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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Greun — Gren

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st Vrcimolt v. Horhausen (in Roth cine silberne Giebelmaucrmit Thor, später gevicrtet), stammen aus dein Bürgerstand vonWeilhcim, wo sie 138V zuerst vorkommen. Im 16. Jahrh. sindsie landsässig geworden und im 17. Jahrh. erloschen.

(Hund III. 352. - v. Hefncr, st bayer. Adel. - M. B. X. <59 ff.)

1. st Grein, ein jülich'sches aufgcschworncs Geschlecht.

(Rodens II. 253. — Fahne I. tt8. II. 49. — Bernd II. XXII. 43.

— v. Ledebur I. 285. — v. H.)

2. Grein, Johann Heinrich, wurde 1763 geadelt. sN.T.A.R.)

1. st Greineck, eine adliche ausgestorbene Familie in Unter-bös g au. (Crusius, schwäb. Chronik III. l 12. — Zedier XI. 8<2.)

2. st Grcincck, tiroler Geschlecht, kommt 1321—1395 daselbstvor. Das Stammhaus G. zu Prissian wird nach v. Mayer-hofen, Mss., jezt Greifeneck genannt.

1. Grciner, Philipp, wurde 1602 geadelt. sR. T. A. R.)

2. Grciner, Johann Poppo, sa chsen-Weimar-eisen ach'-schcr geh. Rath und Landcsregierungspräsident, wurde am 18. Okt.1763 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R.)

3. Grciner. Franz Sales G. in Wien, k. k. w. Hofrath undgeh. Referendar, wurde im I. 1771 in den Nitterstand erhoben.

(M. v. M., Erg. <46. — de Lucä, gelehrt. Oesterreich B. I. St. I.S. t58—169. — Siebmacher, Suppl. XI. ll). — v. H.)

4. Grciner, Johann Baptist, NegicrungSdirektor, wurde 1834vom K. von Bayern in den Adelstand erhoben.

(E. S- — v. Hcfner, bayer. Adel S. 89. T. 9l.s

Greisen. Sicbmachcr III. 53. — V .Ledebur I. 285; zu Frank-furt a. d. O. wohnhaft gewesen.

st Grcisliigen, aus dem Voigtland stammend, haben sichnach Ostpreußen gewendet, wo sie erloschen sind. W. ?

(v. Ledebur I. 285.s

Greisinger, Gustav Adolf, österr. Generalmajor und Studien-direktor des Genicwesens, erlangte 1852 den rittcrmäßigen Adelstand.

(A. A. Zeit. v. <852. — Ocsterr. Milit. Schem. v. 1853.)

st Grcisscncck, steh er. Uradel. Primus: Ulrich v. G. 1374.Andrä v. G. 1446 beim Aufgebot gegen die Ungarn. Die Familiewar auch im Lande ob der Enns angesessen und ist 1583 imMannsstamm erloschen. Das Wappen (drei Nuder in den Dreipaßgestellt) erbten die San er. (O- S. — v. Hoheneck II. 692. — Wis-grill III. 491. — Schmutz I. 693. — v. H.)

Grciß, s. Greußen. — Greis!««, s. Ganßer.

Grek. Stanislaus und Franz G., zum Wappen Prawdzicgehörend, sind 1782 in die galiz. Adelsmatrikel eingetragen worden.sPoczet Szlachty.) Vielleicht eins mit Grekowitz?

Grckowih auf Kcliarcn, Kr. Allenstcin in Ostpreußen, sv. Le-debur I. 235. III. 266.s W.: Prawdzic. Vgl. Grek.

Grckul, ein 1803 in die Adclsmatrikel der Bukowina ein-getragenes Geschlecht. sPoczet Szlachty.)

1. st Greil, ein pommer'sches ausgestorbenes Geschlecht.

(Brüggemann I.TH. 2.Hptst. — v.Zcdlitz. — Zedier XI. 823. — Sicb-machcr III. 164. - Bagmihl III. T. I-V. — v. Ledebur I. 285. III. 268.

— v. H.(

2. Grell, Otto Dicdcrich, und Karl Ludwig, Gebrüder, wur-den am 15. März 1777 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. N.)

st Grcllcckc, alte, längst ausgestorbene rittermäßige Dicnst-mannen des Landes Kc dingen. sMußhard 252.)

