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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gre — Grei

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und von der Kaiserin Maria Theresia am 30. Jan. 1751 in denFrcihcrrnstand der gesammten östcrr. Erbkönigrciche und Landeerhoben, sv. Krohne II. 23 u. f. - Wiögrill III. 384 u. f. - M.v. M. S4. — v. H.) Johann Georg G., zn Kippenheim imGroßherzogthume Baden geboren, war Proviantkommissär in denKriegen mit Frankreich, erwarb großes Vermögen, kaufte vieleGüter und war zulezt k. k. geh. Rath und Generalfeldwachtmeister.Mit seinem einzigen Sohne starb der Name wieder aus.sTcischcnb. der frhrl. Häuser 1849. S. 516.)

f Greck, Gregg, v. Kochcndors, ein rhcinländ., fränk.

und schwäb. ausgestorb. Geschlecht, auch zu Ulm im Patriziate.

Schild von Blau und Gold getheilt. sBucellni IU. 141. — Bieder-mann, Odenwald 274 ff. — v. Hattstein I. 236. III. 224 ff. — Sieb-machcr II. 85. III. 107. - v. H.)

Grccuriv. Amon Edler v. G. stand 1857 als Lieutenant im5. öfter r. Kür. Regiment.

Grcdlcr, A., Doktor u. Advokat, wurde 1849 in den österr.Adel - und Ritterstand erhoben. sE. S.)

Vrees v. Grccscnthal, auch Grcs oder Gress v. G., Johann undGerhard, erhielten um's I. 1610 mit lezterem Beinamen Adels-bcstätigung. sR. T. A. N.) Ob Grecfeuthal nicht Grefenbürgheißen sott?

Green. Josef v. G-, ein Engländer, angeblich eidlichenStandes, welcher sich in Wien seßhaft gemacht, erlangte 1697den Adelstand. sR. T. A. R.)

Grcscnluirg. Gr es v. G., Johann, wurde am 3. Aug. 1634in den böhm. Nitterstand erhoben, sv. H.) Möchte wol der Joh.Greef v. Greefenthal gemeint sein. S. diesen Artikel.

Gress, Philipp Jakob, k. französ. Hauptmann im RegimentZwcibrückcn, ein Niederländer, wurde 1761 geadelt.sR. T. A. R.)

7 Grefrath, ein ausgestorbenes, aber noch am Ende des 17tenJahrh. vorkommendes kölner Patriziergcschlccht.sFahne I. 118. — v. Ledebur I. 283.)

st Grcgersdorss (in Roth ein silb. Widder), altes schlesischesGeschlecht, das 1719 ausgestorben ist. Hanns v. G. war 1579Hofmeister in München.

sO. S. — Sinap I. 413- II. 647. — Siebmachcr I. 54. — v. MedingI. 292. II. 727. — Lucä, schles. Chronik. — Ganhe I. 528. -— v. Zedlitz.— Zedier XI. 766. — Lucä V. 1863. — v. Ledebur I. 283. — v. H.)

st Gregorian). Zwei Gebrüder v. G. saßen am 20. Mai 1597im Landtag zu Laibach und wurden von dort als Kriegshaupt-leute im Zuge gegen Leng geschickt. sO. S.)

Grcgoriis v. Nomcndorss. Der k. k. Hofkriegsagent Jakob AntonG. wurde im I. 1746 mit v. N. geadelt. sM.v.M., Erg.362. — v.H.)

7 Grcgoritsch zu Dichclhos. Johann Mar Ritter v. G. zu B.wurde am 2. April 1653 in die st eher. Matrikel aufgenommen.sO. S.)

Grcgaroykq, ein aus Bosnien nach Kroatien, Krainund Niedcrösterreich gekommenes Geschlecht, das am 5. Sept.1568 in leztcrcr Provinz immatrikulirt wurde.sWisgrill III. 686 u. f. - v. H.)

1. Grcgorowi), Peter Armenius, wurde 1602 geadelt.sR. T. A. R.)

2. Grcgorowiz. v. Ledebur, III. 266, führt eine Familie an,welche 1658 von König Johann Kasimir von Polen geadelt wor-den ist. Josef v. Gregorowicz war 1739 Burggraf der Woje-wodschaft Posen. Wappen: Lubicz.

Grcgorski ans Göhhöse», bei Memel. Wappen? sv. LedeburI. 233. III. 266.) Einerlei mit Grzegorski.

