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stammgenosscn mit denen v. Boineburg oder denen v. Ahaussein. Gegenwärtig ist die Familie im Herzogthumc Nassau be-dienstet und bedient sich daselbst des frhrl. Prädikats.
fFahne I. 118. — Genealog. Jahrb. des deutschen Adels 1848. —Taschenbuch der frhrl. Häuser 1853. — v. Ledebur I. 279. — Hupel,licfländ. Nachr. 677. — v. H. — v. Hcfner, preuh. Adel S. 44. T-55;nassauer Adel S. 6. T. 7.)
2. Graß. Friedrich Gustav, Kreiödeputirter, ans Kl.-Karzinbei Neustadt und Danzig, wurde am 4V. Sept. 1849 geadelt.
fv. Ledebur III. 265.1
3. Graß v. Langenfeld. Der Raitoffizier der böhm. Kammer-Buchhaltung , Jakob Augustin G., wurde im I. 1799 mit v. L. inden böhm. Adelstand erhoben. fM. v. M., Erg. 302. — v. H.)
Graßhof. Im Stifte Quedlinburg kommt diese Familiezuerst vor, wo sie einige Zeit sehr begütert war; jezt ist sie imPreußischen wohnhaft. Benjamin Kristian v. G. war Bürger-meister der Reichsstadt Mühlhausen und um 1771 an halt-bernburg. geh. Rath; einer seiner Söhne 1774 Hauptmann da-selbst. fv. Ledebur I. 281.sj Auch im Großherzogthnme Hessen1858 noch wohnhaft, fv. Hcfner, Hess. Adel S. ll. T. t0. — Sieben-kees I. — v. H.)
st Giaßloch v. Dieburg. Rudolf G. v. D., Ritter, verkauft 1276seine Güter an das Kloster Ott erb erg. Siegel: Im Schild dreigeschachte (?), gestückte (?) Schrägbalken. fMone VI. 395 ff.^j
st Graßlrcutcr zu Malching (Bnrghansen), stehen 1499 inder bayer. Landtafel.
1. Graßmann, Hanns, erhielt 1623 ein Adelsdiplom.fR. T. A. R.)
2. st Graßmann, ein Geschlecht der jungen Pfalz, führte imSchild ein Ungethicr, der obere Theil Krebs, der untere Löwe.
fO. S.)
Graßmansdors, s. Heinrichen.
Gratowski aus Zauerbanm, Kreis Rössel in Ostpreußen,fv. Ledebur I. 282. III. 265.^s Wappen: Prawdzic.
Gratwshl, Johann Urban und Tobias Gabriel, Brüder, er-langten 1659 die Adelswürde. fR. T. A. N.)
1. Grau v. Ucittcnau. Rudolf Hannibal G. v. R. wurde am9. Mai 1654 in die sie per. Landmannschaft aufgenommen. fO. S.^j
2. Grau v. Weifenbach. Johann und Abraham G., Brüder,in den kais. Erblanden, erhielten 1628 mit v. W. Bestätigungihres Adelstandes. fN. T. A. R.)
Grauchwitz, meißnisches Geschlecht.fSiebmacher I. 157. — v. Mcding III. 277. - v. H.)
Graul v. Ziskaberga, wurde von König Friedrich II. geadelt.(Möller im A. A. der D. 1823. S. 2251. — v. H.)
Graul, s. Dernbach.
Graumann, Johann Georg Karl, wurde 1891 in den (Adel -und) Ritterstand erhoben. fR.T.A.R. — v. Ledebur I. 28l. III. 265.)
st Graupichl, tiroler Adel; führte in Gold eine gestürzterothe Vogelkralle. fO. S.)
Graurock. Beim preuß. Heere kommen in neuerer Zeit (1896)Offiziere v. G. vor. fv. Zedlitz. —. v. Ledebur I. 281.)
st Graufchmih, Grauschütz, alte meißnische Familie, derenStammhans gleichen Namens unweit Grimma gelegen ist.fGauhe II. 372. - v. H-)
Granvogel. Der kurbat)er. Hofkammerrath Josef G. (später
k. bay er. Landrichter) erhielt am 23. Aug. 1779 vom Kurfürsten
Karl Theodor ein Adelödiplom.fv. Lang 356. — v. Hefner, bayer. Adel S. 80. T. 91. — v. H.)
