Guf — Gul
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17. Jahrh. laudsässig auf R. wurde. Ulrich G. v. N. 1620.Schild getheilt, roth, gold, mit einem Löwen in verwechselten Farben.sO. S. — Siebmacher V. III. 363.)
7 Gusidoun, Guvedaun, ein tiroler Geschlecht, das mitHeinrich v. G. 1206 zuerst erscheint und mit KaSpar v. G. 1462im Mannsstammc erloschen ist.
so. Mayerhofen, Mss. — v. Hefncr, 7 tiroler Adel. — v. Brandis.— Sicbmacher Iii. >63. 165.1
Gugcl v. Dicgclsdors, rathsfähiges Geschlecht zn Nürnberg,das im I. 1602 von Kaiser Maximilian I. einen Wappcnbrief undvon König Ferdinand 1543 ein verbessertes Wappen und den Adel-stand erhielt. Kaiser Josef I. erhob das Geschlecht in den Frei-hcrrnstand, was wegen Verlust des Diploms am 26. April 1806 inBayern dnrch Ausschreibung bekannt gemacht wurde. sBicder-mann's N. 83 ff.; V. Suppl.; auch R. n. W. Suppl. — Will, Nürn-berg. Münzbclust. III. 5V. — Tyrofs 27. 43. — Neues gen. Handbuch1777. S. 626. 1778. S. 226. — Sicbcnkees I. 43 u. f. - v. LangS- 146 u. f. — v. H.s Das Geschlecht scheint erloschen zu sein,so. Hefncr, bayer. Adel S. 38 .s
Gugg v. Guggciithlil. Der österr. Oberlieutenant Georg G.wurde im I. 1775 mit v. Guggcnthal geadelt.sM. v. M., Erg. 366. - v. H.)
1. Euggcnlicrgcr, Ludwig Eduard, Advokat in Straubing,wurde 1839 vom König von Bayern geadelt. Derselbe istGutsbesizer. sE. S. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 81. T. 93.s
2. Guggcnbcrger u. Guggenberg. Franz Paul G. wurde im I.1733 mit v. Guggenberg in den Nittcrstand erhoben.
sM. v. M. 116. — v. H.)
3. Guggcnbcrger v. Nicdhofcii. Ter tiroler Postmeister znVintl, Athanasius G., wurde am 18. Juni 1793 mit v. R.geadelt. Der Beiname wurde von seinem Gute Ried entlehnt.1835 war Josef G. v. N. Domherr zu Salzburg. Gegenwärtigblüht die Familie in Tirol. Schild: In Roth ein silb. Schräg-balken, darin ein schwarzes Roß; zu jeder Seite des Balkens eingold. Kleeblatt. sO. S. - M. v. M., Erg. 366. - Vehse, Gesch. desösterr. Hofes u. Adels VIII. 215. — v. H .s
Guggcr zu Staudach (zediertet, 1. n 4. ein Kukuk, 2. u. 3. einRosenstrauch), tirol. Geschlecht, zu Lana angesessen. Geadeltvon Erzherzog Ferdinand Karl von Oesterreich dd. Innsbrucklezten Mai 1651. sO. S.)
1. Gugler, ursprünglich ein städtisches Geschlecht aus Mün-chen, das seit 1652 adlich u. seit dem 18. Nov. 1698 freihcrrlich ist.sv. Lang 141. — v. Hefncr, Erg.Bd. I4.s Die Münchner Handels-leute, Georg und Franz Gebrüder G., erhielten am 20. Jan. 1660den Beinamen v. u. zu Zcilhouen. sDekretenbuch.)
2. Gugler. Der Kassaoffizicr G. beim linzer KameralzahlamteWurde im I. 1797 in den Reichsritterstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 148. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 81. T. 93.j
st Guglnmir, bayer. Geschlecht; führte in Gold eine schwarzeOfengabel ohne Stiel. sO. S.)
7 Gugomos. Albrecht Guggemoß, kurbayer. Pfleger zuMain bürg, ist dd. München 8. Mai 1693 in den Adelstand,und Franz Martin v. G. vom Kurf. Karl Albrccht am 3. Febr.1729 in den Freihcrrnstaud erhoben worden. Die Familie ist um1850 im MannSstamme erloschen. sDckrctenbuch. — v. Hefncr, 7bayer. Adel. — v- Lang 142. — Sicbmacher, Suppl. V. 14. — v. H.s
Gulst, s. Juel.
