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Hagk, Hagke, Hagken, ein thüring., mit denen v. Hackoder Hacken nicht zu verwechselndes, seit 466 Jahren bekanntesGeschlecht zn Schilfa w. sv. Ucchtritz, Geschl, Erzähl, I, Taf, 38.
— Peckenstein, thcatr. Sar. I, 306, — Eiler'S belziger Chronik S- 489—07der neuen Ausgabe, — Neues gcncalog, Handb, >778. II, 288 u, f. —Hörschelmann, geneal. Adelshist, I, 16—24 mit W, und Geschlecktsn. —v. Ateding I- n, 307, II. S. 740. — v. Hesncr, sächs. Adel S. 30, T, 33.
— Sächs. Wappcnbuch VI. 45.s
Haglien, eine von obiger verschieden sein sollende adliche undnachher freiherrliche Familie im Nnsbach'schcn. Wenn die An-gabe Hasse's in seinem Wappenbuchc richtig ist (was zn vcrmuthensteht), daß dieses Geschlecht zwei silberne Schlüssel im blauen Feldeführe, so gehört solches zu denen v. Hagk zn Schilfa. Die beiv. Hattstcin, II. Snppl. 24, und V.Zedlitz angeführten v. Hagkengehören zu de» Hacken v. Bornim. S. diesen Artikel, sv. H.)
1. f- Hag», Hagen v. Türnbcrg oder Türenbcrg, einsonst in Mahren und Schlesien begütertes, später (4575) inden niederösterr. LandmannS-Rittcrstand aufgenommenes, im16. Jahrh. aber ausgestorbenes Geschlecht. Es schrieb sich auchzuweilen v. Türenbcrg, auch zuweilen Hagen zu T.
sWisgrill IV. 35.)
2. Hag». Der Hofkammerrath Franz Paul H, in Münchenerhielt vom Kurfürsten Maximilian Josef III. am 25. Febr. 1769das Adelsdiplvm. sv. Lang 366. — v. Ledebur I. 316.) Nach-kommen sind die beiden Schauspielerinnen Auguste und Charlottev. H. und der Porträtmaler Ludwig v. H. in Berlin.
sv. Hesncr, daher. Adel S. 8l. Taf. 93)
1. -f Hngstorsscr, ursprünglich Bürger zu Landshut, späterlandgesesscn und zum Adel zählend. Schild: In Schwarz eingold. Balken, daraus wachsend ein gold. Löwe. sO. S.)
2. -f Hngstorsscr v. Hngstorff, altbayer. Adel. Schild ge-spalten mit einer Lilie in verwechselten Farben. sO. S.)
Hagymnssq de Cscly, ungarisch. Stefan H. de C. war 1857k. k. Hauptmann und ad latus des Kommandanten des Garnisons-Spitals Nr. 1. in Wien.
f- Hahiiinga, eincs der fünf altbayer. Dinastcngeschlechtcrder agilolfingischcn Zeit. (Vergl. oben bei Drozza.)
1. Hahn, das sehr alte, aus Franken herstammende Mecklen-burg'sche und pommer'sche Geschlecht, das auch in Lieflandund Kurland lebt und seit 1469 das Erblandmarschallamt imstargard'schen Kreise besizt. Am 7. Sept. 1862 wurde Friedrichv. H. auf Remplin in den Grafenstand erhoben. Auch inOstpreußen befindet sich eine Familie, welche das gleiche Wap-pen wie die v. H. in Mecklenburg führt, nämlich einen rvthen
Hahn im silbernen Felde, sv. Zedlitz. — Siebmacher III. 139, 157,V. 154, — Gen. Taschcnb. der gräfl. Häuser 1844 u. f, — Gen, Jahrb.des deutschen Adels 1344 u, f. — v. Firks, Ursprung des Adels in denOstseeprovinzen 135, — v. Meding I, n. 320. — Mecklenb. Wappenbuch.
— v. Ledebur I. 310. III. 270. — Bagmihl II. T. I.XXII. — Freiherr!.Taschenbuch von 1855, — v. Hefner, mecklenb. Adel S. 9. T- 6; preuß.Adel S. 45. T. 56; Erg, Bd. S. 31. — Micrälius VI. — Gauhe I.S- 567-69. — In Seifcrt's Genealogie der Herren v. Hahn. Regens-bnrg 1716. 12.; auch in dessen hochadl. Stammt. I. Th. n. 8. — Allgem.genealog. Handb. I. 580 u. s. — v. H.)