— Gre
Grave. Der k. k. Oberst Ludwig v. G. wurde im I. 1779wegen 39jähriger Militärdienste in den Grafenstand erhoben.
(M. v. M. 19. — v. H.)
Gravcnaucr )» Gbcrnbors. Die Gebrüder G. erhielten 1691eidliche Wappenbesscrung und die Erlaubniß, sich zu O. zu schreiben.fR. T. A. R.sj Möchten vielleicht die jezigen Grafen v. Obern-dors sein; s. diesen Artikel.
st Gravcncgg, Grafcneck, ein im I. 1727 ausgestorbenes frei-herrliches n. gräfliches Geschlecht in Schwaben, dessen Stamm-schloß auf einem hohen Berge an der hohenzollcrn'schen Grenze
gelegen ist. (Spcncr 455. — Siebmacher I. 25. — Jmhof, not. proc.
— Bucelini III. App. 203. — v. Krahne II. 20—23. — Schannat,hist. Fuld. 290. — Büsching's Erdbeschreibung III. — Hübncr II. 5l«Z,
— Wurmbrand, collect- 78. — Gauhe II. 369—72. — Wisgrill III380-84. — v. Hattstein II. 120-24. — Zedier XI. 519. — v. H. -Griesinger unter Grafeneck S. 500, woselbst deren Geschichte sowiedie Schicksale des Schlosses Grafen eck kurz auseiuandergesczt sind.)Das — sonst mächtige — Geschlecht erscheint bereits 1283. Am17. Nov. 1459 wurden sie in den Freiherrn- und am 12. März1664 in den Grafenstand erhoben; erloschen am 6. Jan. 1728.
fv. Hcfner, 1 schwäb. Adel S. 11.)
Gravcncgg, s. Mayer v. G.
Gravcnrcutl), s. Grafenreuth.
Gravcnricd, s. Gräfenried.
Gravcnrobe, s. Grärodt.
Gravenstcili, Kuno, kur tri er'scher Kauzler, erhielt 1623 einAdelsdiplom. fR. T. A. R.)
Gravingcn, s. Gräfing.
Gravini. Der Herzog v. G. erlangte 1727 die Neichsfürsten-würde. fR. T. A. R.)
Gravifct v. Libcckh. Renardus G. wurde 1616 mit v. L. inden Adelstand erhoben. fR. T. A. N.^j
Graviß, öst err.-italienisch. Ubald Marquis v. G. be-fand sich 1857 unter den nnangestellten k. k. Obersten zu Gratz.
Graw. Der österr. Oberst Friedrich G. wurde im I. 1778geadelt. (M. v. M., Erg. 302. - v. H.)
Granicrt. Die v. G. gehören dem nordöstlichen Deutschland,Lübeck», insbesondere der Provinz Preußen jezt an. Ein Zweighatte sich in Königsberg niedergelassen, aus welchem der be-rühmte preuß. General, gest. 1821, hervorging, fv. Zedlitz. —v. Ledebur I. 233. III. 266. — Siebmacher III. 194.) In Slldpreußcnauf Grabow seßhaft.
dc Gragia v. Pogosdam. Der Landmann in Görz u. Gra-diska, de G., wurde im I. 1893 mit vorstehendem Zusaze in denFreiherrnstand aufgenommen. fM. v. M., Erg. 61. — v. H.sj Stam-men aus Venedig und wurden 1463 als Patrizier von Görz auf-genommen. Reichsadel 1532. fv. Hefner, görzer Adel S. 26. T. 24.)
Graziiiiii, österr.-italienisch. Josef v. G. war 1857k. k. Auditoriatspraktikant.
Grdihki, s. Grodetzky. — Grcbemtz, s. Grävenitz.
1. st Grclnncr Mi Ucuhnuß, altbayer. Adel. Schild: In Rothein silberner Sparren. Hannß G. z. N. 1578. fO. S.)
2. Grcbmcr v. Woissthur». Diese Familie hat um 1573 denAdelstand erworben. Der Zuname Wolfsthurn gehörte nureiner Linie an, wird aber von den tiroler und bayer. Liniengeführt, fv. Hcfner, bayer. und tiroler Adel.)
st Grcchilcr. Joh. Georg G., Besizer mehrerer Herrschaften,wurde im I. 1759 von K. Franz I. in den Reichsfreiherrnstand