Hack — Had
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furt u, Bahrendorf im Magdcburg'scheu theilt Diencmann (1767)mit. — Zedier XII. 8t.) Die Familie war auch im Blanken-burg'schen begütert, sv. Zedlitz. — v. H.)
2. st Hackebor» (in S. ein halber schwarzer Hund mit Hals-Band), verschieden von dem gleichnamigen Dinastengeschlechte undwahrscheinlich Dienstmannen desselben. Sie blühten noch im 2tenViertel des 17. Jahrh.sv. Ledebur I- 366. III. 269. — Sicbmacher I. 172.)
Hackclbcrg, auch Hacktzlbcrg u. Landau. Der Reichsfrei- undPannerherr Karl v. H. erhielt im I. 1708 den frhrl. BeinamenL. für sich und sein Geschlecht, und sein Wappen mit dem frei-herrlich landan'schen vermehrt. Die uralte österr. Familie derv. H. kommt unter dem Namen Häckclberger v. Heckelbcrgu. Landau vor. In Süddcutschland, besonders in Oesterreich,wurde die Silbe er am Ende eines Namens statt des Wörtchens„von" .vor demselben häusig gebraucht, wie das polnische ki>. ImI. 1688 erhielt die Familie den Freihcrrnstand. In demselbenJahre, am 24. März, wurde dem Gutsbesizer August v. H. zuSchönigen im Hcrzogthume Braun schweig sein uralter Adelund Wappen bestätigt.
sv. Hoheneck, Hlst- der Landstände in Oberösterreich l. 239. — GauheI. 569. — Jahrb. des deutschen Adels 1847. — Taschenb. der frhrl. Häuser1848 und 1849. — v. Ledebur I. 396. — Wisgrill I V. 6—16. —M. v. M. 55. — v. Schönfeld, Adclsschemat. I. 145. — v. H.)
si Hackcmann. Dem vormaligen Professor zu Helmstädt,Friedrich August H., zulezt preust, geh. Rath, wurde sein Adelvon Kaiser Karl VI. erneuert. Er starb in Wien. Sein SohnJohann Gottlieb v. H. war Professor der Rechte zu Frankfurtan der Oder. (Flieget, Gesch. der Litter. III. 87.) Das Wappenbei Siebmacher, V. 294, gehört nicht dieser, sondern einer Ham-burger Patrizicrfamilie dieses Namens an. Der Professor Fried-rich August v. H. zeichnete sich besonders durch den öfteren Wechselder Religion ans.
fv. Zedlitz, Ad. Lex., wo Hackmann geschrieben steht. — Diplomat.Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 93. — v. H.s
Hacken, Erlisajsen zu Bornimb, s. Hacke 3.
1. st Hackcnlicck, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,sv. Mcding I. 322.)
2. st Hackcnbcck. Im Brandenburg'schen kommt 1288 einGeschlecht v. H. vor, welches wahrscheinlich mit dem Vorstehendenein und dasselbe ist. (Zedier XII. 84. — v. H.)
3. st Hackcnlicck. Dominus Lndegerus de Hakcnbeke testisin einem klettenbcrg'schen Brief 1216.
sUrk. Buch für Niedcrsachscn II. 82.)
st Hackcnbcrg, Hackenperch, Haggenberg, ein zu Anfang des15. Jahrh. mit Rudolf v. H. ausgestorbenes Geschlecht, dessenStammhaus Haggcnberg in Oesterreich war.sWisgrill IV. 16. — v. H.)
Hackcnbcrg, s. Häckbergcr.
Hackcnbcrgcr. Ein k. k. Major v. H. wurde am 19. Aug.1793 Ritter des Maria-Theresia-Ordens.sWicuer Adreßbuch 1796.)
st Hackfort, Bernhard, kais. Oberst, erlangte 1637 ein Frei-herrndiplom. (R. T. A. R.) Die Familie soll mit ihm erloschensein und schon 1478 geblüht haben, sv. Ledebur I. 366. III. 276.)In den Niederlanden blüht die Familie noch unter dem Namen
Stammbuch des Adels tu Deutschland. II.
