Hohene
im rothen Schilde einen silb. Pfahl, auf beiden Seiten mit fünfgold. Schindeln umgeben, 2. u. 3.; auf dem Helme einen Bracken-Kopf in Farben und Figuren des Schildes. Die Familie theiltesich 1520 in zwei Acste; der ältere erlosch bald wieder; der zweiteblühte fort bis 1866, wo er auch abstarb. Die einzige Tochterverehelichte sich mit dem Grafen Fugger v. Glött, welcherdarauf nebst den Gütern des abgestorbenen Geschlechts Namen u.Wappen den seinigen beifügte. fTaschenbuch der frhrl. Häuser 1849.S. 523. — Siebmacher I. 127. — Humbracht, T. 38. 39. — SalverS. 722. — v. Hatistcin I. 391. — v. Meding lll. 348. — v. Ledebur
I. 367. — Mone III. 65.)
5. Hoheneck. N. H., ein Juwelier in Frankfurt a/M.,wurde von Kaiser Franz l. geadelt. Vielleicht stammt aus diesemGeschlechte der bei v. Ledebur, I. 367, angeführte preuß. Majorv. Hoheneck.
st Hohcncmlis, auch Eins genannt, ein schon in der ersten Hälftedes 16. Jahrh. bekanntes rheinländ. Geschlecht, das K. Karl V.kurz hinter einander in den Freiherrn- und Grafenstand erhob.Es ist im Mannsstamme ausgestorben, und zwar mit Franz Wil-helm Maximilian Grafen v. H. am 5. Nov. 1759. Dessen einzigeTochter Maria Rebekka Josefa wurde 1761 mit dem Grafen FranzZiaver v. Harr ach vermählt. Ihr Stammschloß ist der zwischenChur und Rezüns gelegene Flecken Embs am Rhein. Die Graf-schaft Hohcnembs ist Eigenthum des österr. Hanfes geworden,indem Kaiser Josef II. seine Mutter, die Kaiserin Maria Theresia,damit belehnte. Ursprünglich stammt das Geschlecht aus der Schweiz.
sSpener, hist. insign. S. 619. Tab. 28. — Durchlaucht. Welt II. 333.338. — Trier's Wappenh. 517. — Siebmacher I. 16. u. 4; 199. n. 6.VI. 11. n. 6. — v. Hattstcin III. Anh. S. 71 u. ff. — v. MedingIII. n. 349. — Allg. gen. Hdb. I. 699. — v. Jmhof, not. proc. Lib. VII.c. 6. — Europ. Herold I. 694. — Hübner II. 591 u. ff. — Gauhe
II. 444. — Bucelini, stcmmat. IV. — Hartmann, Samml. — v- H.f
st Hohenfeld, auch Hochscld, ein altes österreich. Geschlecht, derSage nach von einem Sohne Babo's v. Abensperg entsprossen,der sich zuerst Herr v. H. nannte. Es besizt gräfl. Herrschaftenin Ob er österr eich ob und unter der Enns, in Bayern,Schwaben und am Rhein, ist jedoch 1822 im Mannsstammeerloschen. DaS ganze Geschlecht wurde mit Diplom dd. Gratz5. Jan. 1484 von K. Friedrich III. in den Herrenstand erhoben.Otto Achatz und mehrere Vettern wurden von K. Ferdinand III.dd. Prag 23. Juli 1652 als Freiherren zu Aisteröheim undAlmegg in den Freiherrnstand erhoben und stifteten ein Familien-Fideikommiß und Seniorat. Ferdinand v. H., kaiscrl. Kämmerer,Rath und Hofkammervizepräsident, erlangte am 7. März 1669 denNeichsgrafenstand. Otto Ferdinand v. H., aus einer jüngerenLinie, wurde am 24. Dez. 1714 von K. Karl VI. in den Grafen-staud erhoben. fKonr. Kempf, Stammb. der Grafen v. H. 1689. —v. Humbracht, Tab. 3- u. 49-42. — Hübner, Geneal. III. T- 875—82.
— Bayer. Wppb. I. 59. — Allg. hist. Worterbuch II. 689. — ZedierXIII. 528. — Gauhe I. 657—59. — v. Wurmbrand, collect, gen. hist.Cap. 54. p. 85. — v. Lang 33. — Spener, hist. insign. S. 296. T- 3.
— Siebmacher I. 34. n. 8; Suppl. III. 4. — v. Ledebur I- 367. —v. Hefner, daher. Adel S. 12. T. 6; Erg. Bd. S. 7. — Brandis, tirolerEhrcnkr. 19. — v. Hattstein I. 395 ff. — Seifert, Geneal. adl. Elternu. Kinder. — v. Meding III. n. 359. — Allg. gen. Hdb. I. 691 u. f. —M. v. M., Erg. 21. — Wisgrill IV. 397—424, mit zwei Ahnentafeln.
