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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gsti Gill

Ordens der eisernen Krone in den Ritterstand deS Kaiserreichs er-hoben. (Wiener Zeitung vom 8. Marz 1860.s

Gstirncr, ein tiroler Geschlecht, welches auö dem Salz-burg'schcn stammt. Es ist zu Weidach und Eggcrdorf an-sässig. sv, Hcsner, tiroler Adel S. 8. Taf. 8.j

Gjlrci». Der östcrr. Hauptmann Mathias G. wurde im I.1777 geadelt. sM. v. M., Erg. 306. - v. H.s

Vit inner, Johann Baptist, oberösterr. Kammcrsckrctär, er-langte 1666 die Adelswürde. sN.T.A.R.j

Guaineri, italienisch. Herkules Edler v. G. war 1835Direktor des weiblichen Versorguugshauses zu Breöcia.

Guaitn, s. Quaita.

Gualticri. Die v. G. kommen seit 1866 im preuß. Heerevor. sv. Zedlitz.^ Der Adel der Familie wurde am 19. Okt. 1769von Preußen anerkannt, sv. Ledebur I. 297.jj

7 Guardh. Antonius de G., Colonellus (Obrist) sub legionepractoriana Caroli Alberti Bavariae Electcris ?c. w., defunctusJngolstadii 6. die Oct. 1717 aetatis 62. sO. S.s

7 Guaricnti v. Zegnano und Mnlusco, kamen um 1456 ausVerona nach Tirol, waren auch im Lande ob derEnns an-gesessen und sind 1826 im Manusstamme erloschen,so. Mayerhofen, Mss. v. Hoheneck. v. Hst

Gu-iry und Felsö-Igelcstc, ungarisch. Nikolaus v. G. u.F.-S. war 1835 k. k. Truchseß, nnd Paul v. G. u. F.-S-Kadet im 48. österr. Inf. Regiment.

Gubcrstndt, s. Gau er st adt. Bubi, s. Colo.

Gucklcr, österreichisch. Ferdinand Edler v. G. 1857Hauptmann im 23. Inf. Regiment.

s- Gilde. Bertoldus G., unuS er Provisoribus montiö Ram-melsberg prope GoSlariam, urkuudet 1316.sllrk. Buch für Niedcrsachsen III. 75.f

st Glldciin«, stamnien von der Burg gleichen Namens, sindaber nicht zu verwechseln mit denen v. G., welche auö dem HauseVorst-Lombeck stammen. Obige G. finden sich im Gefolge desErzbischoss von Köln und möchten wol erloschen sein. sFahne I.S. 123.jj Leztcre G.-Vorst w. gelangten später in den Bcsizder Burg und erhielten Adels - u. Wappenbestätigung am 9. April1529, den Reichsfrciherrnstand am 19. Dez. 1663. Sie sind in

Böhmen seßhaft. sFahne I. t23. II. 5l. 218. v. Ledebur I. 297. Frhrl. Taschenbuch von 1848. Graft. Taschenbuch.1

7 Gudcnberg, eine im Lüneburg'scheu begütert gewesene,nun erloschene Familie.

1. ch Gudensberg, eine alte hessische, im I. 1137 schon er-loschene gräfliche Familie. sRommel I. 205. II. 20. v. HI

2. 7 Gudensberg, wahrscheinlich Ministerialen der Dinastenv. G. 1. Heinricus, Walterus, Volpertus fratrcS de GodenS-berg, testes in einem waIkenrieder Brief 1246. Philipp v. G.belehnt um 1298 die v. Schonenburg mit Gütern zu Buben-Heine, Rheinhessen. sO. S. Urk. Buch s. Niedcrsachsen II. 180JDie Familie ist 1535 erloschen, sv. HZ

Gudensberg, s. Groppe.

