Haib — Hann
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Haide, eine bayer. Familie, von welcher nur das Wappenangibt v. Hefner, bayer. Adel S. 81. T. 93.
1. -s Haid (im Schild drei „heidnische" Stulphüte), nürn-berger RathSgcschlecht. Otto, Ulrich und Konrad die Haiden1383. sO.S.)
2. Haid, Haydcn, v. Dorf, eines der ältesten österr. Nitier-Geschlechter, welches das Schloß Dorf schon im 14. Jahrh. be-sessen, und anS dem Kristof Achaz H. im I. 1732 mit dem Pri-vilegien de non ntendo et non pracjudicando in den NeichSfrcihcrrn-
stand erhoben wurde, fv. Hoheneck 272. — Gauhe I. 56g. — TyroffI. >1.- o. Wnrmbrand, collect, gen. hist. 153.— Wisgrill IV. 52—58.— M. v. M. 55. — v. H.)
3. s Haid, von der H., zu Damian, österr. Nittcrgeschlecht, daszwischen 1375 und 1541 vorkommt. (Wisgrill IV. 53-60. — v. H.)
4. 's Haid v. Hahnenktt, eine im Braunschweig'schcn undHildesheim'schen gegen die Mitte des vorigen Jahrh. ausge-storbene Familie, sv. H.)
5. 's Haid n. Höchcnbcrg (im Schild ein halber Mann, zwei
Pfeile haltend), altb-ayer. Adclsgcschlecht, das seit 1519 den
Siz Höchenberg inne hatte und um 1629 erloschen ist.sO. S. — Hund III. 403.)
6. -s Haid n. Ulm (im Schild ein Balken mit drei Sternenbelegt), schwäb. Adel. sO. S.)
f Haida», oberpfälz. Uradel. Schild gespalten, vorne drei-mal gethcilt. EkbertnS quondam Nuperti de Haidawe filiuS1287 in einem Brief des Klosters Niederaltaich. Bcringcrund Albrecht v. H. 1359.sO. S. - M. B. XI. 253. — Hund III. 358.)s Haidbeck v. Vbcrndorff, altbayer. Geschlecht. Im Schildein Haidekraut. Chunradt Haidpeckh v. O. 1375. sO. S.)
1. -s Haide» v. Gundernsdors, ein altes österreichisches, im
15. Jahrh. erloschenes Geschlecht, welches das Unterschcnkcnamt in
Nicderösterreich besaß, sv. Wurmbrand. — Brandis, tirol. Ehren-Kräuzlein. — Gauhe 563 u. s. — Wisgrill IV. 60—61. — v. H.)
2. -f Haiden v. Haqdcck. Diese führten schon im I. 1589 einadliches Wappen. Sebastian v. Haydeck wurde am 39. Jan.1635 in den Nitterstand erhoben und erhielt am 39. Okt. 1636den Titel v. n. zuHaydeck. Franz Sebastian wurde am 21. Febr.1699 in den RcichSfreihcrrnstand erhoben. Die Familie war inSteh ermark immatriknlirt und starb mit dem Gefreiten 1722im Mannsstamme anS. sO. S. — Schmutz II. 42 u. f. — v. H.)
1 Haidcnbnchcr, altbayer. Adel. Im Schild ein halber Mann,der hält einen Kranz von Haidcnrosen. Marx H. 1519. Neinhart1599. w. w. sO. S. — Hund III. 406.)
1. s Haidcnburg, niederbaycr. Adel; das Stammhaus H.im Gericht Vilshofcn. Gotfridus de H. 1284. Gurro 1311.
sM. B. V. 332. XII. 433.)
2. 's Haidcnburg. (In G. ein schwarzgekleideter MannSrumpf.)Wolfgang Jakob de H. 1692. sO. S.)
1 Haidcndorf, kommen 1120—1277 in altbayer. Kloster-Briefen vor. sM. B. IV. 17 ff. V. 3 ss.)
1 Haidciikamcr )» Haideickam , Gerichts Erding; altbayer.Adel. Im Schild ein halbes Einhorn. Hanns H. zu H. stehtin der Landtafel 1499. sO. S.)
1. ch Haidenkoscr, altbayer. Adel. Im Schild ein Stnlphut.sO. S.)
