Grieb — Grieß
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3. st Grieben, erfurter adlichcs Patrizicrgeschlecht.sSiebmacher V. 300. — v. H.s
st Griedel, oberschles., 1326 —1466 in Urkunden vorkom-mendes Geschlecht. sArchiv für Hess. Gesch. Vl.^
Grien, s. Grün.
st Grienan, altbayer. Geschlecht; führte in Schwarz einen; ^stürzten stlbergestulpten rothen Hut. sO. S .s
Gricna», s. Dollinger. — Gricnbach, s. Kraft v. G.
1. Gricnbcck, Grienbeckh. Adam, Stefan u. Wolf G., Ge-brüder, Erstcrer kais. Diener, wurden 1617 geadelt. sR. T. A. R.sS. auch Grimbech.
2. 1 Gricnbcck )» Uicdcrhanscn , altbayer. Geschlecht. 1581ist Wolf Siegmund G. v. N>, der Lezte seines Stammes, vonseinen eigenen Unterthanen erschlagen worden.
sv. Hefner, tz bayer. Adel S. 4. T. 2. — Hund III. 341.s
Gricnbcrger. Der Groß-Leinwandhändler Joh. Paul G. zuGrießkirchen in Oesterreich wurde 1734 in den Ritterstand er-hoben. >M. v. M. 115. — v. H.s
Gricndl. Der Advokat Josef G. in Stey ermark wurde imI. 1773 in den Ritterstand erhoben und am 25. Okt. 1784 inStey er mark, wo er die Herrschaft Oberwilden besaß, land-ständisch. sO. S. - M. v. M., Erg. 147. — v. H .s
1 Gricncnstcin, tiroler landständisches Geschlecht; führte inSilber drei blaue Balken. sO. S.ssGrunewald, s. Elsasser.
Griencwaldt, Andreas, kais. Hauptmann, erhielt 1623 einAdclsdiplom. sR. T.A.R.ss S. auch Grünewald. Vorstehendermöchte der AnHerr der Grünewald sein; die Neichstaxamtsrcch-nung nimmt es häufig mit einzelnen Buchstaben nicht so genau.Griensclden, s. Ambach. — Grienhof, s. Fuschikowski.f Gricnhoser , ein am 14. April 1532 in Görz immatriku-lirtes Geschlecht. sO. S .s
Gricninger m Wahlscld, österreichisch. Johann FerdinandG. v. W- befand sich 1857 zu Ernstbrunn in Niederösterreichunter den unangestellten Obersten.
Gricnthnl, s. Grunthal.
st Gricnwald, altbayer. Geschlecht; führte in R. eine filb.Giebelmauer mit Thor. sO. S.ss Da das Wappen gerade wie dasder v. Greimolt ist, möchte wol eine Stammverwandtschaft vor-handen gewesen sein.
Grieras», eine 1789 und 1866 in die Adelsmatrikel der Bu-kowina eingetragene Familie. sPoczet Szlachty.s
st Griesbach, Griezpach, Griescenbach, adliche Dienstmannendes Stifts Negensbnrg im 13. Jahrh. sNied, cod. dipl. ratisb.p. 381 ff.s Sind wol die alten Griessenbeck (1.)?
st Gricsciiau und Gmnndt. Dieses Namens soll es, wie Hund,I. 82, schreibt, vor Zeiten ein Grafengeschlecht an der Donauund großen Lab er gegeben haben. Ich finde in den Monum.Boicis Keinen dieses Namens.
's Griefuigen, alte schwäb. Ritter, mit der Burg Obcr-Griesingen im Württemberg. O.A. Ehingen. Das Geschlechtstarb 1385 aus. sGriesinger 985.1 Vielleicht einerlei mit demschweizer Geschlechte dieses Namens.
1. Griesinger, tiroler Adel. Schild gcviertet: 1. u. 2. eineRose mit Stiel und Blättern, 3. ein Stern über Wellen, 4. einMannörumpf. sO. S.sj
2. Griesinger. Georg A. G., 1864 Legationssekretär, dannGeschäftsträger bei der k. sächs. Gesandtschaft in Wien, erhieltdd. Dresden 4. Aug. 1319 ein königl. Adelsdiplom. Im Schildzwei geschrägte Pfeile mit einem Herz belegt. sEr dipl. cop.sj
Gricsscgg, s. Feigenputz.
