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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hohenb Hohene

Kugeln begleitet; jenes der leztercn ein qnergetheilter Schild mitdrei nebeneinander stehenden Wecken, jv. Zedlitz. v. Meding III.S- 345. v. Ledebur I. 366.) Die Wappen stimmen nicht zu-sammen.

9. Hohenberg, eine schwäbische, 1697 mit dem BeinamenHerren v. Weitingen" in den Freiherrnstand erhobene Familie.Wahrscheinlich waren dieselben Ministerialen der 1486 erloschenenalten Grafen v. Hohenberg.sBurgermeister, vom schwäb. Reichsadel 247. Gauhe I. 656.)

Hohenberg, s. Garzoni, Hetzendorf u. Hohberg.

Hohenbruch, österreichisch. Eduard Frhr. v. H. war 1835Hofkonzipist bei der k. k. allgemeinen Hofkammer. Eduard Freiherrv. H. 1857 k. k. Linienschiffslientenant.

st Hohcnbngen. Das Schloß dieses Namens, von dem sich dieEdlen Herren v. H. schrieben, liegt im Fürstcnthume Wo Isen-büttel und kam mit der dazu gehörigen Herrschaft an die EdlenHerren v. Homburg. Die v. Hohenbügen, Hochenbügen,Hohenbüchen, ab Altofago, sind in der Mitte des 14. Jahrh.ausgestorben. sC. U- Grupen, Anmerkung von dm Herren v. H., ältererund rössing'schcr Linie, auch von Umfang der Herrschaft Hochenbucheu,in dm hannövr. Anzeigen t753, n. 12 u. ss.; it. in Ej. Obs. rer. et antiq.Germ, et Rom. n. 12. p. 215. 241. I. F. Falke, dipl. Nachr. von derGrafschaft Hoinboken. Büsching, Erdbeschreib. III. Th- 3. B. S. 308der 5ten Auflage. v. Meding III. n. 347. v. H)

1. st Hohenburg, ein freiherrliches fränk. Geschlecht, dessenSchloß gleichen Namens an der Werra gelegen. Sie warenErbmarschalle des Herzogthums Franken, und in der erstenHälfte des 13. Jahrh. war Einer Bischof zu Würzburg.

sThomas Ried, gmealog. diplomat. Gesch. der Grafen v. H., Markgr.auf dem Nordgau, mit einem Kupfer des Schlosses Hohenburg. 4. RegenS-burg (Montag n. Weiß) 1817. Salvcr zc. v. H.j

2. f Hohenburg auf dem Norbga», führten den Markgrafentitel,hatten ihr Stift zu Kloster Kastl. Ihre Grafschaft kam um1240 an den Bischof von Rcgensburg. sHund I. 93.) .

Hohenburg, f. Herwart, Kr am er.

1. Hohendorf, Hondorf. Es gibt deren Mehrere, die sich durchihre verschiedenen Wappen und ihre verschiedenen Besizungen unter-scheiden. Die v. H. im Magdeburg'schen, in Brandenburg,Pommern und Preußen gehören zu einem Stamme; in denMarken besaßen sie Wohriu und Falkenberg. Schon 1162und 1194 erscheinen sie in magdeburg'schen und anhalt'scheuUrkunden. Aus diesem Geschlechte wurde Georg Wilhelm v. H.,kais. Oberst, von Kaiser Karl VI. in den Freiherrnstand erhoben;er war in Preußen geboren, wohin seine Vorfahren aus derMark Brandenburg mit den Kreuzrittern gekommen und Ve-linen und Wettangen erworben haben. (Ob der 1729 zuHamburg verstorbene dän. General v. H. zu diesem Geschlechtegehörte, vermag man nicht anzugeben; 1713 kommandirte er inPommern.) Wappen: In G. zwei r. Pfähle, von r. Balkenüberdeckt, (v. Ledebur I. 366. III. 277. - Siebm. III. 166. v. H.)

2. Hohendorf, in Schlesien; daselbst besaßen sie Stentschim Glogau'schen und Klein dammer. Schon im 16. Jahrh.waren die v. H. in Schlesien bekannt, und 1723 war FriedrichKristian v. H. Landesältester des schwibuser Kreises.

(Beckmann, anhalt- Hist. unter Nienburg.)

Noch wird bemerkt, daß 1710 ein kais. Generaladjutant v. H.in den Grafenstand erhoben wurde. Zu welchem hohendorf'schenGeschlechte er gehörte, weiß man nicht anzugeben. sSinap II. 691.

