178
Hohenw
- Hol
Hofen gelegen, in ein Benediktincrnonnenkloster, worin seineSchwester die erste Äbtissin wurde. Franz Karl o. H, wurde 1767in den Grafenstand erhoben. sM. v. M. 21.) A. Graf v. Hohen-wart, öfter reich. Hofrath, erhielt 1856 die Erlaubniß, seinemGrafentitel jenen eines Frhrn. de Leo u. Lewenberg — einerausgestorbenen Familie — beifügen zu dürfen.
sA. A. Z. von 1856. — Gen. Taschenb. der grafl. Hauser >844 u. f. —Seifert's recht auseinander folgende Ahnen Tab. >9. — Fortunat Hueber,m. f. den Art. Andechs- — Valvasor's Ehre des Herzogthums Kram. —Schönlebcn, annal. Carniola III. 532. — Eauhc I. 669 u. f. — Sieb-macher II. n. U. — v. Meding III. n. 353. — Allgem. gcneal. Handb.I. 605 u. f. — Wisgrill IV. 426—30. — v. Schönfeld, Adelsschemat.I. 206. — Zedier XIII. 57l. — Jahrb. des deutschen Adels >848. S- 346.
— v. Hefner, krainer Adel S. >0. T- 9. — v- H.)
h Hohenweisel (Schild mit Spizen getheilt, oben leer, untenmit Kreuzlein besät), waren westerauer Adel, und sind mitMarkwart v. H. 1557 im Mannsstamme erloschen.
sO-S. — Bodemann 324. — Arnoldi 302. — v. Humbracht,Tab. 282. — Gauhe I. 661. — v. H.j
h Hohenzinnen. Blos eine Wappenbeschreibung nach einem Grab-Steine des Naumburg. Kapitulars Fr. v. Cachcdenier von1675 gibt v. Meding III. n. 354. Auch ist anderwärts nichts zufinden, sv. H.)
Hohldors, wurden am 15. Juli 1652 in den böhm. altenRitterstand erhoben, sv. H.)
Hohlgardt, ein Abkömmling eineö Edelfräuleins im H., wel-cher unter dem Namen v. H. 1796 in den Reichsadclstand erhobenwurde. sR. T. A. R. — Siebmachcr, Suppl. XI. 11.)
Hohlweg, v. Ledebur führt im I. Bande des preuß. Adels-Lerikons, S. 369, au, daß im preuß. 29. Landwehrregimeute um1856 ein Lieut. v. H. gestanden habe. W.? (Bethmann-Hollweg?)
1. Hohnhorst, Honhorst, eine sehr alte nieder sächsischeadliche Familie, die besonders im Lüneburg'schen begütert war.sPfeffiuger, braunschweig. Hist. II. t063. — Gauhe I. 66l u. f. —Ahucutäsel der R-R. v. Laffert, geb. v. H. Natzeburg 1752 in Patentform,auf 64 Ahnen. — v. Meding I. n. 364. — v. d. Knesebeck, Taschenb. desAd. in Hannover. — Grote, hannövr. Wppb. <3. 47. — v. Ledeb- I. 369.)Wappen: In einem von Gold und Schwarz quergetheilten Schilddrei rothe, durch einen Stiel verbundene Rosen, sv. H.)
2. Hohnhorst zu Hohnhorst, bei Wuustorf; waren schauen-burg-minden'sche Lehensleute. Jobst v. H. war 1595 Komthurder Johanniterkommende Wintershcim im Minden'schen.sv. Ledebur I. 369.) Das Wappen ist nicht angegeben.
Hohnhorjk, s. Houhorst, genannt Düvel.
-s Hohnsberg. Die v. H. gehören zum preuß. Adel, sindaber wahrscheinlich ausgestorben, sv. Zedlitz.)
1. Hohnstedt, Henstedt, eine in der Grafschaft Hoya, dannim Lüneburg'schen begüterte Familie. Kurt v. H. auf Dam-m erhör st war mit Luise v. dem Brinke vermählt und starb1657. Jobst v. H. der jüngere war mit Anna Katharina Freiinv. Heussern zu Osternohle verhcurathet um 1689. Die Fa-milie besizt im Lüneburg'schen die Rittergüter Eilke u. Franken-feld. sHannövr. Staatskalender auf 1825. — R. A. Nolten, histor.-geneal. Nachr. in den braunschweig. Anzeigen von 1752, n. 26, von deradlichen Familie v. H. — v. Wolframitz, collect. II. Mspt. — Sieb-macher I. 182. — v. Zedlitz. — v. dem Knesebeck, Taschenb. des Adelsin Hannover, zählt sie mit Recht zum Uradel, welcher bereits >134—1333in Urkunden erscheint. — v. Meding I. n. 373. — Dipl. Jahrb. für denpreuß. Staat >841. Abth. 2. 66. — Grote, hannövr. Wappb. (3. 47.