7 Gndcnswcgc. Clawcß vanu G. unter den eidlichen Zeugenin einem Brief des Klosters Himmelpforten 1468.sCod. Brandenburg. XIII. 76.f

Gndcnus. Kristof G. war kurmainz. geh. Rath und Resi-dent in Wien im I. 1672. Er erschien dann später als KristofEdler v. G. Der Vater des Kristof G. war in Kassel geboren;

erst reformirter Landpastor, trat er 1636 in H eilig cnsta dt zurkatholischen Religion über und wurde mainz'scher Oberamtmann inTrcfurt. Kristof G. starb 1765 in Wien, 73 Jahre alt. Erwar von K. Leopold I. in den Freiherrnstand erhoben worden. SeinBruder, Joh. Moriz G., mainz'scher geh. Rath, war der Ge-schichtschrcibcr von Erfurt 1675. sVchse, Gesch. des östcrr. Hofes u.Adels VI. 131. - v. Ledebur I. 297. III. 268Z Von Moriz G.,nach Anderen von Kristof, einem gcboruen Kassclauer, kommendiese vier Linien:

1. Die ältere kristof'sche Linie in Oesterreich, derenStammvater von Kaiser Leopold I. am 26. Sept. 1686 mit seinenNachkommen in deS hl. m. Reichs Pauncr- und Freiherrustanderhoben wurde, und die sich wieder in die ältere u. jüngere österr.Linie abthcilte.

2. Die zweite mittlere Linie im Mainz'scheu.

3. Die dritte erloschene georg-fricdrich'sche Linie.

4. Die vierte und jüngste moriz'sche Linie in Thüringenoder Erfurt, aus welcher 1732 der NeichSkammcrgerichtsbeisizerValentin Ferdinand und dessen zwei Neffen, Philipp Franz nndValentin Ferdinand v. G., in den Freiherrnstand erhoben wurden.sJahrb. des deutschen Adels 1847. Taschcnb. der frhrl. Häuser 1848u. 1355. Wisgrill III. 43848. Neue gen. Nachr. V. 545,Oetter, Wappcnbelust. Falkcnstein, nordg. Altcrth. I. 245. Dessen Hist.v. Thüringen 978. Hörschelmaun, Samml. 2327. v. Uechtritz,Gcschl. Erz. I. 26. v. Krahne II. 40 ff. Schmutz I. 635 ff. v. HZFrüher als 1671 erscheint die Familie unter dem Namen vanGuben in den Niederlanden; daselbst bedeutet aber das vanbekanntlich nicht den Adel, wie das von in Deutschland. Aucherscheinen die van Guden nicht unter dem damaligen uiederländ.Adel. Im I. 1671 wurde die Familie in den (Adel- und) Ritter-stand erhoben. sR. T. A. RZ

7 Gudersleben. Widcgo de G., ein Dienstmann des GrafenTh. V. Hohnstein, 1225. sllrk. Buch für Nieders. II. 104Z

7 Gudow. Das Stammhaus G. im Lauenburg'scheu. Diev. G., auch Godowc, waren mit denen v. Tzulm stammge-nosscn. sUrk. Buch der schlcswig-Holstein. Ges. II. 510. 561.s

Giiglleithncr v. vttcnstcin. Der wiener Großhändler FranzAdam G. wurde im I. 1793 mit obigem Beinamen in den Nitter-stand erhoben. sM. v. M. 116. Siebmacher, Suppl. XI. 23. -Zedier XI. 1237. v. HZ

7 Gühic», Gülo, Mecklenburg. Geschlecht, das um dieMitte des 18. Jahrh. ausgestorben ist. sv. Mcding II. 311. Beehr,de rcb. Mecklenburg. 1615. v. Zedlitz. v. Ledcb. I. 297. v. HZGülchcr. Johann Wilhelm G., Gutsbesizcr in Düsseldorf,wurde am 24. Nov. 1816 vom König der Niederlande in denAdelstand und 1836 von Preußen in den Freiherrnstand erhoben.Die Familie ist verschieden von (Jülich, Jüllicher, und bcsiztBötzelar bei Cleve, sv. Ledebur I. 298Z

Gnldcnbcrg. Daniel v. G., braunschweig - lüucburg. geh.Leg.Nath und Gesandter am kais. Hofe, erhielt inn's I. 1712 diefrhrl. Würde. sR. T. A. R.j

7 Güldene v. Grünbcrg, oberhess. Uradel, beurkundet 11561516. sArchiv f. Hess. Gesch. VIZ

Güldcnhoss. Diese schwed. und licfländ. Freiherren habenBalthasar Thiel, einen Hallenser, zum Stammvater, welcher1645 nach Schweden ging, verschiedene Acmter erhielt, dannam 13. Okt. 1662 mit dem Namen G. geadelt, jedoch nicht in