Ivo Halla
war 1835 Obcrstuhlrichtcr in der zarandcr Gcspanschaft, AntonRitter v. Hallecki Oberlientenant beim 33. k. k. Inf. Reg.
Hallardi. Franz Engen H. wurde am 4. Jan. 1710 in denRitterstand erhoben, sv. HO
Hallavaiiisa v. Uadoiöiö, vielleicht ungarisch. Karl H. v. R.stand 1857 als Hauptmann im kais. österr. Geniestab.
Hall») ». Fischcubach. Der Sekondrittmcister H. wurde imI. 1737 mit v. F. geadelt. sM. v. M., Erg. 309. - v. HO
Halllicrg, niederrhein. Familie, welcher K. Karl VI. denFrciherrnstand mit Vermehrung des alten Wappens bestätigte.Auch erhielt die ältere Linie im I. 1731 und die jüngere 1751ein noch weiter vermehrtes Wappen. Nach v. Zedlitz, Ad. Lerikon,sollen die v. H. von einem Anführer der Schweden, genanntAnderson, 1276, herstammen, dessen Sohn bei Gelegenheit einerGesandtschaft an den kais. Hof ein Adelsdiplom (?) erhalten habemit „v. Hallberg". Alexander August, verheurathet mit einerFreiin v. Hochberg in Bayern, Gesandter in Madrid, habeein Freiherrndiplom (?) mit v. Hallberg erhalten u. habe sich imBerg'schen niedergelassen und Hallberg erbaut; gestorben sei er1602. Die Mitglieder der Familie seien hierauf in kurpfälzischcDienste gekommen und Einige durch das Pfalz. Reichsvikariat 1790in den Grafcnstand erhoben worden.
Die Familie theilt sich in zwei Linien, in die zu Pesch undin jene zu Broich, sv. Hcfner, bayer. Adel S. 38. Taf. 36; prcuß.Adel S. II. T. II; S. 45. T. 56; Erg. Bd. S. 14. — v. Krahne II.S. 64 — 67 , wo auch das Wappen der älteren (fußgenhcimer) Linie imHolzschnitte gegeben ist. — Neues gcnealog. Handb. 1778. I. 112 u. f.)In der Rh ein Provinz am 12. Juli 1829 als Grafen immatri-kulirt. sTaschenb. der frhrl. Häuser 1858. — Dipll Jahrb. f. d. preuß.Staat 1841. Abth. 2. S. 38; desgl. von 1843. S. 252. - v. H. —v. Ledebur I. 313. III. 270.)
Hallberg, s. Tillmann.
Halle. Dieser Name kommt häufig unter dem eingesessenenAdel des Fürstenthums Wolfe nbüttel und Kalenberg vom13. bis 16. Jahrh. vor. Ebenso kam eine adliche Familie inDänemark vor, welche aus dem Braun schweig'scheu nachSchleswig gekommen sein soll. Sie befindet sich in den Anen-Tafeln der Ranpow, Ahlefeldt und Reventlow. sLer. e. a.F. i. D. B. I. H. 3. S. 219; Wappen ebeud. Tab. XUIV. n. 2000Joel v. H. erhielt in Schweden am 24. Okt. 1682 die Bestäti-gung des Adels und wurde in demselben Jahre auf dem Ritter-Hause unter Nr. 976 eingetragen. In Dänemark u. Schwe-den ist der Name abgestorben, sv. Stiermann, und das Wappenbei Ccderkrona u. Carlsskiöld.sj Ebenso schreibt Hartknoch in seinemneuen Preußen, K. 4. Z. 6. S. 491, und Zedier, XII. 280, daßein Holstein. Geschlecht dieses Namens, welches erst in Schles-wig gewohnt, nach Preußen gekommen sei. Am 9. Jan. 1819gestattete der König von Preußen dem AmtSrathe zu Willen-berg in Ostpreußen, Johann Benjamin H., den adlichen Namenv. H., genannt v. Liptay, mit allen adlichen Rechten führen undauf seine Nachkommen vererben zu dürfen. Das Geschlecht v. L.stammt aus Ungarn, wo auch noch immer die liptay'sche Ge-spanschaft in geographischen Schriften aufgeführt wird. Der LeztedeS Geschlechts L., der Kapitän v. L., übertrug seinen Namenund Wappen auf den genannten Amtsrath und auf dessen Nach-kommen. Lezterer gibt über die Familie H. an, daß die ältestenFamilienvorfahren wegen der Religion von ihren Besizungen in
- Halle
^ Schleswig und Jütland durch die dänischen Krieger vertriebenworden seien; 2. daß sie seitdem in verschiedenen Staaten sich ver-breitet hätten und nach deren Mundart Halle, Helle, Hollegenannt worden, und 3. daß die in Preußen befindliche Linievon des Königs Majestät in Preußen laut Diplom vom 8. Jan.! 1819 der seit mehreren Jahrhunderten geführte Familienadel fürden Amtsrath (v.) H. und dessen Nachkommen beiderlei Geschlechtsnicht allein rcnovirt, sondern auch erlaubt worden sei, neben seinemFamiliennamen den Namen und das Wappen des adlichen Ge-schlechts der L. annehmen u. führen zu dürfen, sv. Ledebur I. 313.III. 270Z
Van H. befinden sich noch in den Marken u. in Preußisch-Sachsen. Inzwischen zeigt das Wörtchcn van den Adel nichtan, obgleich Viele, welche aus den Niederlanden, wo dasselbe fastallgemein im Gebrauche ist, nach Deutschland kommen, das Wört-chen van in von verwandeln, um den Adel dadurch zu usurpireu.
