Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
90
Einzelbild herunterladen
 

90

Had Häm

Havcmskorff, Hadcnstorp, cm vordem im Lüncburg'schcn undHoya'schen, jezt im Stifte Münster ansässiges Geschlecht,sv. dem Knesebeck. Grote, hannovr. Wappenbuch. v. Ledebur

I. 307. - v. Meding I. 308. II. 727. v. H.s

Havendorf, s. Hademstorfs.

st Hadcrcr zu Eggcndorff n. Wcurcrn, ein nicderöstcrreich.Landmannsgeschlecht, das zwischen 1363 und 1562 vorkommt.sWisgrill IV. 33. - v. H.s

st Hadcwig, Hadewich, niedersächs. Geschlecht,sv. Hattstein im Spczialrcgistcr. v. Ledebur I. 307. v. Meding

II. 3>7.s

Hadick v. Futack, ein altes Ungar. Geschlecht aus dem th er-ror; er Komitate. Der Graf Andreas H., geh. Rath, Fcldmar-schall und HofkriegSrathspräsident, wurde im I. 1777 in denRcichsgrafcnstand erhoben. sM. v. M. 20. Taschcub. der gräflichenHäuser 1844 u. f. v. H.s

st Hadiiiaring. Nuotbertus dc H. et filius ipsiuS GozwinguSerscheinen 1236 in Briefen des Klosters Tegernsee. Ich glaube,daß das Stammhaus Harmating (so jezt denen v. Barth ge-hört) gewesen sei. sM. B. VI. 212.)

st Hadmarsdorf, Hadmastorff, ein altes Geschlecht, woraus inUrkunden vom I. 1296 Mehrere vorkommen,sv. Ludwig, rclict. dissert. T. IV. 104. 168. Zedier XII. 105. sHadmcr. Der innerösterr. Baukalitätsbuchhalter Ferdinand

H. wurde im I. 1713 geadelt. sM. v. M., Erg. 308. v. H.s

st Hadmerslebcn, auch Admcrslevc, Haydimersleben w., nieder-sächs. Adel, der eine Herrschaft im Stifte Halberstadt besaßund zwischen 12381416 vorkommt. Das Geschlecht war zulcztgräflich. Schon 1266 nennt sich Otto de Hathm er StevevonGottes Gnaden", stlrk. Buch für Nicdersachsen II. 231. Meibom,S. R. S. T. I- p. 794. Harenberg, hist. eccl. Gand. dipl. diss. X.§.24. p. 1422. Leukfeld, antiq. Sevcn. 27. p. 235. Meuten, S-R. S. T. III. p. 1948. Hammclmann, op. de fam. emort. P. 683.Hoppenrodt 36. Das Wappen beschreibt Albini. Hist. d. v. Wer-thern 63. v. Meding III. 298. v. H .s

st Hodorps. Im I. 1672 wurde der schwed. Archiv- undAntiquitätensekretär Joh. Johannis zu Upsala aus Hadorfvon K. Karl XI. von Schweden mit v. H. in den Adelstand er-hoben. Sein Sohn begab sich nach Bremen; die Familie scheinterloschen zu sein. sv. d. Knesebecks

st Hadprcchtshliufen. Ulricus de H. urknndet 1197 in Briefendes Klosters Jnderstorff. sM. B. XIV. 138.)

Hadsicwic). Der galiz. Tribunalrath Jakob H. und dessenVetter Mathias H. wurden im I. 1786 in den Freiherrnstand er-hoben und 1782 in Galizien eingetragen.sPoczet Szlachty. M. v. M., Erg. 62. v. H.s

st Häver ». Hörgern, Hess. Uradel, 12291562 beurkundet.(Archiv für Hess. Gesch. VI.)