Gregory, Friedrich Kristian, kursächs. Hofkammcrrath undGroßhändler, erhielt 1789 ein Reichsfreiherrndiplom.

sR. T. A. R. — v. Hcfncr, sächs. Adel S. 16. Taf. 9; prcuß. AdelS. 44. T. 55. — Sächs. Wappenb. I. 55. — Dorst, schlcs. Wappcnb.n. 399. — Siebmachcr, Suppl. XI. 19. — Frhrl. Taschcnb. für 1866.— v. Ledebur I. 282. III. 266.)

Gregoyiewski ans Pciihcn, Kreis Neiden bürg in Ostpreußen,sv. Ledebur I. 283. III. 266.) Wappen: Jasienczyk. Nennensich jezt Gregorovius und bedienen sich des Adels nicht mehr.

Grcgiirich, dalmatisch. Georg v. G. war 1835 k. k. östcrr.wirkl. Hofkonzipist bei der allgemeinen Hofkammer. (Vielleicht gleich-bedeutend mit Grecurio.)

1. Greif, frhrl. Familie in Tirol, führt im silbernen Schildeinen grünen Vogel, auf dem ein rother Greif steht. sO. S.)

2. Greif v. Grcisscuimrg. Joh. Michael G., kürfürstl. bah er.Rath u. fürstl. augsbürg. Leibmedikus, erhielt 1763 vom GrafenPortia ein pfalzgräfl. Adelsdiplom mit v. Greiffenburg, dasder Kurfürst Karl Theodor von Bayern am 7. Sept. 1790 be-stätigte und erneuerte, sv. Lang 356. — v. Hefner, bahcr. Adel S- 86.Taf. 9l. - v. H.)

3. Greis v. Grcifcncck, tiroler Geschlecht. Schild zediertet:1. und 4. zwei Greifen übereinander; 2. und 3. ein Balken mitzwei Sternen belegt und von vier Sternen, 3. 1., beseitet. sO. S.)

4. 7 Greis v. Grcifciistcin, eine adliche und freiherrl. Familiein Schlesien, welche aus Dazien und Serbien nach Polenund von da nach Schlesien gekommen sein soll.

sGauhe II. 373. — Sinap I. 413. — Siebmachcr I. 67. III. 33. -Zedier XI. 813. - v. Ledebur I. 284.)

5. Greis l>. Grciscnjtciii, eine alte adliche, seit 1678 freiherrl.Familie in Schwaben. Noch 1709 ging der bad. geh. Rathund Gesandte zu Wien, Johann Kristof G. (welcher baronisirtwurde), in östcrr. Dienste über.

sGauhe I. 523. — Siebmacher II. 82. — Zedier XI. 814.)

6. Greif v. Grcifcnstcrii, auch bloß v. Greifender», wurden am4. April 1647 in den böhm. Adelstand erhoben, sv. Krohne II.24 u. f.) Die Familie war in Breslau und Oels seßhaft.

sSinap I. 648. II. 648. — Gauhe II. 373. — v. Ledebur I. 285. —v- H-)

7. 7 Gress )» Mais (in Gold ein schwarzer Greif), tirolerAdel, der zu Lana ein Herrenhaus hatte und von da nach Maisgekommen ist. Gebhard G. zu M. ist 1393 als der Lezte diesesGeschlechts gestorben, sv. Mayerhofen, MsS.)

Greis, f. auch Greifs. — Grciscnbnch, f. Buresch.

1. 7 Grciscnbcrg. Joh. Baptist Liußmayr, Hofkammcrrath,von geringer Herkunft, wurde 1579 wahrscheinlich mit v. G. ge-adelt, am 18. Mai 1580 unter die neuen nie der österr. Ritter-standsgeschlechter aufgenommen und am 24. April 1608 in denFreiherrnstand erhoben. sSiebmacher I. 46. V. 19. — WiSgrill III.383-96.)

2. Greifenberg, eine uckermärk. Familie, welche in einemkais. Lehnbrief von 1373 vorkommt; sie war auch im Magde-burg'schen seßhaft, und blühte bis in die neueste Zeit. DasWappen zeigt im silbernen Schilde einen Büffelskopf, dem einRing durch die Nase gezogen ist. sBrüggcmann:c. — v. Zedlitz. —Zedier XI. 816. — v. Ledebur I. 283. III. 266.) In Pommernseßhaft. Ich finde: Dominus Jodecinus de Greiffcn berge,

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