Grellen - Prell. Johann Ernst de G.-P., auö dem Lauen-burgischen, dessen Vorfahren das Jnkolat in Polen erhaltenhatten, erhielt von K. August II. von Polen „ne ortus ex memo-

rata familia de Grellen labili memoria Humana aboliatus" eineAdelsbestätigung und Wappenverbesserung dd. Dresden 20. Aug.1751. sO. S.)

st Grclph, ein schles. erloschenes Geschlecht, welches noch 1692blühte. W.? sv. Ledebur I. 285.)

Grein v. Grimvcld. Friedrich Melchior Grem wurde 1772 ge-adelt und 1777 mit v. Grimveld in den Freiherrnstand erhoben.

(R. T. A. R.)

1. st Grenibs v. Aiglspcrg, oberösterr. Geschlecht, führte inBlau cine goldgekleidete Jungfrau wachsend. sO. S.s

2. Grcmlis v. Liefcring. (Geviertet ein Löwe n. ein halber Bock.)Am 25. April 1705 wurde die kaiscrl. Adelsverleihung für FranzGeorg und Franz Karl G. in Salzburg bekannt gemacht. DerErstere starb als fürstl. salzburg. Rath und Leibmedikus am30. März 1706 auf seinem Schlosse Liefering, der Andere alserzbischöfl. Anwalt 1733. sO. S.)

st Grcmlich v. Jungingen, tiroler Adel, der röm. Abkunftsein soll. Wilhelm G. war der erste, welcher den Beinamen v. Jun-gingen angenommen, nachdem er sich — Ausgangs des 15. Jahrh.— mit der Erbtochter v. Jungingen verheurathet hat.

(Hall- Litt. Zeit. v. 1828. — Bucelini, stemm. P. III. p. 198; dessenGerm, sacra. P. I. — Gauhe I. 529. — v. H.)

Grcmp v. Frcudcnstcin. Die Familie stammt aus Schorndorfin Württemberg, woselbst sie im 14. Jahrh. erscheint.

(Cast, Adelsb. v. Württemberg. — Sattler, Gesch. v. Württemberg. —Dorst, württ. Wappcnb. — Württemb. Wappcnbuch. — Frhrl. Taschcnb.v. <857. — Siebmacher 1. ll7. — N. gen. Handb. <777. S. 95. 1778.I. 96. — v. Hattstein III. Supplem. 47 u. s. — v. Meding I. 294. —v. H. — v. Hefncr, Hess. Adel S. l<. T. <9; württ. Adel S. 7. T. 8.)

1. st Grems (im Schild cine Garbe), altbayer. Adel. HannsG. zu Polling (Straßwalchen) steht 1490 in der Landtafel.Haben auch Stalhofen besessen. sO. S.)

2. st Grems, tiroler Geschlecht (getheilt von Gold u. Roth mitaufspringender schwarzer Gemse), dessen Stammhaus Gremsenbei St. Michaelsburg liegt. Kaspar v. G. ist 1534 wegen Reli-gionsvcränderung außer Landes gegangen und hat mit ihm das Ge-schlecht in Tirol sein Ende erreicht, sv. Mayerhofen, Mss.) DasWappen lebt übrigens mit einiger Aenderung noch im Schilde derv. Enzenberg (s. d.) fort.

st Gremsdorf. Die Edeln zu Gremsdorf, bei Höchstadta. d. Aisch, sind schon im 13. Jahrh. ausgestorben und ihre Güterzum Kloster Michelsberg in Bamberg gekommen.

(Haaß, Geschichte des Slavenlandes ?c. 224.)

Grcnodcnbcrg, s. Bert ein.

Grcnii, Greniit, eigentlich Greinis, ein genfer Geschlecht, dasursprünglich von Dorn ick in Flandern stammt. Aegid. Grenii,RathSpensionar, erhielt von K. Karl V. am 4. Nov. 1553 einAdelsdiplom und Wappenbestätigung. Johann Ferdinand v. Gre-nus, sonst Grcnet, aus Genf, erlangte am 23. Juli 1806 denReichsfrciherrnstand. (Taschenbuch der frhrl. Häuser <848. 1853. —Siebenkces I. 75—89. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 285. — v. H.)

Greniit, s. Grenii.

st Grcnncnlierg, eine abgestorbene schwäb. Familie im Erg an.

(Crusius, schwäb. Chronik III. ll3. — Zedier XI. 826.)

st Grensan, nassau. Uradel (in Roth drei silb. Wecken neben-einander), der mit Dietrich v. G. 1416 erloschen ist, worauf dieGüter an die v. Hilgen und v. Staffel kamen.

(O- S. - Vogl, Top. 117 ff.)