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Gul — Gun
Guldeiiiuicig oder Goldcnzweig, Jakob, erhielt 1560 Adelö-freiheit. sR. T. A. N.)
f Guldncr, Goldner, v. Weier, tiroler Adel. Schild ge-spalten von Schwarz und Gold mit einem Dreiberg und zweiRingen, Alles in verwechselten Farben. sO. S.)
s- Guten, eine Uckermark. Familie. sGrundmann, N. 26.v. H.) Henninghus de Ghulcn, miles, testis in einem Briefdes Grafen v. Lindow 1326; Claus v. Guten in der Neuen-stadt-Brandcnburg 1491. sCod. Brand. XIII. 133. 1510
1. Gumlirccht. Abraham Josef und Kaspar Gumbrich wur-den als v. Gumbrecht am 22. Dez. 1741 geadelt.
so. Zedlitz. — v. Ledebur I. 298. — v. H.)
2. 's Gumbrecht, Gumpert (Schild mit Zinnen schräggevicrtet),ein altes regensburger Patriziergcschlecht, auck> landsässig überder Donau. sO. S.)
Gumcr, österreichisch. Karl v. G. war 1835 Stadt- undLandrath zu Trieft.
Guulicuicki, Kajetan und Josef, wurden 1732 in Galizienimmatrikulirt. sPoczet Szlachty.)
Gümmer, Joh. Georg, Bürgermeister in Bötzen, wurde am14. Aug. 1668 geadelt. Die Familie ist jezt in Bayern, undmit Engelsburg in Tirol ansässig,sv. Hefner, tiroler Adel S. 8. T. 8; baycr. Adel S. 8l. T. 93.j
Gumoöiis, sollen aus dem alten Hause der Grafen v. Grandsonstammen. Einer der vier Söhne des Grafen Lambert v. G. erhielt1024 die Baronie von Gnmoöns u. nahm davon den Namen an. DieHerrschaft liegt in der Schweiz. Die Mitglieder der Familie habenin England, Frankreich und Holland gedient. sFreiherrl.Taschenbuch von 1357.) Bedienstet jezt in Oesterreich.
Gumonski v. Gumowli, des Wappens Topor, eine 1782 inGalizien immatrikülirte Familie. sPoczet Szlachty.)
f Gumpclshnimcr, ein sehr altes Geschlecht der Stadt Re-gensburg, das im Schilde einen Schrägbalkcn und darin dreiGimpel führte. Esaias G., kais. Rath (st 1560), hat einen kais.Adclsbrief mit Wappcnvermehrung erhalten. In Regensburgleben derzeit noch G., ob aber im Zusammenhange mit diesen G.,nescio. sO. S.)
1. Gumpcrt, eine vom Könige von Sachsen als Herzog vonWarschau mit dem Wappen Czutoslaw geadelte Familie.Diplom dd. Warschau 14. Nov. 1810. sO. S.)
2. Gumpcrt, Doktor u- Negierungsrath zu Meseritz, wurdevon Friedrich Wilhelm III. von Preußen in den Adelstand er-hoben. sv. Ledebur I. 299.) Der Geadelte starb 1832. sv. Zedlitz.)
Gumpert, s. Gumbrecht.
-s Gumplcr. Herr Leonhard G. steht im ständischen Wappen-brief des Herzogs von Krain vom I. 1463. sO. S.)
1. Gumppcnbcrg, bayer. Turnieradel, dessen Stammhausgleichen Namens in Oberbayern zwischen Augsburg und Neu-burg liegt. Die v. G. besaßen das Erblandmarschallamt in Ober-Bayern. K. Mar. II. ertheilte dem Geschlechte am 16. Jan. 1571die Freiherrnwürde. sBuccliui, stemmctt. II'-. 146. — Hund 107. —Spener I. 2. — Gauhe I. 551. — Taschenb. der frhrl. Häuser v. 1853u. 1855. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 38. T. 35; württ. Adel S. 7. T. 9;Erg. Bd. S- 14. — Salvcr's Proben 394. — v. Lang 143. — Tyrofj168. — v. Haustein II. Suppl. 19—23- — Cast, Adelsb. v. Württem-berg. — Dorst, württ. Wappcnbuch. — Tyroff, Wappcub. des Adels inWürttemberg. — Ludwig Albert Frhr. v. Gumppcnbcrg, Geschichte derFamilie v. Gumppcnbcrg. Würzburg 1856.)
