Halle -
lichcr Münzmeistcr zu Bamberg. Er wird als ältester AnHerrgenannt. Seine Nachkommen ließen sich (1314) in Nürnbergnieder, und gründeten viele Linien, die größtentheils wieder er-loschen sind, bis ans die jakobische. Diese thcilte sich wieder inzwei Aeste, wovon sich der ältere Zweig nach den Niederlanden,wo er ausgestorben, und nach Ungarn und Siebenbürgen,begab, der jüngere oder fränkische in Nürnberg blieb, wo ernoch blüht.
Im I. 1433 ertheilte Kaiser Sigismund der Familie einenWappenbrief, nach Andern Wappenvcrbessernng. Kaiser Friedrichbestätigte dieses 1463. Im I. 1521/8 verlieh K. Karl V. demgcsammtcn Geschlechte das Recht, sich H. v. H. schreiben n. anchdas Wappen der damals erloschenen Familie dieses Namens führenzu dürfen. Der durch Rnprecht's v. H., f 1438 zu Ofen, vierSöhne nach Siebenbürgen n. Ungarn verpflanzte Ast wurdein der Person der Gebrüder Gabriel, Johann (kais. geh. Rath,Kämmerer u. Gouverneur von Siebenbürgen) u, Ladislaus H.1699 in den Freiherrn- und 1713 in den Grafcnstand erhobenDie fränk. Linie erlangte die Freiherrnwürde 1799 vom rheini-schen Neichsvikariat.
Die fränkische und die ungarisch-siebcnbürg. Linie(welche lcztere noch Güter bei Nürnberg befizen soll) führen zweiganz verschiedene Wappen. DaS Wappen der fränk. Linie istabgebildet im baycr. Wappenbuche, III. 19. sSicbm. I. 205. VI. 23.
— Tyroff I. 37. — v. Hefner, prcuß. Adel S. 45. T. 56; daher. AdelS. 38. T. 36. — Jahrb. des deutschen Adels auf 1846 n. f. — v. LedeburI. 3l3. — Taschenb. der frhrl. Häuser von 1858. — Das Wappen unddie Beschreibung der Grafen H. v. H. in Siebenbürgen im Handb. zumgen. Taschenb. der gräfl. Häuser S- 267. — Oesterr. Wappcnb. VIII, 4. —Die gleiche Abstammung beider Familien wird von Einigen bezweifelt. —Bucciini, stemm. III. — Spangcnbcrg, Adelsspiegcl. - Pastorins, Franc,rediv. 566. — Angcli, mark. Chronik 122. — Trbstcr's Dacia 372. —Seifert, Gcneal. adl.Elt. n.Kinder. — Ganhe I. 571—73. — Biedermann,Nürnberg Tab. 94—144 u. in den Suppl. zu Odenwald u. Rhön n. Wcrra.
— Willj Nürnberg. Münzbelust. I. 366. — Neues gen. Handb. 1777.S. 234-37. 1778. II. 290-92. — Sicbcnkecs I. Ir Abschn. 331-35.
— v. Lang 149 n. f.)
9. Hallcr v. Halicrsteiii. Der Generaleinnehmer, Amtsvcrwalterder Grcnzlchen in Steh ermark, Joh. Andreas H., wurde im I.1728 mit dem Beinamen v. Hall er stein in den Reichsadelstand er-hoben. sM. v. M., Erg. 399.^j Noch findet sich in den Ncichstar-amtsrcchnnngen ein Gottfried H. v. H., kais. Garderobemeistcr, wel-cher 1684 ein Adelsdiplom erhalten hat. In dem Stammbaume derH. v. H. 8. zu Nürnberg kommt kein Gottfried vor.
19. Halter v. Naitciilmcch, ein bah er. Geschlecht.fSicbmachcr I. 98. n. 5. — v. Mcding II. n. 324. — v. H.s
11. s- Halter (anch Heller) v. Zcllcmit, ursprünglich wasser-burger Geschlecht, später (im 16. Jahrh.) landsässig zu Z. beiWasserburg. Im Schild ein Hirsch ans einem geflochtenenZaune wachsend. Ich finde noch 1638 Wilhelm Jakob H. alssalzburg. Kästner zu M ü hldorf. sO. S.)
Hallcrlicrg. Der Bergverweser Josef H. in St eher markwurde im I. 1798 geadelt. sM. v. M., Erg. 369. — v. H.)
