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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hoheich Hohens

Theofrastus Paracclsns B. v. H., der 1541 starb, war der Sohneines unehelichen Abkömmlings aus diesem Geschlechte,

(Gryphns, vom Ritterorden 47, Gesch. der menschlichen NarrheitVit. 212 u, f, Siebmacher II, 87, n, 2. Spangcnberg II, 235. Zedler Xltl, 537. Griesinger Sil unter Großhohenheim,v. Hefncr, 1 schwäb. Adel S. l2, v, H.)

Hohenheim,s s. Hönhcim.

Hohcnhöwcii, s. Hewen, Höwen.

Hohenkirchen, s. Hochcnkirchen.

Hohcnkirchcr, Alexander, Joachim, Landfried und Abraham,Gebrüder, wurden 1588 in den Adclstand erhoben. (R. T. A. N.)

Hohcnlandcnberg, ein ursprünglich schweizer. Geschlecht, dassich in die rhein. Ritterschaft gewendet hat.

(v. Hattstein III. Supplem, S, 73, Siebmacher I, 133. n. 3,V. Meding II, 38Z. v. Hnmbracht, Tab. 279. v. H.)

Hohcniindcr, s. Banniza,

1. Hohenlohe. Gotfridus de H, kommt 122847 in baycr.Klostcrbricfen vor. sM. B. IV. 344. XI, 233.)

2. Hohenlohe, leitet seine Abkunft aus dem herzoglich fränk.Hause, von Eberhard, Herzog in Franken, Bruder des deutschenKönigs Konrad I-, her, und hat den Namen von dem in Ruinenliegenden Schlosse Hohenlohe bei Hollach und Uffenheim inFranken. Vormals gab es nur zwei Linien, die hohenlohe-braun cck'sche und hohenlohe-hohenlohe'sche. Erstere erloschim I. 1396. Die zweite theilte sich in die oberländische zu Wei-kersheim u. Schillingsfürst, und in die unterländische zuNenenstein und Waldenburg. Erstere erlosch im I. 1546ganz und von der lezteren der Ast zu Nenenstein 1556. Diedrei Söhne des Grafen Georg zu Hohenlohe-Waldenburgtheilten sich also: Der Aelterc überließ dem Mittleren die vorherbesessenen väterlichen (oder Waldenburg.) Lande, die angefallenennenenstein'schen Lande behielt er für sich. Weileröheim undSchillingsfürst bekam der dritte oder jüngste Bruder, der balddarauf starb, worauf Wcikershcim dem altern und Schillingsfürstdem Mittlern Bruder zufiel. So gab es nun zwei Hauptlinien:die ncnenstcin'sche oder evangelische und die waldenburg'scheoder katholische Linie, denen in den Jahren 1744 (21, Mai) u. 1764der NeichSfürstenstand (woraus sie ohnedem entsprossen) erneuertwurde. Im I. 1868 verlieh der König von Württemberg die-sem Fürstenhanse das Württemberg. Kronerbmarschallamt desKönigreichs. Die Uebersicht dieser Linien ist diese:

-V Die neu enstein'sche Hauptlinie erlangte die 1744 ausge-schlagene Erhebung in den Neichsfürstenstand von Kaiser Franz I.am 4. April 1764 für die jedesmal regierenden Herren und derenälteste Söhne, und theilte sich in:

1) Die neuenstein'sche. Diese wieder:

->. in die weikersheimer, die schon 1756 erlosch;b. in die öh ring er Linie, die 1865 ebenfalls erlosch; dann

2) in die langenburg'sche Linie. Diese theilte sich aber vor-mals in drei Branchen:

a. in die hohenlohe-langenburg'sche,

b. in die ingelfingen'sche, undo. in die kirchenberg'sche;

alle drei sind Mitbesizer der neu enstein-öhrin gen'scheuLande.

L, Die waldenburg'sche Hauptlinie erhielt von K. Karl VII.die Reichsfürstenwürde, und am 17. Aug. 1757 wurden ihre Lande

von Kaiser Franz I. zu einem unmittelbaren Fürstenthnme erhoben.Des Stifters zwei Söhne bildeten:

1) Die Hohenlohe - Waldenburg - bartenstein'sche; diesewieder

a. die hohenlohe-waldenbnrg-bartenstein'sche, und

b, die hohenlohe-waldcnburg-jagstberg'sche Linie;

2) die hohenlohe-waldenbnrg-schillingsfürst'sche Linie.Nach erfolgter Mcdiatisirnng sind sämmtliche Linien Standeshcrrenin Württemberg, und der Bruder des Fürsten v. H,-Schil-lingsfürst wegen dieser Herrschaft solches noch in Bayern.

