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Grenftng, s. Gränsing.
-s Grcnftnv, ein ehemals in Meißen begütertes Geschlecht.sKnanth, prodr. Miön. p. 509. — Zedier XI. 828.s
Grenftng. Am 26. April 1737 wurde die kais. Adclsverleihungsür Wolf Ludwig G. in Salzburg bekannt gemacht,sv. Schallhammern.s
Grcp v. Prnnnbcrg. Elisabeth Troylin von Troyburg,geborne G. v. P., -s zu Salzburg 1645. sO. S.s
Grcschke, österreichisch. Friedrich v. G. war 1857 k. k.Generalmajor und Oskar v. G. Kadet im 3. Ulan. Reg.
Grefte. Maximilian v. G. war 1857 Lieutenant im 9. kais.öfter r. Grenz - Inf. Reg.
Grcstcisberg. Der Oberstlieutenant Klemens G. wurde im I.1809 geadelt. sM. v. M,, Erg. 302. - v. H.s
Grcsscnig, eine adliche Familie, welche im Jülich'schen undBerg'scheu seßhaft ist, 1544 erscheint, sich nach dem Dorfe diesesNamens benennt, fünf (3. 2.) schw. Mühleisen in Silber führt u.noch in den NHeinlanden blüht.sFahne II. 49. — v. Ledebur I. 285. — Bernd XI.IV. 38.s
1 Grcst, ein westfäl., vorzüglich in der Grafschaft Ravens-berg begütertes, aber in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. ausge-storbenes adl. Geschlecht, sv. Ledebur I. 285. — Siebmacher IV. 70.sGrcsti v. Lconardsberg. Donat G. aus Trient wurde im I.1738 in den Neichsadelstand erhoben. sM.v.M., Erg. 302. — v .H.s1 Greh, ein erloschenes westpreuß. Geschlecht,sv. Ledebur III. 26K.s
1 Grctzbcrgcr. Herr Caspar G. steht 1463 im Wappenbriefder krain'schcn Stände. sO. S.s
's Grchingen. Das Stammhaus G. bei Durlach. Heinricusdominus de Grecingen 1261. Er war des Geschlechts v. Roß-waag und siegelt mit der Rose im Schild. Ein C. deGrezin-g en, miles, erscheint 1267. Hainricus nennt sich in einer Urkundevom I. 1272 „nobilis de Rossewac sive de Greciugcn.sMone I. 250. 360. 481.s Es ist außer Zweifel, daß gegenwär-tiges Geschlecht mit denen v. Grötzingen (s. d.) keinen Zusam-menhang habe.
1. -s Greil!, genannt voit, Nürnberg., auch in Frankenlandsässigeö Geschlecht, das noch 1522 vorkommt und den Schildgespalten, vorn in Roth einen gekrönten silb. Fisch, hinten mitEisenhütlein belegt führte. sO. S.s
2. st Greil! v. Walkersaich, altbayer. Geschlecht, sollen mitdenen v. Pappenheim eines Stammes gewesen sein, wie dennauch der Schild ganz gleich ist, nur daß die G. noch ein rothesHaupt oben hatten; es steht aber zu vermuthen, daß sie eher Dienst-leute der Calatine gewesen seien, als Stammgenossen. TichoGrewl 1362. Wolfert G. hat 1450 Walkersaich erworben,das ist nach Absterben der G. sammt dem Wappen an die Puechcrv. Walkersaich gekommen circa 1520.
sO. S. - M. B. III. 212. - Hund III. 338.s
3. ch Grc»! v. Waiiimerssiach, altbayer. Adel; führte in R.geschrägt zwei goldene Streitkolben. sO.S.s
4. -s Grcu! v. Wilhoftn und Zangcnlclft, altbayer. Geschlecht;führte den Schild gespalten von Gold und Blau mit zwei Rosenin verwechselten Farben. sO. S.s
1 Grenftng, im Kanton Rhön-Werra; waren als würz-burg'sche Vasallen schon im Anfange des 14. Jahrh. bekannt.
- Gri
sSalvcr 300. — Siebmachcr II. 75. — Biedermann, Rhön u. WennTab. 393^ u. f. — v. H.s
1 Grellsten, Greiß, Greiften, eine Familie, die ihren Namenvon dem schwarzburg. Städtchen Greußen haben soll, aus die-sem sich nach Bayern und von da nach Oesterreich wendete,und im I. 1659 ausgestorben ist. Nach v. Meding hat sie inThüringen noch im I. 1600 geblüht. Kaiser Rudolf erhob denösterr. Zweig 1607 in den Freiherrnstand,sv. Schönberg I. fol. 308^. — v. Gleichcnstein 33. — Spencr 45k.
