rath Joh. Gottfried H.wurde 1742 mit v. P. in den Reichsadelstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 325. — v. H.)
1. st Hornn», schwäb. Adel, dessen Stammhaus bei Horbam Neckar lag. (O. S.)
2. st Hornau, Hess. Uradel, der auch zu dem Kanton am Mittel-Rhein gehört. Das Stammhaus H. im nass. Amte Königstein,waren Vasallen von Kurmainz. (Vogl, Top. 256 ff. — Sieb-macher I. 142. n. 16. — Salver 434. — v. H -i
Hornau, s. Gerbert, Horn.
st Hornbcck )>i Hornbach und Horncck. (Schild gespalten mitzwei gestürzten Hörnern in verwechselten Farben). Hornbach undHorn eck liegen nicht weit von einander im Gericht Mainburg.Gebhart der H. 1345 kauft die Herrschaft Katzen Hofen von denGrafen v. Hals :c. Egolfus de Hornbach dieses Wappenswar Probst zu Freising, starb daselbst am 17. Juli 1418.
(O. S. — Hund III. 399.)
1. st Hornbcrg, altes Geschlecht in Kärnthen n. Nied er -Oesterreich, aus welchem Otto 1352 erwähnt wird. AndreasHermann v. H. war 1598 Kaiser Rudolfs II. Mundschenk undPanatier. Kristof Edler v. H. beschloß den Stamm im I. 1629.(Wisgrill IV. 449 — 42. — v. H.) Eine Linie des Geschlechtswurde von Georg v. H. 1459 in Tirol gestiftet; sie ist aber mitKonrad H. 1599 wieder nach Kärnthen zurückgezogen. (O. S.)
2. st Hornberg, schwäb. Adel, dessen Stammhaus im O.A.Calw lag, und das 1376 verschwindet. (O. S.)
3. st Hornbcrg, bayer. Adel. Weimnar v. H. 1411. Erasm1423. Im rothen Schild ein gold. u. ein silb. Bockshorn gestürzt.
sO- S- — Hund III. 466.)
4. st Hornbcrg, ein anderes bayer. Geschlecht, war mit denPretschlaifcrn stammgenosscn; führte in Schwarz ein silbernesHüfthorn auf goldenem Dreiberg. Dieses Wappens war HeinrichHornperger, Richter zu Vilshofen, st 1419. (O. S.)
5. Hornbcrg, eine adliche Familie im Hegau, wovon Hum-bracht, S. 193, die Stammtafel liefert. Sie ist eines Ursprungsmit den Horneckv. H. und führt gleiches Wappen. S. Horneckv. Hornberg. (Gauhe I. 976.)
6. Hornbcrg. Friedrich Wilhelm v. H. und sein Bruder KarlHeinrich, Ersterer Fändrich im kowalskischen Regiment, er-hielten am 18. Juni 1787 vom König von Prcuß en Erneuerungihres Adels, sv. Zedlitz. — Prcuß. Wappenb. III. 56. — v. LedeburI. 377. III. 278.) In Pommern seßhaft.
7. st Hornbcrg. Noch gab es eine Familie v. H. auf der gleich-namigen Burg im O.A. Gerabronn, die aber nur ein Seiten-Zweig der v. Seltcneck gewesen sein soll. (Griesinger 694.)
Hornc, Kaspar Josef, ans Antwerpen, wurde 1717 inden rittermäßigen Adelstand erhoben. (N.T.A.N.)
1. Horncbcrg, Hornburg, ein halbcrstadt. Geschlecht, wel-ches die Stadt, Schloß und Amt gleichen Namens besessen hatund 1174 vorkommt.
2. Horncbcrg, ein Geschlecht in Schwaben, aus welchem im
I. 1422 Hermann in Urkunden vorkommt.
sSauterberg, sel. jur. et hist. II. 286. — Griesinger 694.)
1. st Horneck, ein altes, längst abgestorbenes Rittcrgeschlecht,dessen Burg H. bei Gundelsheim im jezigen k. Württemberg. O.A.Neckarsulm gelegen ist. Werner v. H. übergab seine Burg 1274dem deutschen Orden. Mit ihm, der Deutschordensritter wurde,
starb das Geschlecht wahrscheinlich aus. (Griesinger 694.) NachAnderen soll das Geschlecht erst 1736 mit Wilhelm v. H. st sein.