— v. H.)
1. st Hohenfels, ob er Hess. Uradel; kommt bis 1568 vor.Im Schild ein Flügel, darüber ein Stern.
fArchiv für Hess. Gesch. VI.)
2. st Hohenfels, Hoinfels (im Schild ein Flügel, darüber ein
— Hohenh 175
Stern), adl. Familie in den Nheinlanden, die 1662 ausgestorben ist.Besaß die Vogtei zu Biebelnheim, welche sie 1382 an denPfalzgrafcn Ruprecht verkaufte. fO. S. — v. Humbracht, Tab. 252.
— Gauhe I. 659. — Siebmacher I. 39. n. 7. — v. Meding III. n. 352.
— v. Ledebur I. 367. — v. H.)
3. Hohenfels, fränkische, zum Theil frhrl. Familie.fPastorii Francon. rediv. — Spangenbcrg, Adelsspicgel- — Gauhe
I. 659. — v. H.)
4. Hohenfels, eine schwäb. Familie.
(Sicbmacher II. 89. n. 13. — v. Meding III. n. 351. — GriesingerS. 655. — v. H.)
5. Hohenfels. Die bayerische, aus dem Herzogth. Zwei-brücken abstammende frhrl. Familie ist mit einer der vorgenanntennicht einerlei, fv. Lang, Suppl. 48. — Bayer. Wappcnbuch III. 26.)Das Wappen ist ganz verschieden von denen der andern Familienv. Hohenfels, fv. H.)
6. Hohenfels, eine andere bayerische, in den Jahren 1165bis 1454 vorkommende Familie. fHnnd I. 231.) Sie führtendrei Fische im Schild und oben auf einem Hut einen Fisch. Mitden längst erloschenen v. Ernfels sollen sie eines Geschlechts ge-wesen sein. Dem widerspricht das bei Sicbmacher, II. 25, ange-führte ernfcls'schc Wappen, das ganz verschieden von dem ebenangegebenen ist.
7. Hohenfels, eine hessische, im Wappen von Obigen ver-schiedene Familie, welche auch Hunsfels, Hoinfels, genanntwurde. Sie scheint erloschen zu sein.
fv. Hefncr, Hess. Adel S. 14. Vergl. oben. — v. Humbracht, T. 252.
— Siebmacher I. 149. n. 9. — v. H.f
Hohenfels, s. Hol lau er v. H.
Hohcngro», s. Hoch er.
st Hohcnhart. Johannes miles de H. in einem Brief desKlosters Schönau 1314. fMone VII. 47.)
Hohenhain v. Ledebur führt, I. 365, an, daß 1856 einprenß. Lieutenant v. H. beim 12. Inf. Regiment gestanden habe.Wappen? Josef v. H. war 1857 öster r. Auditor zu Preßburg.fOesterr. Milit. Schematismus.)
1. st Hohenhausen, kommen in bayer. Klosterbriefen 1146 bis1366 vor. fM. B. I. 1t ff. XIII. 492 ff.)
2. Hohenhausen, Hochcnhausen, Hochenhus, Hohenhus, Holt-husen, ein sehr altes adliches Geschlecht, das am 15. Jan. 1686in den böhm. alten Freiherrnstand erhoben wurde, aus Kol-berg in Pommern nach Schlesien sich wendete, und nun auchin Bayern sich befindet, fv. Zedlitz.) Freiherrndiplome vom15. Jan. 1636 n. 22. Nov. 1668. fSinap I. 114. II. 343 n. f. -Gauhe I. 659 u. f. — v. Krahne II. 133 — 38. 432 u. f., wo dasWappen umständlich beschrieben und in einem dem Kupferstiche sehr nahe-kommenden säubern Holzschnitte dargestellt ist. — Nachtr. zum neuen gen.Hdb. 1778. S. 65—67. — v. Lang, S. 155, sagt, das Diplom sei vom22. Nov. 1688 von Kaiser Leopoid. — Frhrl. Taschenbuch von 1856und 1858. — v. Ledebur I. 368. III. 277. — Bayer. Wappenbuch.
— v. Hefner, preuß. Adel S. 46. Taf. 58; bayer. Adel S. 49. Taf. 38;Erg. Bd. S. 14. - v. H .f
1. st Hohenheim, altbayer. Adel, im 12. Jahrh. beurkundet.fM. B. in indice.)
2. st Hohenheim, Dombaji genannt, eine ehemalige, 1126 be-reits erscheinende vornehme adliche Familie in Schwaben undam Rhein, die eigentlich B. hieß, aber vom Gute H. beiPlieningen im Württembergischen den Namen v. H. annahm.Mehrere aus dem Geschlechte sind in den Johannitterorden auf-genommen worden. Der bekannte Kabbalist und Charlatan