v. H. kommen auch unter den adlichen Patriziern zu Kölnvor. Fahne gibt, l. 130. 1831. II. 53, diejenigen Personen desGeschlechts an, welche er hat auffinden können. Die Familiescheint am Ende des 19. Jahrh. erloschen zu sein.
Halle, s. Holle.
Hallcgg. Der Landrath Johann Maximilian v. H. wurde imI. 1765 in den Freihcrrnstand erhoben. sM. v. M. 55. — v. HODie Familie gehört zu den ältesten im Lande Kärnthen bekann-ten Geschlechtern. Schon 1392 war Otto v. H. erster Landcs-Vizedom. sTaschenb. der frhrl. Häuser 18490 Sie schrieben sichauch Halleneck zu Ralöperg. Sic Agnes v. H. st 1549 zuSalzburg und Adam v. H. zu N. 1595. sO. SZ
1. Hallcr, Michael, kais. Hofeinkäufer, erhielt 1651 ein Adels-Diplom. sR. T. A. NO
2. Hallcr. Arnold v. H. kommt 1856 als kurhess. Ncgie-rungsrath in Fulda vor. Die Familie stammt aus Ambergund kommt daselbst im 17. Jahrh. schon vor.
sO- S. — v. Hcfner, Hess. Adel S. II. Taf. I2.j
3. Hallcr, Albrecht, Hofrath und Professor in Güttingen,wurde am 29. April 1749 in den Adelstand erhoben. Er kehrte1752 nach Bern zurück, wo seine Familie noch blüht.
sv. dem Knesebeck. — Leben des Hrn. v. Hallcr von I. G. Zimmer-mann. Zürich 1755. 8. — Sicbmacher, Snppl. IX. 16. — Leben Al-brccht'ö v. Hailer von Jördens in dessen Lerikon deutscher Dichter undProsaisten It. 307.)
4. Hallcr. Der Doktor der Rechte, Karl H., wurde im I.1776 mit Edler von in den Nitterstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 149.)
5. st Hallcr v. Esch, rhein. Adel. Im Schild ein Arm,einen Ring haltend. Johann H. v. E., uror Anna v. Schott,1306. sO. S.)
6. Hallcr v. Hallcnlnirg. (Schild geviertct, 1. u. 4. drei Klee-Blätter, 2. u. 3. ein Sparren.) Der Gntsbesizer Martin AloisH. auf Polanka bei Lemberg wurde am 1. Aug. 1795 geadelt.
sM. v. M., Erg. 309. — v. H. — Poczet Szlachty.)
7. Hallcr v. Hallcrau )u Lielicuthall. Der Negistratursadjunktder obcrösterr. geh. Hofkanzlci zu Innsbruck, Franz Edmund H.,wurde im I. 1739 mit obigem Beinamen geadelt.
sM. v. M., Erg. 309. — v. H.)
8. st Hallcr v. Hallcrstcin. Dieses alte, theils freiherrliche,theils gräfliche Geschlecht kam um die Mitte des 13. Jahrh. ausBöhmen nach Franken (?). Ulrich H. starb 1280 als kaiser-