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st Gill v. Giclspcrg, ein schwäb. u. schweizer. Geschlecht,sv. Hattstein III. Suppl. 36—4V. — Sicbmacher I. 202. III. 108.
— v. Mcding II. 276. — Bucelini III. App. 230. — v. Krohne II.S- 5—7. — Gauhe I. 494. — v. H.)
Gienonth. Der k. NeichSrath Ludwig G. erhielt am 12. Okt.1817 als Ritter des CivilverdienstordenS der bayer. Krone denpersönlichen Adel. sv. Lang, Suppl. 161.) Im I. 1836 wurdedie Familie in den erblichen Adel- und Frciherrnstand erhoben,sv. Hcfner, bayer. Adel S. 36. T. 33.) Die Familie will angeb-lich Frankreich wegen Glaubensverfolgnng unter Heinrich III.verlassen und sich in der bayer. Rhcinpfalz niedergelassen haben.sTaschb. d. frhrl- Häuser 1858. — v. Hefner, Hess. Adel S. 10. T. 10.)
st Giener, eine in den Gebrüdern Hanns, Georg u. Dietrichv. G. 1636 in Krain immatrikulirte Fannlie. sO. S.)
st Gicngcr, ursprünglich Patrizier von Ulm, waren auch früh-zeitig in Bayern seßhaft. Eine Linie, die v. Wolfs eck, hat sichin Oesterreich ob der Enns, und eine andere, die grün-dlich el'schc, in Niederes! erreich, Tirol u. im Salzburg'-schcn ansässig gemacht. Erstcre hat am 1. Mai 1668 den Frci-herrnstand erhalten; die leztcre gelangte etwas später zu dieserWürde, und ist mit Franz Frhrn. v. G. zu Grienbüchel,Schaidenstein und Aich Hain, Landcsoberst in Tirol, 1766erloschen. sO. S. — Gauhe I. 494 n. f. — Lazius, de migrationibusgentium VIII. 488 ff. - Wisgrill III. 317-27. - Vehse, Gesch. desösterr. Hofes und Adels IV. 259. — v. H.)
st Gicraltowski , in Schlesien seßhaft, sv. Ledebur III. 266.)Wappen: Jastrzembiec.
Gicrczcwski ans Lonken, bei Schlochau in Westpreußen.Wappen: Lubicz. sv. Ledebur I. 259.)
Gicrezynski auf Zchönflicß, bei Pr. Holland im Ermeland.Wappen? sv. Ledebur I. 259. III. 266.) Vergl. Slonccki.
Gicrsbcrg, eine adliche (von den Freiherren v. Giersbergverschiedene), Schlesien ungehörige Familie, sv. Zedlitz.)
Gicrsbcrg, s. Blaarer, Gablentz.
st Gicrstcbcn, Gereslebcn, GörSleben, ein erloschenes meckten-burg'schcs Geschlecht, das noch 1621 blühte, sv. Ledebur I. 259.)
Giclche. Georg v. G. wurde am 29. April 1712 in denRittcrstand erhoben, sv. H.)
1. Gicsc, eine in der Mark Brandenburg seit dem 15. Jahrh.bekannte, ursprünglich westfälische, von Kaiser Leopold im I.1667 in den Frciherrnstand erhobene Familie, wozu auch jene Frei-herren, die im 17. Jahrh. in Pfalz-nenbnrg. Diensten standen,gehört haben. Auch wurde der giese'sche Adoptivsohn, FriedrichAugust Koch, v. Teu blitz genannt, vom König von Bayernam 28. Okt. 1815 in den Freiherrnstand erhoben. Dieser FriedrichAugust jezt Frhr. v. G., später k. bayer. Minister der auswärtigenAngelegenheiten, schrieb sich zulezt nicht mehr Giese, sondern Gise,unter welcher Schreibart das Geschlecht bei mehreren Genealogenvorkommt. Inzwischen scheinen doch die v. Giese und v. Gisezwei ganz verschiedene Geschlechter zu sein, wie sie denn zwei ganzverschiedene Wappen führen. sTyroff, bayer. Wappcnbuch III. 5. 6.XIII. 15. XVI. — v. Zedlitz. — v. Ledebur l. 259. II. 31. III. 260.
— v. Hefner, bayer. Adel S. 36. T- 33. — Frhrl. Taschcnb. v. 1857. —Gauhe I. 495. — v. Lang 131; Suppl. 45. — v. H.)