Barone v. H. tot de Horst. Wappen: In G. ein rother Balkenvon drei Lilien begleitet.
Hackhcr zu Hart, ein ritterliches Geschlecht des Erzherzogthums
Oesterreich unter der Enns. Es erhielt 1528 Wolf H. zu H.
von Kaiser Ferdinand I., als König von Böhmen, einen Wappen-
Brief; und 1641 erlangte die Familie den Adelstand, 1737 den
Nitterstand und 1812 den Freihcrrnstand.
IRebmann, Mspt. — E. S. - Leupold I. 389-92. — Wisgrill IV.S. 21—27. — M. v. M. 55. 117. — v. H.)
st Hackhl v. Lichtenfels!, ein ans Käruthen nach Oester-reich gekommenes Geschlecht, von dem der Lezte am 26. Nov.1667 zu Wien gestorben ist.sWisgrill IV. 27-29. — v. H.)
st Hacking, Hackinger; das Stammhaus H. war an der Wien.Das Geschlecht erlosch mit Wvlfgang H. bald nach dem I. 1566.sWisgrill IV. 29-31. — v. H.)
Hacklcdt, s. Hakled.
Hackncr, Leopold, kais. HofkammerbuchhaltereirechnungSdiener,erhielt 1623 einen Adelsbricf. sR. T. A. R.)
st Hackstcin, ein kölnisches, um 1646 erloschenes Stadt-Geschlecht. sFahne I. 129. — v. Ledebur I. 397.)
Hackwitz. Die v. H. kommen seit 1866 im preust. Heere vor.sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 397.)
HacquS. Dieses Geschlecht kam aus den span. Niederlandenin der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. nach Wien. Ludwig Edlerv. H. wurde am 5. Aug. 1744 in den erbländ. Ritterstand erhoben.sWisgrill IV. 31-33. - M. v. M. 117. — v. H.)
Hacfich, Peter, kais. Major, wurde 1336 in den österr eich.Adelstand erhoben. sE. S.)
Haczcwski u. Haczkowa, 1783 in Galizien immatrikulirt.sPoczct Szlachty.)
Haczqiiski, 1782 u. 1836 in die galiz. Matrikel eingetragen.sPoczet Szlachty.)
st Haddenberg, ein ausgestorbenes westfäl. Geschlecht.sFalkc, trad. corb. 551.)
Hadcl», bremen'sche Familie, die aus OstfrieSland nachHadeln kam, und als sie daselbst zu Ende des 14. Jahrh. vonden sächs. Herzogen vertrieben wurde, sich in das kedinger Landwendete. Die Familie ist auch in Dänemark seßhaft und inNassau, sv. Zedlitz. — v. d. Knesebeck. — Lex. F. i. D. I. Heft 3.S. 214. — Wappen, Tab. XXXIX. N. 13. — Grote, hannövrischesWappcnbuch. — v. Ledebur I. 397. III. 297. — Mußhard 267. —Gauhe I. 569. — v. Hefner, nassauer und waldecker Adel; preuß. AdelS. 45. Taf. 56. — v. Meding III. 297. — v. H.)
1. st Hildemar, Hadamar, waren Burgmänner zu Monta-baur im Tricr'schen. Im Schild ein Adler. Sie sind nach 1665erloschen. sO. S. - Hist. trcv. II. 7.)
2. st Hadcmar, kommen 1139 unter den österr. Ministerialen
vor und noch 1426 erscheint ein Reinhard v. H.
(Zedier XII. 95, woselbst auch die weiteren Schriften angeführt sind,die von diesem Geschlechte Erwähnung thun. — v. Ledebur I. 397.)
st Hadcmarspcrg, ein jezt verschwundenes Schloß am Kiemsee,gehörte ursprünglich den Grafen v. Falk enstein am Inn, unddieselben nannten sich auch wol davon. Es gab aber auch dortein Dienstmannengeschlecht, welches im 11. u. 12. Jahrh. in zwölfverschiedenen Gliedern urkundlich erscheint.sM. B. II. 284 ff. VII. 462. ff.)
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