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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gran — Graß

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Grancr. Andreas G., k. preuß. Lieut. im v. bohlen'schenHus. Reg., wurde am 26. Nov. 1776 geadelt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 281. — v. H.)

Grangcr. Thomas G., ein vieljähriger wiener Hoflieferant,wurde im I. 1722 in den Ritterstand erhoben. fVehse, Gesch. desösterr. Hofes u. Adels VII. 5. — v. H. — M. v. M. 115.)

Graugcs. Die des G. stammen aus dem Waadtlande.Ludwig Philipp des G. kam zuerst in die preuß. Staaten alsein bei Roßbach gefangener französ. Offizier; er ließ sich beiMagdeburg nieder und pflanzte seinen Stamm fort,sv. Zedlitz. — v. Ledebur i. 231.)

Graiigia. Paul v. G., kais. Stallmeister, wurde 1595 in denRitterstand erhoben, und Peter v. G. erhielt Adelsbestätigung.sR. T. A. R.)

f Graichcim , schwäb. Adel, dessen gleichnamige Burg imwiirtt. O. A. Ehingen lag. Die v. G. scheinen ein Zweig derv. Gundelfingen gewesen zu sein. Cnnradus de Gundil-uingin dictns de Granhaim 1279. Noch 1344 nrkundetBenz v. G. fMone III. 91. 246. VI. 412. - Griesinger 501.)

1. Granowski, eine aus Polen stammende Familie, die be-sonders im 15. Jahrh. blühte. sSinap II. 647. — v. H.j

2. Granowski o. Granowa, sind 1782 in die galiz. Adels-Matrikel eingetragen worden. sPoczet Szlachty.)

1. st Grans v. Heppenhest, waren 1427 nassau'sche Vasallen.sVogl, Top. 168.) Das Stammhaus H. liegt bei St. Goars-hausen.

2. st Grans v. Uhcinlmg, stamm- und wappengenossen mitG. v. Heppenheft; hatten ihren Siz zu Lorch und sind im

15. Jahrh. erloschen. sVogl, Top. 66 ff.)

3. st Grans v. Mendorf, altbayer. Turnieradel. Primus:

Heinrich 1187. Ultimus: Ott G., st circa 1456. Schild von S.

und R. dreimal schräggetheilt.sO. S. — M. B. V. 535. XIII. 345. — Hund I. 208.)

Grans, s. Kranz.

Vransbcrgcr v. Kranzlierg. Der galiz. Gubernialrath FranzAnton G. wurde 1779 mit v. K. in den Ritterstand erhoben.fM. v. M. 115. — v. H.)

st Grant. Die v. G. sind ein edles Geschlecht in Schott-land, aus welchem Johann v. G. 1747 in preuß. Dienste kam,jedoch 1764 ohne Nachkommen starb, sv. Zedlitz. — v. Ledeb. I. Wl.j

st Granweil, basler. Lehenslente. Dominus Heinricus deGrandivilario, miles Bisuntiac dioccesiö 1282, hat Blamunt(Blankenberg) bei Mömpelgard zu Lehen. sMone IV. 358 ff.)

st Granz. Die Gebrüder G. zu Görlitz erlangten von KaiserRudolf II. am 2. Juni 1616 einen Wappenbrief,sv. Ledebur I. 281.)

GraiiMjlcin, HrainM von. Wenzel Ferdinand G. wurde am

16. Juli 1642 in den böhm. Adelstand erhoben, sv. H.)

Granzow, s. Koller v. G.

1. Grape, Gropc, pommcr'sches Geschlecht.

sMicrciliuö 487. — Sicbmacher III. 164. — v. Meding I. 289. —Gauhe'I. 527. — Brüggcmann I. — v- H.j

2. Grapc. Der kais. Hauptmann v. G. beim an crsperg'schenRegiment wurde 1696 in den Ritterstand erhoben. sR. T. A. R. —v. Zedlitz. — Zedier XI. 598. — v. Ledebur I. 281. III. 265.)

st Grapcndors, eines der 13 in der Stadt Lübeck im Fürsten-thume Münden seßhaft gewesenen adlichen Geschlechter.

sv. Meding I. 290. — Gauhe I. 527. - Zedier XI. 593. -v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 281. — v. H.)