Guibcrt. Der k. frauzös. Marschall de Camp, v. G., wurde1775 in den Reichsgrafeustand erhoben. sR. T. A. R.)
Guichard, s. Quintus Jcilius.
1. Gnirciardi, eine gräfliche Familie in Oesterreich und
Modcna; verschieden dem Wappen nach von Guicciardi 2.sTaschenbuch der grast. Häuser 1844 u. f.s
2. Guicciarbi dcl Ponte, aus Valtelino stammend, wclsch-tiroler Familie. Schild: Gespalten und zweimal getheilt: 1. u.4. ein Adler, 2. u. 3. ein Kastell, 5. dreimal getheilt, 6. fünf-mal gespalten. sO. S.)
GuiUc. Kaspar Hieronimus Gülle und Achatius, Gebrüder,erlangten 1683 den Adel. sR. T. A. N.)
Gnillcanmc, wahrscheinlich niederländ. Abstammung. KarlMarquis v. G. war 1857 bei der österr. Mariueverwaltuug an-gestellt.
Guin. Der kais. Generalwachtmcister v. G. wurde 1649 inden Freiherrnstand erhoben. Von dieser Familie ist dießorts nichtsweiter bekannt. sSlebmachcr III. 167. — R. T. A. R-s
Guioncnu. Die v. G. gehören der französischen Kolonie inBerlin an. sv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 298.)
Guiot du Pontcit, ein in Bayern jezt seßhaftes gräfliches,aus der französ. Provinz Limousin stammendes Geschlecht, wel-ches den Beinamen du P. von einem Gute bei ConfaleuS her-nahm. Das Geschlecht führte sonst den Marquisentitel u. erscheintschon 1333, wo solches mit Asnicrcs belehnt wurde. Im Wappen
zeigt das Geschlecht drei Papageien. (Taschenbuch der grast. Häuser1851 u. f. — v. Hefncr, bayer- Adel S. >7. Taf. 12.)
7 Guirnhcim, ein schwäb., im 14. Jahrh. vorkommendesGeschlecht. sZedler XI. 1268.)
Giuseppe, R., Fabrikbesizcr in Venedig, wurde 1854 vonOesterreich geadelt. sA. A. Z. von 1854.)
7 Guimit. Kaiser Leopold I. erhebt dd. Wien 10. April 1693den Andrcc G., gewcstcn kurbayer. Hofkammerdicncr, in denAdelsstand, welcher am 19. Jan. 1695 in Bayern ausgeschriebenwurde. sDekretenbuch.)
Gutot v. Wcllcnburg. Der OberamtSrath Daniel G. zu Or-tenau wurde im I. 1800 geadelt sM. v. M., Erg. 306), undals österr. Negierungs-, nachherigcr großherzoglich baden'scherStaatsrath, im I. 1816 mit obigem Beinamen in den Nittcrstanderhoben. sM. v. M. I >6. — Cast, Adclsb. v. Baden. — v. H.)
7 Guldcin, altes Rathsgcschlccht zu München, das zu Endedes 14. Jahrh. erloschen zu sein scheint,sv. Hefncr, Münchner Geschlechter.!
Güldener v. Lobes, österreichisch. Johann G. v. L. war1357 RechnungSoffizial beim k. k. Militärrechnungswesen.
7 Guldenklcc, Güldenklee. Die v. G. kommen unter demPommer'scheu und schles. Adel vor, wo sie alte Lehen besaßen.Die Brüder Balthasar und Kristian Timäns waren am 20. Dez.1651 mit v. Güldenklce vom Kaiser geadelt worden; die kur-brandcnburg. Bestätigung erfolgte 1665. Im I. 1741 ist dieFamilie erloschen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 298.)
Guldcnuiüllcr v. Güldenstem. Wolfgang G., k. k. Rittmeister,
wurde 1686 mit v. Gill den st ein in den rittermäßigen Adelstand
erhoben. Das Geschlecht wurde am 15. Mai 1734 unter die neuen
Nitterstandsgeschlechter in Nicderösterreich aufgenommen, sv. H.)
Schon 1637 ward ein G. v. G. geadelt.sR. T. A. R. - Wisgrill III. 448 u. f.s