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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
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56
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Grat — Gran

Erbkämmerer. Eberhard Graf v. G., Bischof von Eichstädt,ist 1327 als der Lezte seines Geschlechts gestorben.

Mied, cod. dipl. ratisb. 287 ff. — v. Rcisach 127 ff.)

2. Graislmch. Herzog Ludwig's von Bayern-IngolstadtSohn Stefan mit der Hafte hat zu Lebzeiten seines Vaters sicheinen „Grafen v. G." genannt.fLang, Gesch. Ludwig's des Gebartcten :c.)

Grajcwski auf Daitkomc», Kreis Ncidenburg in Ostpreußen,hv. Ledebur I. 28V. III. 265.) Wappen: Gozdawa. 1783 auchin Galizien immatrikulirt. HPoczet Szlachth.)

4 Gruland, kamen aus Kärnthen nach Tirol, sind daselbstaber um 1335 wieder erloschen, hv. Mayerhofen, Mss.)

Gratath. Der k. preuß. Kriegsrath und Bürgermeister G. zuDanzig wurde am 5. Juni 1798 geadelt, hv. Zedlitz. — v. H.)Grnicwski, eine westpreuß. Familie. Wappen: Sulima.(v. Ledebur III. 265.)

Graltick v. Königsfcld. Der k. k. österr. Hauptmann JosefKarl G. wurde im I. 1761 mit v. K. geadelt.

HM. v. M. 191. — v. H.)

Gralowitz v. Luvih, Daniel, aus den kais. Erblandeu, wurde1635 geadelt. HR. T. A. N.)

Gram. In der Neumark Brandenburg, unfern der poln.Grenze, saßen diese Adliche, welche ehedem die Amtshauptmann-schaft des sächs. Amtes Dniesen im Besize hatten. HGauhe I. 526.

— v. H.) Kaspar v. G., kais. Kriegsrath und Oberst, erhielt1629 ein Freiherrndiplom. HR. T. A. R.)

Cramahki, eine polnische, nach Ostpreußen gekommeneFamilie, deren alter Adel durch k. preuß. Diplome von 1832 u.1834 bestätigt wurde, hv. Zedlitz.)

4 Gramberg. Jörig v. G. zu Groningen siegelt 1496.Im Schild zwei voneinander gekehrte Sicheln; auf dem Helm einwachsender Hirsch. HO- S.)

Grambcrger, Bernhard, gräflich alten bürg. Amtsrath, er-hielt 1744 den Adclstand. HR. T. A. R.)

1. Grambow, Mecklenburg. Geschlecht, so. Mediug III. 274.

— Sicbmacher III. 164. — Mecklenburg. Wappenbuch XVIII. gz. —v. Ledebur I. 280. s Blühte schon 1275. hv. HI

2. Grambow, ein pommer'sches Geschlecht; das auch Gram-bow en genannt wird u. vom vorigen im Wappen verschieden ist.

(Micrälius 487. - v. Meding 'ill. 27S. — Gauhe I. 527. - Grund-mann >3. — p. Zedlitz. — Sicbmacher III. 164. — v. Ledebur I. 280.

— Bagmihl V. 56. — v. H.)

Grammcr v. Nicseiiburg. Der österr. Hauptmann Josef G.ward 1788 mit v. R. in den Adelstand erhoben. HM. v. M. 192.)

Grammtich. Joh. Jakob G., aus Frauken stammend, kur-sächs. Oberstlieut. bei Kroninfanterie, und dessen jüngster Bruder,Joh. Andreas G., fürstbischöflich würzburg. Kapitän, erhieltenden Reichsadel durch sächs. Vikariatsdiplom dd. Dresden 23. Nov.1741. Schild durch einen mit Mond und zwei Sternen belegtenBalken getheilt; oben eine Vogelkralle, zwei Kränze haltend, untenein Schanzkorb, daraus ein Löwe mit Schwert wachsend.

(Er dipl. copia.)

4 Grammont, burgund. Adel. (In Blau drei gekrönteMenschenköpfe mit gold. Halskragcn.) Maria Ursula geb. v. G.,4 zu München 1725, war die Gemahlin des Grafen N. v. Tör-r i n g - I e t t e u b a ch. HO. S.)

