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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hohms Hohenw

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Grafen; kommen noch 1429 vor. Ihr Schild getheilt, oben dreiSterne. sO. S. Hund I. 93. M. B, in indice.s

st Hohenstansc». Der Ritter Friedrich v. Staufen, Herr zu

H. in Schwaben, zeichnete sich unter den Augen des Kaisers

Heinrich IV- so sehr aus, daß dieser ihm das Herzogthum S chwa-

hen verlieh und seine Tochter Agnes zur Gemahlin gab. Durch

seinen Sohn Konrad gelangten die H. zum Kaiserthrone.

sHübner I. Taf, 28. Friedrich v. Räumer, Gesch. der Hohenstaufenund ihrer Zeit. Leipzig 1829. I. u. II. Th. mit K. u-Kupfern. Grie-singer 669. v. Hsi

Bem.; Der Name ist richtiger Staufer statt H.

1. st Hohenstein, Hohnstcin, eine nckermärkische, längst er-loschene Familie, welche früher in der Mittelmark begütertwar. sv. Zedlitz. Grundmann, Vers, einer Uckermark. Adelshist.ssSie führte im bl. Schilde drei gold. Sterne, sv. Ledebur I. 368.)Waren vielleicht Ministerialen der Grafen v. Honstein undVögte auf deren Burg. Vcrgl. Honstein.

2. st Hohenstein, eine der Ganerbschaft Alten-Limpurg

einverleibt gewesene adliche Familie, welche aber nicht mehr daselbst

vorhanden und wahrscheinlich ausgestorben ist.sNeues gen. Hdb. v. 1777. S. 278. 1778. S. 302; Nachtr. S. l30.fi

3. st Hohenstein, ein vor mehreren Jahrhunderten ausgestor-benes niedcröstcrr. Herrengcschlecht. sWisgrill IV. 424.) Es ^führte im Schilde einen breiten Balken, an welchem drei abwärtsgekehrte Spizen aneinander gestellt erscheinen. Ans dem Helm einAdlerflügel, in dessen Mitte der Balken. sE. S.)

4. 1 Hohenstein, auch Hocnstein, eine alte rhein. Familie, dieim 11. Jahrh. bis zum I. 1586, nach v. Hattstcin bis 1612,vorkommt, wo sie, nach demselben, mit Johann dem jüngeren1612 ausstarb. Eine Tochter des Stammvaters hatte den Zu-Namender Teufel von Rüdes heim". Die Mitglieder die-ses Geschlechts waren häufig in den Domstiftern zu Mainz undWorms und im deutschen Orden, sv. Humbracht, Tab. 282.Gauhe I. 660. v. Hattstcin III. 7376.s Die Familie führte inSilber ein rothcs Schildchen u. im vorderen Obcreck eine schwarzeRose. Das Stammhaus lag an der Aar im nassau'schen AmteLau genschwalb ach. Philipp v. H. ist am 14. Sept. 1586 imBad Ems als der Lezte seines Stammes st. sO. S. Bode-mann 323. Vogt 612.) S. auch Vre der v. Hohenstein.

5. Hohenstein, ein schwäbisches, seit 1979 bekanntes Ge-schlecht, wie Spangenberg, Adelsspicgel II. Bd. XII. Buch S. 317,angeführt hat. Sie hießen, nach Griesinger S. 679 u. f., Kaibv. H. Auch bringt Siebmachcr, II. 97. V. 262, zwei, nur in denHelmzierdcn verschiedene Wappen eines schwäb. Geschlechts diesesNamens bei. Im s. Schilde ein gespaltener halb bl., halb r. Adler.

6. Hohenstein. Auch in Oberösterrcich war im 17. Jahrh.ein Geschlecht dieses Namens bekannt, welches jedoch MaurerV. H. hieß. sSicbmacher III. 50; Suppl. I. t. Zedier XIII. 570.s

7. Hohenstein, ein Niederlausitz er Geschlecht, aus demJohannes H. 1796 in den Freiherrnstand erhoben worden. sPfef-finger ad Vitriar. Lib. V. §. 11. p. 791.) Noch bringt Siebmacher,

I. 134, das Wappen eines Hess. Geschlechts (ein Baumast mitdrei r. Rosen, desgleichen auf dem Helme), und, II. 126, zweiWappen eines elsasscr und eines rhein. Geschlechts (weiß undroth gegittert mit eben so gegittertem Brackenkopfe auf dem Helme)und, III. 139, den nämlichen Schild, aber mit zwei gegittertenFlügeln auf dem Helme, bei, wovon die Familien nicht anzugeben sind.