1 Hallcrbnick, altbayer. Uradel, dessen Stammhans H. beiTraunstein lag. Ihr Schild wie Laiming, nur daß derBalken geflnthct ist. Sie kommen 1159 bis 1439 vor, um welchleztere Zeit sie auch erloschen sind. sO- S. — M. B. I. 199. II.323 ff. III. 65 ff. - Obcrbaycr. Archiv XXI. 126 ff.)
f Hallcrmaiiiistcttcii, ein altes Geschlecht, von dem jedoch bis
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jezt blos bekannt ist, daß eine Anna v. H. an einen Schenk
v. Gehern verehelicht gewesen, fv. Falkcnstcin, nordg. Alterth. II. c. 1.26ster Abschn. §.7. S-53. — Zedier XII. 312.f Vergl. Halderman-stetten.
i Hallcriiiinid, Hallermunt, Halrcmnnt, Halremunts, Hallre-mond, Halremont, Halrcmrmdt, ein ehemaliges braun schweig.Geschlecht, dessen Stammhaus gleichen Namens an dem Holze,Dieppc genannt, an der Aller im Bisthume Hildesheim gelegen,und das schon zu Karl's des Großen Zeiten in großem Ansehenwar, aber im I. 1439 ausstarb. Seine Grafschaft gab der Kur-fürst von Hannover aber erst im I. 1794 den Grafen v. Platen.
sHoppenrodt 38. — Pfcffinger, brannschweig. Hist. I. 670. — Lucä,Grafcnsaal 985—83. — Zedier XII. 285. — v. H. — Gauhell. 391.
— Wolf, Gesch. der Grafen v. Hallermund. Göttingen 1815. 4.)
Hallcrsteiii, s. Rohr.
Hallcrstorf, HallerSdorf, ein österr. Geschlecht, wovon Einige
auch in Schlesien gelebt. sBucelini 30. — Henel, silcs. 8. S. 765.
— Sinap II. 659. — Spener, theor. ins. — Zedier XII. 238.)
Hallctiiis. Karl David H., Major und Kommandeur desVosniakeukorps, wurde am 7. Sept. 1722 geadelt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 313.)
Hallgartc», s. Hargarten.
Hallmckgyi voll Etfalva < sie b en bü r g isch - ö sterreichis ch.Johann H. v. E. war 1835 Obernotar in der mittleren szol-noker Gespanschaft.
1. f Hallman», Paul, wurde 1624 von K. Ferdinand in den
Adelstand erhoben. Die Familie war in Schlesien angesessen.
Die Gebrüder, Ludwig Hinzmaun, Major im 4. Hus. Regiment,
und Otto H i n z m a n n, Rittmeister im 5. Kür. Regiment, erhielten
1817 von Preußen die Erlaubniß, den Namen v. H. dem ihrigen
beizufügen, )v. Ledebur I. 314. 358. III. 277. — v. Zedlitz. — Throff,Wappenwerk III. 273.)
2. f Halliiuilm v. Halimamisscid, Halmcufcld. Joh. Sigmund H.wurde am 3. Juni 1693 mit v. Hallmanuöfeld in den Adel-stand erhoben.
fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 314. — Sinap II. 659.)
Halimannsftid, s. Hallmann.
Halloi). Der steherisch-ständische Hauptkassier Josef H. wurdeim I. 1797 geadelt. Friedrich v. H., Oberst der tiroler JägerKaiser Franz Josef, erlangte 1858 den Freiherrnstand.fOesterr. Milit. Scheinst, v. 1858. — M. v. M., Erg. 310. — v. H.)HalluscMski, Michael und Johann, 1782 in Galizien ein-getragen. sPoczet Szlachth.)
Hallwcil, s. Hallwyl.
Hallwyl, Halweil, Halwal, schweizer Uradel, weitverbreitet.Hugo v. Hallweil, in Böhmen begütert, erhielt im I. 1693die Frciherrnwürde. Eine andere Linie war am 29. Juni 1671
gegrast worden, fv. Hattstein III. Suppl. 61. — Siebmacher I. 129.199. — v. Meding II. 325. — Hübner 975 ff. — Bucelini I. III. —Gauhe I. 573.)
Haimar, Brüder und Vettern, wurden 1572 geadelt.sR. T. A. R.)
Haimenfcld, s. Hallmann.
Haimschiag v. Helmstrcit. Der Oberlieut. Georg H. wurde imI. 1821 mit dem Beinamen v. Helm streit geadelt.sM. v. M., Erg. 310. — v. HI
HaloiiM-c, Karl, kais. Kammerdiener, wurde am 19. April1761 von Kaiser Franz I. in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R. — Siebmacher, Suppl. X. 15.)