1. -s Griesscnancr, altbayer. Geschlecht. Schild gethcilt,schwarz und roth, oben zwei gold. Lindenblätter. Das Geschlechtist vor 1491 erloschen und seine Lehen sind an die v. Wolfsteingefallen. sO. S. - Hund III. 34I.s
2. Gricsscnaucr v. Gricsscnau. Die Brüder Johann Melchior,kais. Hoffourier, und Wolf Joachim G. wurden im I. 1726 mitv. Griessenau in den Neichsadelstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 303. — v. H.s
1. 's Griessenbeck, Grießbeck, Griesbach, altes, schon im I.1146 vorkommendes bayer. Geschlecht, dem Kaiser Ludwig 1322eine Wappeuvermehrung gab. Sie führten im Schild zwei zumStreite gegeneinander aufgerichtete Hahnen. Das Wappen ist 1739den Griessenbeck 2. verliehen worden. sO. S. — Aventin. —v. Hefner, bayer. Adel, Erg. Bd. - M. B. I. 198. VI. 60 sf.s
3. Griessenbeck, stammen ans dem Bürgerstande von Vils-biburg, Niederbayern. Der erbare Hanns Griessenpeckh,-s 1558 daselbst, hat im Schild den Greifen. Im 17. Jahrh.kommt das Geschlecht unter dem Adel vor und 1739 wurden FelixAnton und Johann Franz Balthasar v. G. von Bayern in denFreiherrnstand erhoben, wobei ihnen das alte gricssenbeck'scheWappen mit den Hahnen und das ottenhofcr'sche zngetheiltwurden. sO- S. — v. Lang 136. — Taschenb. der srhrl. Hänser 1849und 1856. — v. Hefner, bayer. Adel S. 37. T. 34; Erg. Bd. S. 6. 14;T. 5. - v. H.s
st Gricsssngen, sollen um 1273 aus der Schweiz nach Tirolgekommen sein. Das Geschlecht ist mit Hanns v. G. 1566 -s.In Schwarz ein rother Schrägbalken von zwei silbernen beseitet.
sO. S. — v. Mayerhofen, Mss. — Brandis. — Zedier XI. 914.s
1. 1' Griessscttcr, tiroler Adel. Primus: Conrad G., Bcrg-richter zu Sterzing. Ultima: Anna v. Grieftet ten, -s 1594.Schild gcviertet: 1. u. 4. ein Fähnlein, 2. u. 3. ein Stulphut.
sO. S.s
2. -s Gricsstettcr. Ihre Hcimath war Gries städt am Innobe rhalb Wasserburg. Sie schrieben sich v. Haslbach und v. Wal-ker saich. Ihr Stammwappen: In S. ans schwarzem Drcibergein gold. Wacktbaus: später gevicrtet mit stGreulv. Walkers-aich (s. d.). Sie kommen noch am Anfang des 16. Jahrh. vor.
sO. S. — Hund III. 339.s
Grieß. Der Oberstwachtmeister Franz v. G. wurde im I.1814 in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 54. — v. H.s
Gricßscid, s. Cazan.
Gritschen», eines der ältesten sächs., preuß. gotha'schenund s ch w a r z burg. Geschlechter, sv. Gleichcnstein 32. — v. Uechtritz,dipl. Nachr. IV. 60—69. — Siebmacher V. 139. — v. Meding II. 304— Bucelini II. 103. — Gauhc I. 530 u. f. ^ Brückner I. 135. —v. Zedlitz. — Zedier X. 912/ — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat1841. Abth. 2. S. 84. — v. Ledebur I. 286. III. 266. — v. Hefner, sächs.Adel S. 29. T. 32; Hess. Adel S. II. T. 11. — v. H.s
ch Gricßirchcn u»b Tegernbach (im Schild eine Kirche), ober-österr. Geschlecht, dessen Stammhaus und Markt Grießkirchenim Hundsruckviertel liegt.
sv. Hoheneck II. 786. — Gauhe II. 374. — v. H.s
1. ch Grießmair, ein bayer. Geschlecht des 16. Jahrh.; führte