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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gin — Gir

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Gindrich l>, Gindcrshoftn, österreichisch. Josef G. v. G.stand 1857 als Oberlicutenant beim 12. Gend. Reg.

Ginkcl. In den vereinigten Niederlanden, Provinz Utrecht,liegt das Stammschloß dieser frhrl. Familie. Im I. 1733 warReinhold Frhr. v. G. Holland. Generalkonsul und Minister-Resident am berliner Hofe. Die Familie soll eines Stammesmit der irländ. Familie Ginkle de Rede, Earl of Athlone,und 1844 ausgestorben sein. sv. Ledebur I. 260. Iii. 260. — GanheI. 438. — v- H-)

Ginori, wahrscheinlich österr.-italienisch. Gino v. G.stand 1857 als Lieutenant im 4. k. k. Drag. Reg.

(Sinsheim, altbayer. Geschlecht, das aus dem Markte Isenstammt, woselbst noch 1480 Martin Ginsheim er Bürger war.Im 16. Jahrh. haben die G. Schwind ach erworben und sindlandsässig geworden. Kurfürst Karl Albrecht hat ihnen am 26. März1746 die Freiherrnwürde ertheilt. sO- S- — Hund III. 353. —Taschenbuch der frhrl. Häuser 1854. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 36.Taf. 33; Erg. Bd. S. >3. Taf. 5. - v. Lang 132. — v. H.)

Gintowt Pstcmialtowski, zum Wappen Tramby gehörend,1782, 1787 u. 1825 in Galizien immatrikulirt. sPoczct Szlachty.)1857 war Kasimir G. v. D. k. k. Major im 52. Inf. Reg., undNorbert G. de G. k. k. Lieutenant im 34. Inf. Reg.

Gin), vergl. Rekowski.

Ginzi v. Pacifico. Anton Friedrich G., der Theilhaber einerGroßhandlung in Kärnthcn, wurde im I. 1798 mit v. P. ge-adelt. sM. v. M. 130. — v. H.)

Gioanni v. Mate-Chili». Der Hauptmann Franz G. wurdeim I. 1774 mit v. M.-C. geadelt. sM. v. M.. Erg. 238. - v. H.)

Gionima, österreichisch. Alfons Ritter v. G. war 1835Jngrossist bei der k. k. Hvskriegsbuchhaltuug.

Giorgi, ein italicn. Geschlecht. Peter Nikolaus Coute G.war 1835 k. k. Botschaftskommis in Rom; Karl G. Edler v. Vista-rino k. k. Kämmerer und Dcputirtcr zur k. k. Delegation zu Pavia.Der k. k. Kämmerer S. M. A. v. G., Patrizier in Venedig, wurde1855 in den österr. Grafcnstand erhoben. sA. A. Z. von 1855.)Lukas de G. stand 1857 als Hauptmann im 44. Inf. Reg.

1. Giorgio. Philipp G. wurde im I. 1719 in den Nitter-staud erhoben. sM. v. M., Erg. 145. — v. H.)

2. Giorgio v. Gcorgenscld. Franz Niklas G. wurde 1760 mitobigem Beinamen in den Nittcrstand erhoben.

sM. v. M. 114. — v. H.)

Giorgio Konto, s. Battisti.

Giavanclli)» Gcrstilurg und Hörtcnbcrg. Der Ritter Josef v. G.,k. k. Filialkassier zu Bötzen, wurde 1838 in den Freiherrnstanderhoben. Die Familie stammt ursprünglich aus Gaudina, imBcrgamoSkischen, wo dieselbe 1230 lebte; sie nannte sich später— 1410 — Zamboni und führte schon die zwei Knaben (Gio-vanelli) im Scgelbotc; die Familie zerfiel in die sürstliche, gräf-liche und frciherrliche Linie. In der Mitte des 16. Jahrh. machtesich das Geschlecht in Sndtirol seßhaft. Die erste Adelsurknndeist von 1564; 1654 wurde ihr alter Adel anerkannt, 1572 wurdedas Familicnwappen vermehrt; 1583 sind zwei Linien in dcnNeichs-Ritterstand erhoben, auch ihr Wappen mit dem gerstl'schcn verbessertworden. Schon 1810 wurde der Frcihcrrnstand angeboten, aberabgelehnt; die Grafenwürde hatte ein Zweig früher schon erhalten.

sTaschcnb. der frhrl. Häuser 1853 n. 1855. — v. Hcfner, tiroler AdelS. 6. Taf. 7.)