2. 1 Gumppcnbcrg. König Mar I. von Bayern ertheilte durcheinen besonderen Adelsbrief vom 18. Febr. 1809 der Tochter desk. Kämmerers und Generaladministrators der k. Brauereien, Fer-dinand Frhrn. v. G., Theresia v. Rheinberg, das altadlichegnmppenberg'sche Wappen mit dem Prädikate „Edle v. G."sO. S.j
Gumptciistcin, s. W elf er s heim.
-s Gunbclchoucn, Gundclinchovcn, adliche Dienstmannen desStiftes Regensburg im 13. Jahrh.sRicd, cod. dipl. ratisb. p. 287. 294. 391.)
-s Guiidctjiiigttt. Das Stammhaus dieses Geschlechts ist der OrtG. im württ. O. A. Münsingen. 1088 kamen sie bereits vorund waren gleichen Stammes mit denen v. Justin gen. Siesind 1547 erloschen und waren auch in Altbayern wohlbegütcrt.sv. Hefncr, s schwäb. Adcl S. II. — Salvcr 225 ff. — Hund I. 215.
— Pastor» Francon. rediviva 486. — Gaubc II. 384 u. f. — Wisgri»III. 452. — v. H.)
's Vundclfingcr, ein Nürnberg, adl. Patriziergeschlecht, das942 Tnrniergcnosse zu Rotenburg an der Tauber war (??).sGauhe II. 384. — v. H.) Sind wahrscheinlich die G., derenWappen die v. Jmhof geerbt haben, gemeint.
-s Gnndclkoft», Gunchovcn, altbayer. Adel, 1180—1220beurkundet, führte den Schild mit Eisenhütlcin gold und blau, unddarüber ein rothes Haupt.sO. S. — M. B. III. 35 ff. XI. 354.)
's Gundclstn, kommen im 13. Jahrh. unter dem fulda'scheuAdcl und als Vasallen der Grafen v. Schwabenberg vor.sFalke, trad. corb. p. 887.)
-s Gunbclshciin, ein krai'chgau'sches, mit denen v. Gem-m in gen stammverwandtes Geschlecht; vor 1630 erloschen.sMonc > 111. 392. — Biedermann, Altmühl 292 ff. — Salver 343.
— Siebmachcr II. 89. — v. Mcding III. 292. — Gaubc II. 385 u. f.
— Pastor» Francon. rediviva 486. — v. Zedlitz. — v. H.)
-s Gundclshcinicr, Andreas, k. prcnß. Hofrath und Leibarzt,wurde geadelt und zum geh. Rath ernannt; er starb am 17. Juni1715 ohne Nachkommen.sJvrchcr, Gel. Ler- II. 1278. — v. Ledebur I. 299.)
-s Gundclstorf, aargauer Geschlecht. Hugo de G. testis1275 in einem Brief des Klosters Olsberg. sMone III. 195.)Henricus de Gondeldstorf war 1241 und 1248 ein adlicherBürger zu Basel. sMonc IV. 227 ff.)
Gunbcrnsdors, s. Haiden.
i Gunbcrsdorf, Tcuftt von. Nachricht von dem im I. 1690
abgestorbenen adlichen Geschlechtc der Herren Teufel v. G. inCur. Sar. 1744. 76. 328 ff. 374. sv. H.)
-s Gundcrsdorser zu Pöring, altbayer. Geschlecht. Schild gc-thcilt von Gold u. Roth, oben drei blaue Schrägflüsse oder Schräg-balken. Sie sollen mit den Gundriching eines Ursprungs ge-wesen sein. Eberhard G. war 1322 in der Schlacht auf der„Fechwiescn", i. e. bei Ampfing. Sigmund G. lebte noch 1624.sO. S. - Hund III. 345.)
's Gunbcrshofcn, schwäb. Uradel. Ebirhardus miles de CI.et siliuS Bcrtholdus stehen im Traditionskoder von Salem. DasGeschlecht, dessen Stammhaus im O.A. Münsingen lag, kommtbis 1268 vor. sMone I. 340 ff.)
-s Gunbilch, ein im I. 1526 ausgestorbenes niederöstcrr.Landmannsgeschlecht. sWisgrill III. 450 u. f.)