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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gül Gün

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dieser Würde eingeführt, endlich aber am 24. Mai 1687 znmFreihcrrn erhoben, nnd 1689, wo er auch starb, introducirt wurde.sStiermann 's Verz. 185. Hupet, licfländ. Anz. n. 112. S. 6I3 .s

Güldcnklcc, s. Tim aus v. G.

Güldenstem, Hncgetan von, d än. Grafen, die sich als Huge-notten von Lion nach Dänemark und Deutschland, insbe-sondere in das Herzogthum Holstein wendeten und sich da an-kauften. sGanhe, Anh. 1526-29. v. H.s

Güldenstem, s. Gnldenmüller v. G.

7 Güldenster». Die v. G. stammen aus Dänemark undwendeten sich von da nach Schweden und Wcstpreußen. Inden preuß. Staaten ist die Familie 1676 erloschen,so. Zedlitz. v. Ledebur I. 298.s

1. Gülich, eine Familie, welche von Eduard v. G. abstammt,der ein natürlicher Sohn des Herzogs Reinhard von Jülich, gezeugtmit Katharina v. Bell, gewesen ist. Die Familie besizt Güter imRheinlande seit 1418 und führt einen schw. Löwen in Gold.Im I. 1869 ist ein preuß. Major ans diesem Geschlechte gestorben.

so. Ledebur I. 298. 403. III. 268. Fahne l. 210. Bernd,Taf. XXII. 44. VXXXlV. 268. s Die Familie kommt auch unterdem Namen Jülich und Jülicher vor, und besizt oder besaßEhlen, Bell, Berg, Dorz nnd andere Güter am Nieder-rhcin. sNobenö I. 266. II. 385.s S. auch v. Berg, gen. Gülich.

2. Gülich, eine jezt Mecklenburg ungehörige Familie, auswelcher mehrere Sprößlinge im prenß. Heere stehen sollen, wennsolche nicht mit Gülcher Gülich er verwechselt werden.Der AnHerr der vorstehenden v. G. war Joh. Philipp Gottfried G.,Reichskammergerichtsproknrator zu Wezlar, welcher 1799 geadeltwurde, so. Zedlitz. Mecklenburg. Wappenb. v- Ledebur III. 268.

v. Hefner, mecklcnb. Adel S. 9. T. 6. R. T. A. R .s

3. st Gülich v. Lilicisturg. Ludwig G., nicdcrösterr. Land-schaftssindikus, wurde im I. 1766 von Kaiser Josef I. mit v. L.in den Ritterstand erhoben, starb aber ohne Erben.

sWisgrill III. 449 n. f. - M. v. M. 116. - v. HI

Güllcr. Karl Josef Edler v. G. wurde im I. 1727 in denFreiherrnstand erhoben, sv. H.s

Güls, s. Gühlen.

Gültenimrg, Gnltcnburg. Ludwig v. G. erheurathete mit derTochter des lezten Herrn v. Crain oder Krain im Anfange des12. Jahrh. (?) die Crainburg, dessen Ur-Ur-Enkel, besondersSiegmund Otto, unter die damaligen Raubritter gehörten, derenVestcn Rudolf von Habsbnrg zwischen 1291 und 1294 zerstörteund den v. G. so vertrieb, daß er sich nie wieder hören nnd sehen

(!)- (Fata der Keainenburg in des Gr. v. Beust Beitr. zur sächs.Geschichte I. 7080. v. H .s

Gültlingc», eines der ältesten schw ab. Geschlechter. Sie er-scheinen urkundlich in Schwaben 1296. Das Stammhans diesesGeschlechts ist der Ort Gültlingen in Württemberg, welchenKaspar v. G. 1545 an Württemberg verkaufte. In demselbenJahre erhielt die Familie die Erbkämmercrwürde in Württem-berg. sCast, Adclsb. v. Württemberg. v. Zedlitz. Dorst, württ.Wappenbuch. I. A. Tyroff, Wappenb. von Württemberg. Grie-singer 523. v. Ledebur I. 298. v. Hefner, württ. Adel S. 7. T. 9.

Frhrl. Taschenbuch sür 1860. Spangcnberg, Adelsspiegel II.Bucclini III. 267. Bürgermeister, vom schwäb. Reichsadcl. GanheI. 549. v. H .s

Gündtcr v. Itcrncgg, s. Sterne gg.