Giovio, italien. Geschlecht. Franz Contc G. war 1835Depntirter bei der k. k. Delegation zu Como.

Gipfel, Gabriel, kursächs. Kammergoldschmied, wurde 1613geadelt. sR. T. A. N.)

Giptius, Andreas Josef, ans dem Königreiche Neapel, wurde1676 in den Neichsritterstand erhoben. sN. T. A. R.)

Viraldi, Guido, k. k. Hauptmann, wurde 1827 in den österr.Adelstand erhoben. sE. S.)

1. Girardi v. Castell, stammen von Mori bei Rovercdo inTirol und wurden 1511 geadelt. Sic theilten sich darauf in dieLinien zu Castell und zu Eben st ein. Der erstere Zweig er-langte das Lehen La im bürg und Saßbach bei Brcisach um1630. Im I. 1673 wurden die Besizer von La im bürg in denFrcihcrrnstand erhoben. sCast, Adelsb. v. Baden.) Wappen: Einevon zwei Löwen beseitete Spize, darin ein Kastell.

sO. S. ^ Frhrl. Taschenbuch von 1857.)

2. st Girardi v. Clicustcin. Diese sind glaubwürdig nicht eineLinie der G. v. Castell, sondern ein ganz anderes Geschlecht,wie sie denn auch ganz verschiedenes Wappen führten. Schild ge-viertet: 1. und 4. getheilt, oben ein Baum, unten drei Schräg-balken; 2. und 3. ein Löwe in getheiltcm Felde. Später noch mitdem Wappen der st v. Ebenstein vermehrt. Nach v. Mayer-hofen stammten diese G. ans Gaudino bei Bergamo und habendd. Prag 18. Mai 1570 den Adelstand erhalten, so wie 1627von Kaiser Ferdinand II. die erbliche Pfalzgrafenwürde. sO. S.)

st Girbach. Hcnricns miles de G. 1260 in einem klctt en-de rg'schen Brief, sllrk. Buch für Nicdcrsachscn II. 231.)

st Girliurch. Ein Henricuö dictus de G., miles, 1272 ineinem walkenricder Brief. sllrk.Bnch für Niedcrsachsen II. 272.)Ich vcrmuthe, daß dieser G. eins sei mit dem oben bei Girbachaufgeführten Hcnricns.

Girclli, italienisch. Josef Edler v. G. war 1835 Direktordeö ErziehungShanscs bei St. Agnes in Brescia.

Gircsch v. Nittcrsthal. Der Postmeister Wenzel zu Piseckwurde im I. 1795 mit v. 9t. geadelt. sM. v. M., Erg. 238. — v.H.)

st Girnshcimcr, ein 1379 beurkundetes bayer. Geschlecht.sM. B. X. 535.)

Girod) de Gaudi, aus der Schweiz stammend, kommen seit1785 im prcuß. Heere vor. so. Zedlitz. — v. Ledebur I. 260.)

Gironcoli v. Itcinlmmn. Der Richter und Rektor der StadtGörz wurde im I. 1760 mit v. S. geadelt.sM. v. M., Erg. 130. — v. H.)

Gironcourt de vaumoncourt, aus Frankreich stammend, ein-gewandert in Kurh essen; die Familie blüht,sv- Hcfner, Hess. Adel S. 10. Taf. 10.)

Girsewald, ein braun schweig, und hannövr. Geschlecht,dessen Wappen in Grotc's hannövr. Wappenbuche angegeben ist.Die Familie ist patrizischcn Ursprungs, wurde von Kaiser Josefin den Adelstand erhoben und erhielt 1827 den Freiherrnstand.sTaschenbnch der frhrl. Häuser 1853.)

st Girsncst. Heinrich v. G., der alte, 1316 in einem baslerBrief. sMone IV. 374.)

Girt, gen. Gerhard. Friedr. Wilh. G. v. G., chemal. Rittmeisterdeö uscdom'schcn Husarcnrcgiments, und dessen Bruder HeinrichBernhard Siegfried erhielten am 25. Febr. 1785 ein Adelscrnene-rungsdiplom. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 260. III. 260.) Seßhaftim Posen'schen. sv. H.) S. auch Gerhard.