Siebmachcr I. 16l. v. Ledebur I. 366. III. 277.j W.: Zweiin's Andreaskreuz gestellte Spieße.

3. Hohendorf, ein eidliches Geschlecht im Brauuschw eig'schen.Im 127sten St., Jahrg. 1301 des A. A. d. D. S. 1744 u. f.,wurden Nachrichten von dem braunschwcig. Geschlcchte u. Wappender v. H. gesucht. Im 169sten St. desselben Jahrg. wird vonHrn. v. Lüntzl darauf geantwortet und das Wappen beschrieben.Sollte dieses Geschlecht nicht eines Stammes mit den märkischenv. Hohendorf, Hohndorf, Hondorf, sein? sv. H.)

4. Hohendorf, eine schweizer Familie, über die nähere Nach-richten fehlen. Siebmacher, III. 83, gibt das Wappen.

5. Hohendorf, eine adlichc Familie in Meißen.

sv. Krohne II. 13l n. ff. Siebmacher I. 16l. Gauhe I. 656.II. 439. Sinap II. 691. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 366.)

1. st Hoheneck. Dieses Namens gibt es mehrere Familien,welche in keiner Verbindung mit einander stehen. Zu den ältestenGeschlechtern gehört jenes der v. H. in Oesterreich u. Schwa-ben, nicht zu verwechseln mit der rhcin. Familie gleichen Namens.Erstere wurde im I. 1773 in den Ncichsgrafcnstand erhoben, istaber 1796 in den männlichen Erben erloschen. Das Geschlechterhielt von Kaiser Ferdinand dd. Rcgensburg 17. März 1654 dieErneuerung des sonst geführten Herrenstandcs. Johann GeorgAdam v. H. erhielt snb dato Wien 16. März 1716 die Erneuerungund Bestätigung des Freiherrnstandes, und Joh. Georg EhrenrcichH. wurde mit dem Beinamen v. Schlüsselberg am 6. Febr.1775 in den Rcichögrafenstand erhoben. Der Geschlechtsname die-ses Hauses ist auf die frhrl. Familie v. Jmsland übertragenworden. Das Wappen bestand ans einem schwarz und weißenSchachbrett, im rechten Ecke eine gold. Vierung. Diesen Schildhielt ein geharnischter Ritter, bedeckt mit dem Helm, dessen Kleinodienzwei gold. Adlersflügel waren, ans deren jedem die Schildesfigurwiederholt war. In der rechten Hand hielt der stehende Rittereinen Speer, sv. Wurmbrand, collect, gcn. hist. Cap. 66. Tyrosf 76.-- Brandis, tiroler Ehrenkr. Gauhe I. 64446. Spcncr, hist.iusign. 729, schreibt einer Familie dieses Namens das Erbkämmcreramtim Stifte Augsburg zu; es mag diese aber eine von obiger verschiedenescyn. Seifert, Genealogie adl. Eltern u. Kinder. Allgem. gencal.Hdb. I. 598 u. ss- v. Hoheneck, Bcschr. des Herrenstandcs des Erz-Herzogthums Oesterreich I. 34549. Wisgrill IV. Z8896. M.v. M. 21. 59. Dorst, allg. Wappb. I. 115. Taschenb. der gräfl.Häuser 1844. S. 253. Siebmacher I. 35. v. H.j

2. st Hoheneck, ein Pfarrdorf im Württemberg. O.A. Lud-wigsburg, von welchem ein schwäb. Edclngeschlecht den Namenführte; eigentlich nannten sie sich Hacken v. H. und erscheinen1203. Noch im 17. Jahrh. wurden die Nachkommen von ihnengenannt, doch ist daö Geschlecht nun ausgestorben. (Griesinger 655.)Nach v. Hefner, st schwäb. Adel S. 12, sind sie 1436 erloschen,und sollen freihcrrlich gewesen sein (!?).

3. st Hoheneck, Freiherren, deren Stammhaus H. bei Schuttcn-tobl in Tirol liegt. Walter und Rudolf haben 1450 das Ge-schlecht getheilt. Von des Ersten Nachkommen starb der Lezte,Karl v. H., 1577 ledig, und von der rudolf'schen Linie starbPhilipp Jakob als Knabe bald darnach, (v. Mayerh., Mspt.)

4. st Hoheneck, eine frhrl. Familie am Rhein, ganz verschie-den von den Grafen und Freiherren v. H. in Oesterreich undSchwaben. Das rhein. Geschlecht hatte sein Stammhaus beiKaiserslautern, war in den Stiftern Mainz, Trier,Spei er, Worms u. Würzburg ic. aufgeschworen und führte