— v. Ledebur I. 369.) Wappen: Ein rother Eberkopf in Silber.
2. Hohnstedt, v. Ledebur, Preuß. Ad. Lex. I. 369, führt ein
in Sachsen begütertes Geschlecht v. H. an, welches einen blauund roth quergetheilten Schild führt, im unteren Felde drei weißeNoseu. Auch in der Mark Brandenburg soll das GeschlechtBesizungeu haben, als: Falkcnberg, Jakobsdorf, Schwerin;in Württemberg 1657 Weidcnburg. Ein Sulzow, wel-ches ihm zugeschrieben wird, gibt es daselbst nicht.
' sv. Hefner, preuß. Adel S. 47. Taf. 59.)
h Hoholting, altbayer. Adel. Von Schwarz, Silber, Rothgestürzt gesparrt; hatten ihr Gräbnis zu Raitenhaslach. Primus:Wolfgrim 1130. sM. B. IV. 230.) Hund, III. 409, führtPankraz H. zu Marklkofen 1468 an; möchte wol Hoffol-ting (s. d.), oder beides ein Geschlecht sein. sO.S.)
h Hohorst, ein von Kaiser Franz I. am 14. Dez. 1754 in den
Adelstand erhobener hannövr. Fändrich, Namens David Leopold H.
Nach Anderen soll die Standeöcrhöhung erst am 27. Febr. 1755
erfolgt sein. Richtig ist, daß das Geschlecht wieder erloschen ist.sv. dem Knesebeck. — v. Meding III. n. 355. — v. H.)
Hoiiiiiigcn, s. Huöne.
Hokorp. Diese sind nicht mit denen v. Hopkorff zu ver-wechseln. Nur eine kurze Beschreibung ihres Wappens von dermit der Jahrzahl 1368 versehenen lüneburg'schen Abtswappentafel,gibt v. Meding, III. 356. sv. H.)
i Holabrunn, altbayer. Adel. Sifridus de H. 1204.sM. B. VI. 202 ff.)
Holoch, s. Jacob.
1. h Holbach, Halbach. Hartugus (sie) de H., miles, testisin einem Brief des Grafen Albert v. Klettenbcrg 1137, 1214.sUrk. Buch für Nieders. II. 27. 72.) Das in der Herrschaft Kletten-berg gelegene Dorf Holbach war der Stammsiz derselben. Siesind im vorvorigen Jahrhundert abgestorben, wie Knauth berichtet.Daß der 1789 in Paris verstorbene v. H. zu diesem Geschlechtegehört habe, ist jedenfalls zweifelhaft.
sKnauth, prodr. Misn. — Gauhe II. 469.)
2. j- Holbach. Adam v. H. wird 1504 Domherr zu Re-gen sburg und resignirt noch im selben Jahre seinem BruderJohann, welcher dann am 27. Febr. 1520 als Domherr gestorbenist. sO. S.)
3. Holbach, eine adliche Familie im Nassau'scheu, welche imAnfange des 19. Jahrh. aus Köln dahin gekommen ist.
sv. Hefncr, Adel des Hcrzogthums Nassau.)
1. Holbci», Franz Jgnaz, geboren 1779 zu Zizzersdorfbei Wien, erst Postbeamter zu Lemberg, Schauspieler, Sänger,Sprach- und Musiklehrer zu Berlin, wurde von König FriedrichWilhelm II. von Preußen geadelt, gest. zu Wien am 6. Sept.1855. sJllustr. Zeit, vom 15. Sept. 1855. Nr. 637. Bd. XXV.)
2. Holbcin v. Holbcinsberg. Der Neichöhofkanzlist Joh. Georg
H. erhielt im I. 1756 die Bestätigung deS 1612 seinem Geschlechte
in der Person des Philipp H. ertheilten Neichsadclstandes mit dem
Beinamen v. HolbeinSberg, und nachdem er Erpeditor der
ReichShofkanzlei geworden, im I. 1787 den Reichsrittcrstand mit
Edler von. sM. v. M., Erg. 156. 323. — Sicbmacher, Suppl. IX.S. 18. - v. H.)
Holtum, s. Hulda.
-s Holde. Nobilis Magnus H. sezt sein Wappen (in Schwarzdrei gold. Heuschrecken) in v. Brandstetter's Stammbuch 1595.sO. S.)
h Holdenstedt, Holderstede. Albertus de H. in einem wal-