Güns, s. Zetti.

st Günstc, eine hessische, wahrscheinlich erloschene Familie.

sSiebmachcr I. 136. v. HI

Güntcrodc, ursprünglich meißnisches Geschlecht, das vonfrühesten Zeiten an zu Frankfurt im Patriziat saß. Zu Anfangdes 17. Jahrh. wurde ein Zweig von K. Rudolf II. in den Frei-herrnstand erhoben. Sie sind Gancrben in Altcnlimpnrg nndhaben Besitzungen in der Wetterau, im Darmstädt'schen,Saarbrücken'scheu und Thüringen'schen. Die Freiherrenv. G., genannt v. Kellner, sind ein Zweig der frankfurterLinie v. G. so. Ledebur I. 299. III. 268. v. Hefncr, frankf. Adel;Hess. Adel S. II. T. 18. Sächs. Wappenbnch VI. 44.s In neuesterZeit hat ein Frhr. v. G. das Schloß Ger uzen in Bayern geerbtnnd ist jezt daselbst immatrikulirt. (Seifert, Genealogie 156 ff.König II. 42748. D. Andreas Möller's Verzeichnis des alten Ge-schlechts der v. G. in den samml. zur sächs. Gesch. I. 327. Hnm-bracht, Tab. 292. 293. Biedermann, Rhön und Werra Is Verz.Wolf, cichSfcld. Nrk. 13. Neues gen. Hdb. 1777. S. 226. 1778. S. 99101. sinap I. 422. Siebmacher I. 129. 158. 211. Dän.Wappenbuch. Ganhe I. 54951. v. Mcding II. 312. 313.Hartmann's Samml. Taschcnb. der frhrl. Häuser 1848. v. H.s

1. Günther. Der Württemberg. Negicrungsrath LambrechtIvb. G. wurde im I. 1731 in den böhm. Ritterstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 148. v. H.)

2. st Günther, Karl Ludwig, preuß. Generallieutenant, wurdeals Husarenrittmeister am 9. Aug. 1778 in den preuß. Adelstanderhoben und 1798 mit gänzlich verändertem Wappen gefreit. Erstarb 1863. Sein Vater war Fcldprcdiger gewesen.

sv. Ledebur I. 300. III. 269. Preuh. Wppb. II. 39. III. 35.s

3. Günther. Friedrich Kaspar G., kurpfälz. geh. Rath u.Kreisgcs. zu Frankfurt, erhielt am 13. April 1779 vom Kurf,von Bayern ein Adelsdiplom.

sv. Hefncr, bayer. Adel S. 80. T. 92. v. Lang 362. v. HI

4. Günther. Von den mancherlei Familien v. G. befindet sichauch eine in Ungarn; wenigstens lebte 1835 David v. G. alsLokalinspektor des GimnasinmS zu Leu tschau.

5. Günther, s cht es. Geschlecht.

sSiebmachcr III. 93. Sinap II. 656. v. H.s

6. Günther. Die G. in Meißen.

sSiebmachcr III. 138- Sinap II. 656. v. H.s

7. Günther, Dr. Fr., österr. Ministerialrat!), erlangte 1856den rittermäßigen Adelstand. sA. A. Zeit, von 1856.s In leztererQuelle ist ein Güntner, Ministerialrat!), angeführt, was einJrrthum sein mag.

8. st Günther aus Defersdorf. Der Großhändler nnd defers-dorfer Gntsbcsizer H. P. W. G. erhielt vom König von Bayernam 29. Sept. 1818 den frhrl. Adclstand. sv. Lang, Snppl. S. 45. sEr ist ohne männliche Nachkommen gestorben.

sv. Hefner, bayer. Adel S. 37. T. 35; Erg. Bd. S- 14. v. H.s

9. Günther v. Heidelsheim, Michael, erhielt 1694 Adelsbe-stätigung. sR. T. A. RH

16. Günther v. Zterncck. Ich. Kaspar G. wurde 1761 mitv. S. oder Stern egg geadelt und erscheint am 26. Aug. 1715als Verordneter des st eher. Nittcrstandes.

sO. S. Schmutz I. 640. - v. H.s

Günther v. Ilsters, s- Syberg.

1. st Günthcrsdcrg, Gunterberg, eines der ältesten pommer'schenGeschlechter, das sich auch in Liefland nnd Schweden ausge-breitet hat. sMicrälius VI. Ganhe I. 551. Dilhmar 42. 61.