2. -s Haidcickofer zu Haidcnbaftn , ein anderes altbaycrischcsGeschlecht; führte in Silber ein schwarzes Hirschgeweih. sO. S.)
Stammbuch leS Adels in Deutschland. II.
1. Haidcnrcich, Kristof, erhielt 1625 den Adel. sR. T. A. N.)Siehe auch Hei den reich.
2. -s Haidcnrcich v. Pidcnegg, waren 1499 landgesessen zu Gerzen(Niederbayern). Im Schild eine gestürzte Pflugschar. Ursprünglichsaßen sie im Bürgerrecht zu NOttenburg in Tirol und sind mitFranz H. v. P. um 1659 erloschen. Georg Leopold H. v. P. siegeltnoch 1646. sO. S. — v. Mayerhofen, Mss.)
Haidenthat, Maximilian, im Salzburg'schen, wurde 1637geadelt, sv. Schallhammern w. — R. T. A. 3t.)
Haidisdors, s. Hedesdorf.
-s Haidoistng, altbayer. Uradel, 1150—1383 beurkundet.sM. B. I. 365 ff. XI. 37 ff.)
Haidtcr, Hanns, erhielt 1617 ein Adelsdiplom. sR. T. A. R.)Siehe auch Hei dl er.
-s Haidt, bayer. Geschlecht, führte den Schild mit Spizcnschräggeviertet. sO- S.)
-s Haigcrioch. Das Stammhans Heigerloh, Gerichts Mühl-dorf am Inn. Die v. H. waren Dienstleute der Markgrafen vonKraiburg. Hartmut d e H. 1140. sM. B. III. 37 ff. V. 233.)
-s Hailbcck, Heylbeck, Haypeck, nicd er österr. Geschlecht,daS im 14. und 15. Jahrh. vorkommt.sWisgrill IV. 64 u. f. — v. H.)
Haiibronner, s. Heilbronner.
-s Haiifingcn, Hclfingcn, waren Ministerialen der Grafen vonTübingen; sie kommen um 1100 vor und sind 1527 erloschen,sv. Hefner, ch schwäb. Adel S. 11.) Der Grabstein des Lezten,Wendel v. Helfingen zu Pfeffingen, ist zu Bebenhausenund hat das Wappen gestürzt. sO. S.)
1. Haiin, Daniel, Jakob, Felix und Josef, Gebrüder, ausden kais. Erblanden, wurden 1620 geadelt. Magnus H., eben-daher, erlangte 1626 Bestätigung seines adlichen Standes. ObLezterer zn den vier Brüdern gehört, ist dicßortö unbekannt.
sR. T. A. 3t.)
2. Hann v. Haimbsgnth. Der Wagezolleinnehmer KaSpar Bal-thasar H. wurde im I. 1717 mit dem Beinamen v. Haimbs-guth geadelt. sM. v. M., Erg. 303. — v. H.)
3. Hann v. Haimhoscn, österreichisch. Fortunat H. Ritterv. H. war 1835 Obligationsvcrrcchner bei der k. k. Universal -Staats - und Banko - Schuldcnkasse.
4. -s Hann, Haimb, Freiherren v. und zu Ncichcnstein , ein altes,anS Bayern stammen sollendes, Geschlecht, welches schon 1231unter den österr. Herzogen babenberg. Stammes erscheint.Es war vorzüglich in Steh ermark und Oesterreich seßhaft.Mitglieder standen im 14. Jahrh. in bayer. Kriegsdiensten. KaiserMaximilian II. bestätigte am 4. Dez. 1568 den uralten ritterlichenNeichsadel des Geschlechts, und vermehrte und verbesserte dasWappen. Am 8. Jan. 1582 erlangte die Familie den Neichsfrci-herrnstand und wurde unter die niederösterreichischen Herrcn-stände aufgenommen. Im 17. Jahrh. ist das Geschlecht erloschen.(Schmutz II. 3. — Wisgrill IV. 65. — Spcner p. 464. lab. 13. —v. Mcding II. n. 343 n. f. — Sicbmacher I. 20. — Bucelini III. 72.— Gauhe I. 604.) Durch Hcurath der lezten Freiin v. H. gingdas Wappen an die Grafen v. Sauer über.
Haiin, s. Haym, Hoym.
1. Haimb, Bartholomäus, kais. Offizier, wurde 1626 geadelt.sR. T. A. R.)
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