2. Gicsc, Hanns Wilhelm, Generalmajor, wurde im I. 1843in den preuß. Adelstand erhoben. Sein Sohn war Lieutenant.
sv. Ledebur I. 259. III. 260. Nr. II.)
Gicsc, s. Taubenecker v. G.
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st Giesenbach. Das Stammhaus wol G. im Gericht Freising.Das Geschlecht urkundet in bayer. Klosterbriefen des 12. Jahrh.sM. B. VIII. 393 ff.)
1. st Giescnbcrg, altbayer. Adel; urkundlich im 12. Jahrh.sM. B. IV. 55 ff.)
2. st Giescnbcrg, westfäl. Geschlecht. Sie werden 1526 alsbegütert erwähnt, sv. Zedlitz. — Siebmacher I. 132. — v. Ledebur
I. 259. — Gauhe I. 496. — v. H.)
st Gicscnburg- Tobias v. Werne, kais. Oberst, erhielt 1666von Kaiser Leopold I. den böhm. Freiherrnstand, mit v. Giesen-burg, einer ihm zugehörigen Herrschaft. Mit seinem Sohne er-losch daö Geschlecht wieder. sSinap II. 335. — Gauhe II. 358. —v. Ledebur I. 259. — v. H.)
st Giesendorf, ein bayer. Geschlecht des 16. Jahrh.; führtein Silber einen blauen Schrägbalkcn mit drei silb. Wecken belegt.sO. S.)
st Giesingcn. Das Stammhaus wol Giesing, die jezige Vor-stadt von München. Die Herren v. G. Urkunden in bayer. Kloster-briefen 1156—1273. sM. B. VI. ,16 ff. X. 223 ff.)
Gicsl v. Gicslingcn. Der Oberlicutenant und Leibgarde-ArcicrJoh. G. wurde im I. 1773 mit dem Beinamen v. G. geadelt.sM. v. M.. Erg. 297. — v. H.)
Gießen v. Giesendorf, österreichisch. Karl G. v. G. war1835 Erpeditionsacccssist bei der k. k. vereinigten Hofkanzlei. Franzv. Giesendorfs 1835 k. k. Oberlieutenant im 29. Inf. Reg. undLehrer der Geographie in der kaiserl. Militärakademie zu Wienerisch-Neust a d t.
Gießen und Gleiberg, s. Gleiberg.
1. Gießer v. Gicjscnbnrg. Der österr. Oberst Adam G. wurdeim I. 1816 mit v. G. geadelt. sM. v. M., Erg. 297. - v. H.)
2. st Güster v. Tegernbach und Winzer (in Roth eine offene silb.Hand mit einem rothen Kreuz belegt), altbayer. Geschlecht, dasursprünglich aus München stammte und später landsässig wurde.
sO. S- — v. Hcfner, müncbner Geschlechter. — Hund III. 341.)
Gicßbach, s. Franke.
st Gictl. Maria Elisabeth v. G., st 1756; Nikolaus v. Gücttl,Pfarrer zu Au, st 1785, und Pater Theodor v. G., Priester derGesellschaft Jesu, st 1786, stehen im Todtenbnche des KlostersSchönfeld, Bayern. sO. S.)
st Gifhorn. ArnolduS de Ghyfhorne, ein edler Bürger zuGoslar, 1321. Derselbe Arnold wird 1325 „von GeffornnS"genannt, sllrk. Buch für Nieders. II. 127. 144.) Daö StammhausG. liegt im Lüneburg'schen.
Gigans v. Ilicscnlicm. Kaspar G. v. R. wurde am 26. März1678 in den böhm. Adclstand erhoben, sv. H.)
Giganth. Der österr. Hofrath Philipp Andreas Franz G.wurde im I. 1776 in den Freihcrrnstand erhoben.sM. v. M. 52. - v. H.)
st Gignr, altbayer. Geschlecht, urkundlich zuerst 1176, aus-gestorben um 1366. Führte in Roth einen silbernen Schwan.(O. S. — M. B. I. 45. VIII. 416 ff.)
st Gigclbcrg, Gugelenberg, ein 1257 beurkundetes schwäb.Geschlecht, dessen Stammhaus wahrscheinlich auf dem Gigelbcrgebei Biberach gelegen war. sMone I. 239.)
st Giggcnbach, ein adlichcs Geschlecht in Bayern, sv. Krohne
II. 117. 413.) Im Schild ein Schwan schwimmend. Johann Marv. G. zu Gebersreith, Pfleger zu TreSwitz, erscheint persönlich