— Gauhe I. 529 u. f. — Siebmachcr I. 39. — v. Meding III. 280.
— Wisgrill III. 393. — Bucelini IIb. 143. — Zedier XI. 823. 872.
— v. Ledebur I. 285. — v. H.s
Greuth, eine nun frhrl. schwäbische, aus der Schweizherstammende Familie. sBnrgermeister, vom schwäb. Reichsadel. —Bucelini IIb. 144. III. 112. — Gauhe I. 530. — Seifcrt's Stammtaf.N. 7. — Zedier XI. 873. — v. H.s Ob nicht mit Kreit einerlei?Grcnzard n. Daniadicu, s. Dam adieu.
1. Grcvc. Der Kaufmann Gottfried G. zu Nürnberg wurde1715 von Kaiser Karl VI. in den Neichsadelstand erhoben.
sNürnberg. Gel. Lex. von Will u. Kopisch Th. 5. S. 421.s
2. 1 Grciic n. Lachen, Pfälzer Adel. Arnoldus dictus G.,armiger; Margareta dicta G. soror :c. 1393. sMone VIII. 399.s
1 Grcvenrad, ein ehedem im Mainz'schen seßhaftes Geschlecht.sZedler XI. 870.s
1 Grevenstein, ein im Paderborn'schen seßhaft gewesenesGeschlecht, 1662. Wappen? sv. Ledebur I. 286.Z '
1 Greving, ein wahrscheinlich lüneburg. Geschlecht,sv. Meding I. 295. — v. H.s
Greqcy, schweizer. Uradel. Die Stadt G., welsch: Gruyere,im Kanton Freiburg hatte vor Zeiten ihre eigenen Dinasten-Grafen, und die jezt lebenden Herren v. G. waren wahrscheinlichDienstmannen der Grafen, welche mit Michael Grafen v. G. oderGruyere um 1544 erloschen, nachdem alle Güter dieses in Verfallgerathenen Geschlechts in gedachtem Jahre an Bern und Frei-burg gekommen waren. Die v. G. gehören übrigens noch gegen-wärtig zu den berner Patriziern, und eine Linie ist auch inBayern immatrikulirt worden, sv. Lang, Suppl. 103. — v. H.
— v. Hefner, bayer- Adel S. 80. T. 92.s
Grczc! v. Griiiyenstein. Tobias Franz G., Primator u. Wirth-schaftsdirektor zu Trautenau, wurde im I. 1762 mit v. Grän-zenstein geadelt. sM. v. M., Erg. 303. — v. H.s
Grezmillcr. Franz Michael G. wurde am 13. Dez. 1765 vonK. Josef II. in den Neichsadelstand erhoben und sein altes Wappenbestätigt. sLeupold III. 377 n. f. — M. v. M. 191. — v. H.s
Grczniillncr. Schild geviertet: 1. u. 4. ein halbes Rad, 2. u.3. ein Löwe. Dieses Wappens war Johann v. G. 1765.sO. S. — Siebmacher IX. Suppl. Ik.sGrianta, s. Brentano.
st Gribcn, ein wegen seiner Räubereien ausgerottetes pom-ni er'sches Geschlecht. sMicrälius VI. 47. — Zedier XI. 835.s
-s Griedel, Pfälz. Geschlecht. In R. zwei silb. Streitkolbengeschrägt von zwei gold. Sternen beseitet. sO. S. — v. H.s
1. 1 Grieben, eine märk. Grafcnfamilie.
sSamnel Waltcr's Gcneal. et cognatio Comitum de Grieben. Magde-burg 1731. 4 Bogen. — v. H.s
2. -s Grieben, Gribb (Schrägbalken mit drei Rosen belegt),basler Adel. Hermann Grieb 1424. Lienhart v. G., obristerZunftmeister, 1507, uror Klara Hugin von Sulk.
sWurstisen 508.s