Stammbuch des Adels in Deutschland. II.

Graphorst, f. Graffhorst.

st Grappcndorss, ein dem Ritterorte Rhön und Werra inFranken immatrikulirt gewesenes Geschlecht.sBiedermann, Rhön u. Werra ts Verz. — v. H.)

st Grasbeurn, schwäb. Adel. Volkardus de Grasburon,miles bonae memoriae, wird 1287 in einem salcm'schen Brieferwähnt. sMone III. 234.)

st Graschasf (im Schild zwei Pfähle), stammten aus dem West-fälischen und kommen 1339 — 1453 als nassau'sche Vasallenvor. sO. S. - Arnoldi 268.)

Graschlag, s. Groschlag.

st Grafcmundt, Grescmundt, altadliche Familie in der Graf-schaft Mark und Dort m u n d. sv. Krahne II. 24 u. f. — v. Zedlitz.— v. Ledebur I. 281. — v. H.)

Gräsern , wurden von der Kaiserin Maria Theresia am 16. Mai1777 in den erbländ. Ritterstand erhoben.sLeupold 376. — M. v. M. 115. — v. H.)

st Grashoss. Otto Erich August G., k. preuß. Hauptmann,wurde am 5. Nov. 1737 geadelt, sv. H. — v. Ledebur I. 281. —v. Zedlitz.) Der Geadelte starb 1791 ohne Leiseserben. SeineStieftochter Katharina Elis. Hasse erhielt die Erlaubniß, Namenund Wappen der v. G. führen zu dürfen.

Grassalkovics o. Gyarao, ein ungar., im I. 1786 in dieniederösterr. Landstände aufgenommenes Geschlecht. Der Groß-vater des Fürsten Anton wurde wegen seiner Verdienste in denGrafenstand, und der Vater Anton im I. 1784 in den Rcichs-Fürstenstand erhoben. sWisgrill III. 378—80. — Allgem. genealog.Handb. 288. — M. v. M. 5 u. f. — Gotha'schcr gen. Hofkai. 1825.S. 83 ff. — Geneal. Staatshdb. 65ster Jahrg. — v. H.)

Grajsau, s. Grossauer. — Grasscg, s. Hayßlmayr.

st Grassel, stey er. Uradel. Primus: Hanns G. 1366. Jörg,Ulrich u. Erasmus waren 1446 beim Aufgebot gegen die Ungarn.Sie besaßen Planken st ein, Gülten und einen Thurm zuCilli. sO. S.)

st Grasselssng , altbayer. Adel. Das Stammhaus im GerichtB r u ck. Die de Grasolvingen erscheinen bereits 1186 in Briefendes Klosters Benediktb euren. Sie führten in Silber ein blauesSchildlein. sO. S. — M. B. VII. 72.)

Grasseiilmrg, thüring. Uradel.sv. Hefncr, sächf. Adel S. 29. T. 32. - Sachs. Wppb. VI. 41.)

Graffl, Josef, Studiendirektor der sächf. Künstler in Italien,wurde in den Adelstand erhoben. Wann?

Grüssow, s. Krassau.

Graswallucr. Michael G., Gutsbesizer zu Loissing, wurdevon Bayern am 26. Nov. 1818 geadelt,sv. Lang, Suppl. 103. — v. Hefner, bayer. Adel S. 80. T. 91.)

st Graswcg. Jeckel v. Grasewege (auch Herr Jakob v. G.genannt) kommt 1456 unter den sponheim'schen Vasallen vor.sMone III. 167. 169.)

Graswcin, s. Gräswcin.

1. Graß (Schild schwarz u. silber geviertet), altes Geschlecht,das in Hessen, Westfalen, am Niederrhein, in Lieflandund im Nassau'schen verbreitet war und beziehungsweise ist, überdessen Ursprung und eigentliche Heimath aber noch zuverlässigeNachrichten fehlen. Einige glauben, daß das Geschlecht der Wappen-ähnlichkcit halber ein Ministerialengcschlecht der Grafen v. Zol-lern gewesen sei; eö könnte diesem Grunde nach eben so gut

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