2. Hahn. Die H. in der Grafschaft Mark wendeten sichvor hundert und mehr Jahren auch nach Ostfriesland. Sieführen einen schwarzen Hahn im goldenen Felde, und theilten sichin Ostfricsland in zwei Hauptstämme, in den upgart'scheuund den lier'scheu. sGauhe I. 567. — v. H.)
3. Hahn, die in Meißen und Thüringen verschiedene
. Hah
Güter, unter andern auch die Haincburg bei Mühlhausenbesaßen. Dieses Geschlecht soll von denen v. Hayn abstammen.sGauhe I, 569. — Neues geneal. Hdb. 1777. S, 233. 1778. II. 289,sVon einem andern thüring. Geschlechte beschreibt v. Meding, II.n. 321, das Wappen. Von diesem Geschlechte wendeten sich Ei-nige nach Dänemark. Zu König Friedrich's III. Zeiten warJoachim Vincenz v. H. auf Hiortespreig u. Seckang Ober-Jägermeister und Ritter. Die Familie führt auf dem Helme undim Schilde einen fortschreitenden schreienden Hahn.
(Lcr- o. a. F. i, D. Bd. I. H. 3. S. 216. — Wappen, ib. tab. XXXIX,n. 21. — v. H.)
4. Hahn, Moriz, knrsächs. geh. Kammerdiener, Besizcr dc§Rittergutes Klip nick, erhielt um's I. 1656 den Adelstand.
sv. Ledebur I. 311. — R. T. A. R.)
5. Hah», Georg Marr, kurmainz. Kammerrath zu Erfurt,wurde 1692 geadelt. sR. T. A. N.)
6. Hahn. Der Gutsbestzcr Johann Gottlieb H. zn Leon-
hardewitz in Schlesien, Dechant deS Medizinalkolleginms in
Breslau, wurde am 13. Sept. 1748 geadelt.
sv. dem Knesebeck. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 311. — lieber dieFamilien v. Hahn, Hauen?c. s. auch Zedier XII. 205 u. f.)
7. Hah». Der kurpfälz. Hofkammcrrath Joh. Kasimir H.erhielt vom Kurf. Karl Theodor am 4. März 1767 das Adels-Diplom. sv. Lang 366. — v. Hesncr, daher. Adel S- 81. Taf. 93. —v. H.)
8. Hahn, Otto Konrad, erlangte 1788 ein Adelsdiplom.sR. T. A. R.)
9. Hahn, Karl Ludwig, Oberstlientcnant, früher in der Ar-tillerie stehend, wurde am 17. Mai 1866 von Preußen geadelt.
sv. Ledebur I. 311.)
16. Hahn, eine vom Großherzoge von Hessen (?) am 18. Aug.1821 geadelte Familie in Homburg,sv. Hefner, sächs. Adel S. 31. T. 33; Hess. Adel S. II. T. 11.)
Hah» v. Hahncnlicrg, s. Haan v. Hahnenberg.
Hahne v. Ulnsscntrc». Der österr. Landwehrhanptmann HeinrichH. wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. W. geadelt. JohannHahn v. W., kais. Hauptmann, wurde 1849 im August in denösterr. Nitterstand erhoben. sA. A. Z. von 1849. — M. v. M.Erg. 309. - v. H.)
Hahncscid. Die v. H. stammen ans Kurland und sind inOstpreußen nnn seßhaft. Am 16. Jan. 1686 war der Adeldieser Familie von Knrbrandenburg anerkannt worden,sv. Ledebur I. 311. III. 270. — v. Zedlitz.)
Hahnenlmg, s. Heyfelder.
1 Hahncnkanini, eine alte ausgestorbene schwäbische Familie,deren Burg gleichen Namens im württ. O.A. Kirchhcim beiBissingen lag. Humbold v. H. erscheint noch 1297 in einer Ur-kunde. ^Griesinger 546.)
Hahnensce, s. Haid.
Hahnkc, Friedrich Wilhelm Martin, Hauptmann, wurde am5. Nov. 1836 in den preuß. Adelstand erhoben,sv. Ledebur I. 312. III. 270. — v. Zedlitz.)
-s Hahoit, Hacholten, Haholti, Hagholt, Hahholz, altcS, 946schon vorkommendes Geschlecht, welches 1616 ausgestorben, woraufdessen in Westfalen an der Wehren gelegene Grafschaft KaiserHeinrich III. dem Stifte Paderborn schenkte.sSpangenbcrg, Adclsspiegel I. 10. B. S. 15. — Zcdlcr XII. 215.>