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Gil — Gnu
auf dem Landtage der Oberpfalz 1707. Johannes v. G., kur-bayer. Hofkanzler, starb zu München am 21. Febr. 1719.Demselben war unterm 27. Dez. 1634 von Bayern das Prädikat„von" zuerkannt worden. sO. S. — Dekrctenbuch. — v. H.)
Gilbclli, f. Garb.
1. Gilbert. Die v. G. stammen aus Ungarn. Georg v. G.begab sich um 1640 nach Grandenz und starb daselbst, sv. Zedlitz.)
2. Gilbert de Ipaignart, ein im Hcnncgau begütertes Ge-schlecht, dessen Adel am 1. Juni 1615 vom Pfalzgrafen, Grafenzu Ortenburg, aus kais. Vollmacht bestätigt wurde. JohannG. v. S. starb 1678 als kurbrandenburg. Auditeur n. Hof-nnd Kammergerichtsadvokat; Georg G. v. S. war um 1628 Pre-diger zu Dan zig. sv. Ledebur I. 259. — v. H. — v. MedingII. 277. - v. Zedlitz.)
-s Gilcis, Gilaüzer, Gillis, ein um 1550 in den Freihcrrn-und später auch in den Grafenstand erhobenes Geschlecht, dessenStammschloß Gilleus bei Hartenberg lag, ist 1841 im Manns-stamme erloschen. sSpener 451. — v. Meding II. 278. — v. Wurm-brand, collect. 27. — Gauhe I. 496. - Wisgrill III. 325-36. —Brandis. — v. H. — Bucelinl, stemm. Germ. P. II. P. 3. p. 136. —Zedier X. t477. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f. — Taschenb.der frhrl. Häuser 1848.)
st Gilftrshauscn, Gilffershausen, ein fulda'scheS Geschlecht,das wol ausgestorben sein möchte.sSchannat, fuld. Lehnhof 95.)
Gilg ». Gilgcnburg. Der Dr. und Physikns zu Tyrnau,Johanu G., wurde im I. 1762 in den R. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 297. - Siebmacher, Suppl. X. 14. - v. H.)
st zur Gilgen, schweizer. Familie, die von der Mitte des14. Jahrh. an bekannt wurde.sBucelini III. >96. — Gauhe I. 496. — v. H.)
st Gilgenbergcr. Hanns G., Ritter, saß 1596 auf dem Land-tage der Steher m a r k. sO. S.)
Gilgcnhain, Gilgenheim, s. Hentschel.
Gilio-Uimoldi bell« Spada. Der österr. Hauptmann A. G. -R. wurde 1857 mit della Spada geadelt. sA. A. Z. v. 1857.)
Gilläuzer, s. Gil eis.
Gillarbi. Katharina G., aus Mailand gebürtig, erhielt alsBefizerin der zu Allersberg errichteten Golddrahtfabrik u. zweierHofmarken für sich und ihre Kinder den Adel vom Kurfürsten vonBayern am 3. Mai 1757. sv. Lang 352. — v. Hefner, bayer.Adel S. 79. Taf. 99.) Einer dieser Familie, gegenwärtig in derbayer. Armee bcdienstet, schreibt sich Gilardi (mit einem l).
1. st Gille. Der cdl Herr Andree G., st zu Salzburg 1636.sO. S. — Das Wappen bei Siebmacher IV. 72.)
2. Gille v. Gillburg. Der k. k. Hauptmann bei dem schles.Grenzkordon, Nikolaus G., wurde 1826 mit v. Gillburg inden österr. Adelstand erhoben. sE. S.)
Gilten, Kaspar Hieronimus u. Achaz, Gebrüder, Niederlags-verwandte in Wien, wurden 1687 geadelt. sR. T. A. N.)
1. Giller v. Gillcni. Kristof Heinrich und Friedrich WilhelmG. wurden am 20. Juni 1700 in den böhm. Adelstand erhoben,und der k. k. Rath Johann Karl Josef G. erhielt 1721 den Neichs-Adelstand und 1724 (nach Anderen 1726) mit obigem Beinamen denRitterstaud. Angleichen wurde er mit seineu Vettern 1727 in denösterreichischen, 1732 auch noch in den böhm. Freiherrnstanderhoben. sM. v. M., Erg. 59. 145. 297. - Zedier X. 1478. —
v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 259. III. 269. — v. Hefner, preuß. AdelS. 44. Taf. 54.)