Gromont v. Liiithoi. Der k. k. Fcldmarschalllieutenant JohannChevalier G. wurde im I. 1817 mit v. L. in den Frcihcrrustanderhoben. HM. v. M. 53. — v. H.) Die Familie gibt an, daßsie aus dem alten französ. Geschlechte der Freiherren u. Grafenv. G. abstamme. (Taschenbuch der frhrl. Häuser 1349 u. 1855.)

4 Grompc, altes, schon im 14. Jahrh. im Fürstenthume Ka-lenberg angesessenes, wahrscheinlich ausgestorbenes Geschlecht.

Gran», Marquisen aus Obcritalien, die in Oesterreichund Steyermark seßhaft waren. HSchmutz I. 560. — v. H.)

Gruna, s. Caretto.

Grancis v. Icnarctens, aus dem Kauton Vaud stammend,blühend im Großhcrzogthum Hessen und in den Niederlanden,auch in Oesterreich bcdienstet. (v. Hefucr, Hess. Adel S. II. T- 10.)

Grand. Der herzoglich lothriug. Landstallmcister N. N. laGrand erhielt 1797 ein Neichsfrciherrndiplom. HR. T. A. R.)

Grandcour. Die Gebrüder Johann Robert Ludwig u. JohannLudwig G. wurden 1791 in den Reichsgrafenstand erhoben.(R. T. A. R.)

4 Grandcnberg. Albertus de G. 1289 am Hofe des Land-grafen Albert von Thüringen. (Urk. Buch für Niedcrs. II. 332.)

Grandin. Bernhard G., französ. Herkunft, wurde 1793vom rhein. R.Vikariat in den Nittcrstand erhoben.(M. v. M. 115. — v. H.)

4 Granding, altbaycr. Adel; führte in Gold einen vonSi lber und Blau mit Spizen getheilten Schrägbalken. HO. S.)

4 Grandingcr zu Aergering, altbaycr. Geschlecht; führte inSchwarz einen gold. Grand (Trog), aus dem zwei gold. Blätterhervorkommen. HO. S.)

Grandis, italienisch. Thomas Fidenz de G., Abbate, k. k.österr. Bücherzeusor 1835 zu Padua.

Grandjcan. Am 2. März 1771 verlieh der Reichsfürst Josefv. Schwarzenberg als Comes palatinus major den Adel fürJohann Jakob G. hv. Schallhammern w.)

Grandki. Die v. G. kommen am Rhein vor. hv. Zedlitz.)

4 Grandmoiit. Kajetan v. G. war 1693 — 95 Probst beiSt. Kajetan in München. HO. S.) Vielleicht identisch mitGrammont?

4 Grandau, oberschles., in der Standesherrschaft Beuthenvorkommendes Geschlecht, aus welchem Hunter v. G. am 3. Mai1664 in den böhm. Ritterstand erhoben wurde.

(Sinap II. 646. — v. Ledebur I. 281. — v. HI

Grand-Nij, ein angesehenes adliches Geschlecht zu Eupeuin der preuß. Nheinprovinz.

(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 281. - Bernd XUIV. 87.)

Grandson. Das Stammhaus am neuenburger See. BischofOtto von Basel bestellt 1399 unter seinen Testamentsvollziehernauch den dominuus Petrum de Gran diso no, militem dominiBellimontiS. HMone IV. 373.) Die Familie blüht noch inFrankreich mit dem Grafentitel. Ihr Schild: Fünfmal silber-blau gespalten mit rothem Schrägbalkcn, darin drei g. Muscheln.Sie sollen mit den Gumoöns eines Stammes sein. HO.S.)

Grandviltc, wahrscheinlich französ. Ursprungs; standen inpreuß. Kriegsdiensten 1837. (v. Ledebur I. 281. III. 265.)

Grnndzki v. Jarninnty, eine zum Wappen Nawicz gehörende,1782 in Galizien immatriknlirte Familie. HPoczct Szlachty.)

Grancck, s. Jfflinger.