sB. G. Struvii Origines et elog. Hoenl. Jen. 1713. rei 1744.Hübncr II. Tab. 3876113. Gauhe II. 45333. Siebmacher I. >4.n. 13. V. 26. n. 2. VI. 13. n. 6. Biedermann, Fürsten Tab. 111 19.Dessen Grafen Tab. 136. Hörselmann, diplom. Beweis, daß demhohenlohc'schcn Hanse zc. Nürnberg 1731 fs. S. 314. 363. I. G. Wibel,hohenlohe'schc Kircben- u. Rcformationshist. I. Onolzb. 1752. 4. S. 33-42. Salver 238. 212. 229. 237. 241. 336. 348. G. Just. Herwig,Entwurf einer gcncal. Gesch. des hohen Hauses H.-Schillingsfürst 1736.13 B. 8.; eine nicht in den Buchhandel gekommene Schrift, von dereigen ist, daß sie nicht tabellarisch eingerichtet ist, welches wenigstens denIleberblick nicht erleichtert. Beweis des Miterbfolgcrechts des fürstlichhohenlohc'schcn Hauses. Kirchb. n. Langcnbnrg :c. >833 ff. nach S. 83,wo eine Stammtafel der gesammten ncuenstein'schcn Linie eingenickt ist.

Allgcm. gen. Hdb. I. 1811. S- 331II. v. Lang, Suppl. zu S. >3.

Tyroff, Tab. 142; II. 28; württ. Wappenbnch. Masch 6163.Gothaer gen. Hofkalender 1825. S. 8691. v. Zedlitz. Cast,Adelsb. von Württemberg. v. Jmhof, not- proc. f. II. 25. Spencr,op. herald, lib. I. p. 237. Tab. IX. u. besonders K. 5. Rudolphi, her.cur. II. 45. tab. IV. Durchl. Welt V. 265. Siebmacher, Snppl.III. 1. X. 1. Trier, Wappenk. 583. Dorst, Wappenbuch vonWürttemberg. Wappenbnch des Adels im Königreich Bayern I. 5.

Allg. hist. Lex. II. 693. - Zedler XIII. 539. Köhler, Münzbel.X. 438. 452. Albrecht, die Siegel des Hauses H.-Oehringen 1857.f

Der König von Württemberg erlaubte dem Hause H. um1825, den ehemaligen Hausorden vom Phönix zu tragen, abernicht zu vergeben.

(Griesinger 657. v. H. Hartmann, gen. Samml.)

1 Hohcnmos, kommen 11561251 in bayer. Klosterbriefenvor. sM. B. I. 775. II. 282. III. 223 ff.)

1. ch Hohcnrain, altes bayer. Geschlecht, dessen gleichnamigesStammhaus im aiblingcr Gerichte liegt. Georg v. H. ist 1487als der Lezte seines Stammes st. (Obcrbayer. Archiv VIII. >61 ff.

v. Hcfner, st bayer. Adel S. 16. T. 13. M. B. in 27 verschiedenenGliedern beurkundet. Vide indicem. Hund I. 233. v. H.)

2. Hohcnroin. Der Rittmeister Jakob H. wurde im I. 1758mit Edler von geadelt. sM. v. M. 262.)

Hohcnrcalta, s. Jacklin.

-s Hohcnricth, oder besser Gerung v. H., waren ein schwäb.Edelngeschlecht, dessen Schloß im jezigen Württemberg. ObcramteMarbach lag. Es erscheint 1146 und ist mit Philipp v. H.1462 erloschen. (Griesinger 668.)

1 Hohenrad, waren ein Zweig der Röder. (Mone II. 463.)ch Hohcnschcid, ein zerstörtes Bergschloß im Württemberg. O. A.Vaihingen, welches der Stammfiz der Ritter v. H. war, dieim 15. Jahrh. ausgestorben sind. (Griesinger 668.)

ch Hohcnschiitz, Hochschlitz, Hochschlütz, ein schwäb. Geschlecht,welches zwischen 1315 und 1375 vorkommt.

(Crusius, schwäb. Chronik. Zedler XIII. 553.)

Hohcnsmncr v. Hohenjnin, österreichisch. Ferdinand H. v. H.war 1835 k. k. Oberst.

1. ch Hohcnstain und Marquartstain, Dinastengrafen in Bayern.(Hund I. 95 n. s. Siebmacher II. 13. v. H.)

2. ch Hohenstni», wahrscheinlich Ministerialen der vorgenannten