2. Gillcr v. Lilicnftld, ein im Troppau'schen u. in Schle-sien seßhaftes Geschlecht.sHencl, siles. VlI. 44. — Sinap II. 74l. — v. Ledebur I. 259.)
Gillct. Der öfter r. Gcncralfeldwachtmeister Anton v. G. wurdeim I. 1766 in den Frciherrnstand erhoben.sM. v. M. 52. — v. H.)
Gillhanstil. Der Adel des Friedrich Wilhelm Konrad v. G.,prenß. Majors, ist von Preußen am 10. April 1823 aner-kannt worden, sv. Zedlitz. — v. H.)
Gillitzstcin, s. Christallnig.
Gillmliini, Arnold Ferdinand, und dessen Schwester, Hubertiuev. G., wurden 1770 in den Reichsritterstand erhoben.(R. T. A. R.)
Gilloi. Kristof Heinrich und Friedrich Wilhelm G. wurdenam 20. Aug. 1700 in den böhm. Adclstand erhoben, sv. H.)
Gilm n. Ilostncgg. Franz Josef G., Untervogt und Nentmeisterder Herrschaften Bludenz und Sonncnberg, wurde im I. 1739mit v. R. geadelt. sM. v. M., Erg. 293. — Cast, Adclsbuch vonBaden. — v. H.)
Gilo v. Uougicr, ö st e r r. Freiherren. Kamilo G. Frhr. v. R.war 1835 k. k. Feldmarschalllieutenant und zweiter Inhaber desböhm. Infanterieregiments Nr. 11.
1. Gilomski, in Oletzkoschen. sv. Ledebur I. 260. III. 260.)Auch Gilewski. Wappen: Kotwicz.
2. Gilowöki. Maria Katharina v. G., geb. v. Gschwendtner,starb zuSalzburg am 6. Sept. 1752. sO. S.) Ob zu den G. 1.gehörend, nescio.
Gilsa zu Gilsa, nicd erHess., 1261 und 1313 schon beur-kundete Familie. sSchannat 91. — Siebmachcr 1. 139. — v. Mcding
II. 278. — Gauhe I. 497. - Rommel's Hess. Gesch. II. 189. a. 228.— v. H. — v. Zedlitz. — v. d. Knesebeck.) Der Frciherrnstand wurdevom König von Westfalen 1812 anerkannt und bestätigt.
sTaschenbuch der frhrl. Häuser 1854 u. 1855. — v. Ledebur I. 269.
III. 269. — v. Hefner, nass. Adel S. 28. Taf. 39; preuß. Adel S. 44.Taf. 34; Hess. Adel S. 19. Taf. 19.)
st Gilten, altes lüneburg., am 18. März 1775 ausgestor-benes Geschlecht, sv. Meding I. 271. III. 826. — Pfcfsinger, Hist. vonBraunschweig I. 492. — Gauhe I. 497, der es als ein 1749 schon ab-storbencs Geschlecht angibt. — v. Ledebur 1. 269. — v. H.)
Giltra u. Altbach. Wilhelm Arnold G. v. A. wurde im I. 1701in den böhm. Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 145. — v. H.)
st Gimmeldingen, Pfälzer Adel. Domicella Agnes de Gi-meltingen Sacc. XIV. sMone VIII. 399.)
Gimmi, aus der Grafschaft Schecr abstammend, erhieltenam 1. Mai 1777 ein pfalzgräflich zeil'sches Adelsdiplom, dasvon Bayern am 20. Nov. 1813 besonders bestätigt wurde.
sv. Lang 353. — Cast, Adclsb. von Württemberg. — Dorst, württ.Wappenbuch. — Griesinger. — Tyroff, württ. Wappenb. — v. Hefner,württ. Adel S. 15. T. 29; bayer. Adel S. 79. T. 99. - v. H.)
Gimnich, Gymnich, s. Beissel v. G.
Gimnig. Ist wol Gymnich? sv. Ledebur I. 260. III. 260.)Wappen?
st Gimpcrn, ein mit denen v. Helm statt stammgenossenesGeschlecht im Kraichg au; erloscheu vor 1630. sMone VIII. 392.)