Stammbuch des Adels tu Deutschland. II.

8. Hohenstein. Die mit dem Herzoge Alexander von Würt-temberg 1835 morganatisch vermählte Gräsin Nhcday v. Kiß-rhede wurde für sich und ihre Kinder unter dem Namen v. H.in den Grafenstand erhoben. sGräfl. Taschenb. v. 1855.)Hohenstein, s. Honstein; Brcder v. H.

Hohcnstern, s. Bendle, Borg sine.

Hohcnstoek, Hohnstock, eine in Ostpreußen angesessene Fa-milie. Wappen? sv. Ledebur I. 368.)

Hohenstögcr o. Hohcnstög. Die Brüder Karl und Mathias H.und ihre Brüdersöhnc wurden im I. 1779 mit Edle v. Hohen-stög in den Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 156. - v. H.sst Hohentann, Münch, gen. v. H. , schwäb. Adel. Johannder M. gen. v. H. 1339 ff. sHuud III. 419.)

st Hohentanne!' (geviertet: 1. u. 4. ein Tanncnkranz, 2. u. 3.leer), altbayer. Adel. Heinrich H. 1484 Pfleger zu Massen-hausen. sO. S. - Hund III. 709.)

Hohcnthal. Der Stammvater dieser s ä ch s. gräsl. Familie warPeter Höh mann, ein reicher leipziger Kaufmann und Besizervon eilf Rittergütern. Er wurde wegen seiner geleisteten großenLieferungen an Munition, Pferden und Lebensmitteln in den da-maligen Kriegsjahren für die kais. Völker am 2. März 1717 vonKaiser Karl VI. mit dem Prädikate Edler v. Hohenthal in desheil. m. Reichs rittermäßigen Adelstand, seine Söhne, Peter,Kristian Gottlieb, Karl Ludwig, Johann Friedrich, Theodor Augustund Georg Wilhelni (leztere drei ohne männliche Nachkommen st),von K. Karl VI. dd. 2. Sept. 1733 und 22. Sept. 1736 in denReichsfreiherrnstand erhoben. Die Söhne derselben, nämlich PeterH., Oberkonsistorialpräsident, Herr auf Falkenbcrg, Schmör -kendorf, Döbernitz, Ober- und Nieder-Küpper, als Fa-milienältester, dann Peter Friedrich, kurf. Hofrath (und nachheriger 1779 Gesandter beim Reichstage zu Regensburg), Jo-hann Jakob, Herr auf Dölkau, Kötschlitz, Günthcrs-dorff, Altranstädt, Hohenprießnitz, Grüne, Prie-st äblich, Ostrau und Kenschberg, kurf. Kammerrath, dannKristian Gottlieb, auf Wartenburg, Kunlitz, Frießnitz,Struth, Niederpöllnitz und Reinstädt, endlich FriedrichWilhelm, auf Großstädtlen, Groß- u. Probst-Deubcn,Knauthayn, Knautnaundorf, Lauer und Crostewitz,Stiftskapitülar zu Zeitz erhielten dd. Dresden 7. Aug. 1799den Reichsgrafcnstand vom sächs. Vikariate.

(Er dipl. copia. Allg. gen. Handb. I. 602. v. Hefucr, preuß.Adel S. 12. T. 13; sächs. Adel S. 2. T. 2. v. Uechtritz, dipl. Nachr.(von 171784) III. 15159. Das frhrl. Wappen befindet sich inTyroff, I. Taf. 76., und das gräfliche auf Taf. 231. v- Zedlitz.Taschenb. der gräfl. Häuser 1839 u. f. Jahrb. des deutschen Adels1345. - v. Ledebur I. 368. Sächs. Wppb. I. 29. v. H.)

Hohcnwall, s. Hofbauer.

st Hohenwoiig, kommen in bayer. Klosterbriefen 11991319vor. sM. B. vm. 73 ff.)

st Hohcnuiartcr zu Hohenwart (Schild von Roth, Gold undSchwarz gcsparrt), altbayer. Adel; von 1949 an beurkundet.sO. S. Hund III. 410. M. B. XIII. 310 ff.)

Hohcnuiarth zu Gerlachshcin und Naiiiiach, eine aus Bayernstammende adliche und freiherrliche, zulezt gräfliche Familie imHerzogthume Krain und Stey ermark, wo sie das Erbtruch-sessenamt nebst ansehnlichen Herrschaften besizt. Einer aus derFamilie verwandelte 1987 sein Stammhaus H., unweit Pfaffen-

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