1. Hävcrl, Georg, kais. Hofkammerkonzipist, erlangte 1636den Adelstand. sR. T. A. N.)

2. Häver! v. Habcrsburg, tiroler Geschlecht. Balthasar undHanns H. erlangten 1572 den Adelstand mit v. Habersburg.Ersterer ist 1611 als Pfleger zu Schönegkh gestorben. SeinEnkel Andreas H. v. H. starb um 1656 als der Lezte seinesStammes. sO. S. R. T. A. R.s

st Hächfenackhcr, altbayerischer Turnieradel. Dietricusde Haechsenakker testis 1265, 1273. sMonumenta Wittelsbacensia

I. 208. 3I0.s Um 1439 st. sHund I. 229 u. f. - v. H.s

1. Höckel, Hackcl. Der Obcrstwachtmcistcr Heinrich v. H.wurde im I. 1735 in den Reichsfrcihcrrnstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 62. - v. H.s

2. Höckel, Johann Michael, württ cm belgischer, nachAndern braunschweig'scher <was auch wol das Nichtigere seinwird, da der Name H. in Württemberg unbekannt ist) geh. Lcg.-Nath, wurde 1866 geadelt. sR.T.A.R.)

Häcken, s. Hacke.

Häckhl v. Uosenstei» )« Pcschwih. Die Brüder Stefan Leopoldund Achaz H. wurden im I. 1794 in den R. Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 148. v. H .s

1. st Häckl. (Im Schild ein Beil.) Dieses Wappens warJörg H., Pfleger zu Liechtcnberg, 1445. sHund III. 465.)

2. st Häckl v. Altciistntt (in G. geschrägt zwei schw. Garten-Hauen), stammen ut puto ans dem Markte Bruck bei Fürstenfeld;kommen vom 14. bis 16. Jahrh. vor. sO. S. Hund IIU 405.s

Häckivcrgcr v. Hcckcibcrg n. Laiida», s. Hackelberg.

st Hässciili. Diese wurden vom Kurf. Karl Theodor erst inden Adelstand und am 2. Sept. 1796 in den Freiherrnstand er-hoben. Erloschen, sv. Hcfner, bayer. Adel S-38. Taf. 36; Erg. Bd.S. 14. v. Lang 147.)

Hüsten. Die v. H. stammen von den Ehastill on, genanntde Cocg, im Henncgau ab. Nach verschiedenen Gütertheilun-gen nahm ein Zweig im 14. Jahrh. den Namen v. H. von einemder Güter an der Maaß an. Das Haupt dieses alten Hauseswohnte 1836 in Düsseldorf, sv. Zedlitz. Fahne II- 52.218, wo ein Stammbaum. v. Ledebur I. 307. v. Hcfner, mccklcub.Adel S. 9. Taf. 6.)

Hägcii». Franz Karl v. H., oberösterr. NegiernngSrath,war 1796 Bücherzensor in Wien. (Wiener Adreßbuch 1796.)

Hägen, s. Hagen, im Rh ein lande.

st Hägglinvach, brcisgauer Adel. Eberhardus milcS de H.in einem Brief des Grafen Bcrthold v. Heiligenberg 1251.

sMonc I. 410; vcrgl. auch Monc II. 78. 95 unter Hcckelbach undHegg einbach.)

Hähiing v. Luiycnau, österreichisch. Gustav H. v. L. stand1857 als Kadet im 42. k. k. Inf. Ncg. Ein Zweig der Familieblüht auch in Köln a. Nh. Schild gevicrtet: 1. eine Windmühle,2. fünf, 3. 2. 1., Rosen, 3. ein Zinncnthurm, und 4. ein Reiter.sO. S.s

st Häl l>. Julithliiniv, schwäb. Uradel, der auch in Tirol vor-kommt und daselbst mit Mayenburg und Kiscns vom Mark-Grafen Ludwig von Brandenburg belehnt wurde. Die tirol.Linie ist 1662 erloschen. Eine andere Linie im angsburgcrPatriziat st 1597. sv. Stetten 244. Brandis, tirol- Ehrcnkr. 64. Zedier XII. tt6.) Auch in Bayern waren sie zu Althcim,Höchstädt, 1496 landständisch.

st Hälver l>. Sätfchdorf. Frau Apollonia v. H. zu K., Wittib,gibt Gewalt zum oberpfälz. Landtage 1767.

Hälbig, A., österr. Hauptmann, wurde 1853 geadelt.sA. A. Zeit, von 1853. Oesterr. Milit. Schcmat. von 1854.)

st Hämbcrg, hatten ihr Stammhaus im Eichstädt'scheu, undkommen 1394 vor. Im I. 1496 sind sie ausgestorben,sv. Hefncr, st bayer. Adel S. 2.)

1. st Hämmert (gespalten von Gold und Schwarz mit zweiHämmern in verwechselten Farben), biberacher Patrizierfamilie.sO. S.)