2. st Horneck, eine steyermärk. Familie, die das gleichna-mige Schloß und Gut am Gr atzbach besaß. Sie kommt zwi-schen 1294—1489 vor. Der Lezte ihres Stammes, Laß lauv. H., starb in der zweiten Hälfte des 15. Jahrh.
(Schmutz II. I6l. — v. H.)
3. Horncck. Kurfürst Mar Emanuel von Bayern erhebtden Joh. Jakob v. Horneckhund seine Nachkommenschaft in denHerrenstand 15. Juni 1699. (Dekretenbuch.)
4. Horncck v. Hornbcrg, eine rheinische und bayer. adlicheFamilie, die schon seit 1674 freiherrlich war.
(v. Humbracht, Tab. 192. — v. Hattstein I. 311. — Gauhe I. 975.
— Salvcr 697. — v. Lang 156. — Seifert, Genealogie adl. Eltern u.Kinder 219. — Siebmachcr I. 118. 196; Suppl. IV. 14. — Bayer-Wappenb. III. 29. — r>. Hefner, bayer. Adel S-46. T. 39; Erg. Bd-S. 15. — v. H.)
5. Horncck v. Wcinhcim, eine rheinländ. Familie, die denBeinamen von dem Städtchen Wein he im in der Untcrpfalz er-halten haben mag und die schon seit 1616 freiherrlich ist.
(v. Humbracht, Tab. 194. — v. Hattstein I. 312—15. — Gauhe I.S. 976. — v. Lang 156 n. f. — Tyroff tab. 146. — Siebmacher, Suppl.II. 15. — Bayer. Wppb. III. 29. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848.
— v. Hesncr, bayer. Adel S. 46. Taf. 39. — v. H.)
Horneinann, eine in der Oberlausitz seßhafte Familie, welchePannWitz besizt. Wappen? (v. Ledebur I. 377. III. 278.)
st Horncs, Hoorn, eine der vornehmsten und ältesten Familienin Brabant, wo auch deren Stammschloß u. Grafschaft Hornesgelegen. Das Geschlecht hat schon 1459 den Reichsgrafenstand er-langt. Am 28. Aug. 1736 wurde Max Emanuel v. H. durchK. Karl VI. in den Reichsfürstenstand erhoben mit dem PrädikateJllustrissimus consangineus charissimus. (O. S. — Taschenmacher,Annal. 269. — Zedier XIII. 858. — Hübner, geneal. Tab. 1283. —L'erection de tontes lcs terrcs du Brabant f. 91. — Gauhe I. 676—78.
— Sinap II. 116.) Das Geschlecht ist am 12. Jan. 1763 erloschen.(Neue gen. u. histor. Nachr. XXIII. 863. — v. H.)
1. Hornig. Georg H., kurbrandenburg. Obcrforstmeister,erhielt die kurfürstlich brandenbnrg. Bestätigung seines Rcichs-Adcls dd. Oranienburg 12/22. Juli 1694. Schild zediertet mitzwei Balken u. einem Einhorn. Er war dd. Wien 25. Juli 1679in den Adelstand erhoben worden.
(O- S. — R. T. A. R. — v. Zedlitz. — Drcyhanpt, Beschreib, desSaalkreises. — v. H.)
2. Hornig v. Hornburg. Der hesscn-darmstädt. OberstLudwig H. wurde vom Kaiser im I. 1796 mit obigem Beinamenin den Neichsfreiherrnstand erhoben. (M. v- M. 59. — v. H.)
st Hornlingcn, ein schwäb. Geschlecht, das bei Bissingen dasSchloß Ganckam, von dem es sich schrieb, besessen und welchesnach 1297 nicht weiter vorkommt. (Crusins, schwäb. Chrom III. 16.
— Paralip. 24. p. 466. — Zedier XIII. 399. 898.)
Hornncr, Gebrüder, wurden 1572 geadelt. S. Horn.
1. Hornowski, Hronowe, Hornowe, eine im troppau'schenFürstenthnme 1593 seßhafte Familie.
(Papochius, spec. Morav. 447. — Sinap II. 697.)
2. Hornowski ans Gnhrau, im Kreise Pleß in Schlesien.Wappen: Korczak. (v. Ledebur I- 377.)
st Hornsbcrg, eine Hess. Familie, die ganz ausgestorben ist.S. Breidbach-Bürresheim. (v. H.)
1. Hornstein, eine der ältesten schwäbischen adlichen, nun frei-