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zur k. k. Delegation zu Lodi und Crema. Maria Gräfinv. Ghisalberti war SterukrcuzordenSdame.
fi Ghoutc, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,(v. Mcding I. 270. — v. H.)
Vhyczy, ungarisch. Nikolaus v. G. und in Assa- nndAblancz-Kurth war 1835 k. k. ungar. Hofkammersekretär inOfen. Bela G. de E., A. - u. A.-K. stand 1857 als Haupt-mann beim kais. österr. Gcniewesen.
Ghyko, kroatisch. DiomedeS v. G. stand 1857 als Ober-licutenant im 39. österr. Inf. Reg., und Jaroslaw v. G. alsLieutenant im 1. Hus. Reg.
fi Ghyr, eine liineburg'sche Familie, deren Wappen beiv. Meding, II. 275, beschrieben ist. (v. H.)
Ghymcs, s. Forgach. — Vhyfcgnics, s. DesenffenS.
Viacomclli v. Montcroso. Der österr. Podesta zu Treviso,L. G., wurde 1855 mit v. M. in den rittermäßigeu Adelstanderhoben. (A. A. Z. v. 1855.)
Giambclti, Michael, wurde 1653 in den Adelstand erhoben.(R. T. A. R.)
Vinn, Filippi v., Marquis's, stammen aus Romu. Florenz,und hießen ehedem de Filippi. Sie wendeten sich auch nachDeutschland, Frankreich, Neapel, Genua u. in daö V e -ueti anische. (Tyroff 57. 130. — Siebcnkecs I. 2. Heft 57. — o. H.)
Gionclta, Jakob, Advokat in Mailand, und sein Neffe,Josef G., wurden 1839 in den österr. Adelstand erhoben. (E. S.)
Viani, Ludwig, österr. Oberst vom Generalguarticrmeistcrstabe,erlangte 1356 den rittermäßigen Adelstand.
(A. A. Z. von 1856. — Oestcrr. Milit. Scheinst, von 1856.1
Gianini. N. G. wurde 1695 in den NcichSritterstand erhoben,l R. T. A. R.s
Giannattasio de Nio. Der österr. Hauptmann Josef G. wurdeim I. 1816 in den Freiherrnstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 59. — v. HI
Giannini. Dieses Geschlecht (welches sich in seinem VatcrlandeMarchcseS belle Carpi nette nannte) kam mit Karl Anton G.Graf v. Svavie u. St. Martino di NuSnago als herzoglichmodenes. Gesandter nach Wien. Unter seineu drei Söhnentrat der mittelste, Leopold Josef, im I. 1714 zu Hannoverzur evangel. Religion über und ward Oberhofmeister bei der Her-zogin Elis. Sofie Marie von Braunschweig. Sein Sohn AugustWilhelm war braunschweig. Oberst und starb am 18. Nov.1767 ohne Nachkommen und mit ihm erlosch diese Linie. Derkathol. Zweig blüht noch, und soll sich derselbe auch nach Schle-sien verbreitet haben. Franciscus Gregor S. R. I. Comes de G.er Marchionibus Carpinetarum, Dominus in Hulczin,Dobroslawicz etc. war im vorigen Jahrhundert Kanonikus zuOlmütz und Warschau, auch infulirter Probst zu St. Morizund Archidiakon zu Znaim. Sein Schild: Gespalten und zwei-mal getheilt: 1. drei Sterne, 2. eine Krone, 3. ein Löwe, 4. einAdler, 5. ein Anker, 6. drei Pfähle. (O. S.) Das Geschlechterhob K. Josef I. 1768 in den Grafenstand, und am 27. Nov. 1724wurde es unter die neuen Hcrrcnstandsgeschlechtcr aufgenommen.
(Sinap II. 38. — Gauhc II. 358. — Wisgrill III. 316 u. s. —Seifert's Genealogie adl. Eltern u. Kinder 132 u. f. — Daß die ver-witwete Gräfin Maria Friedcrika v. G-, eine geb. Prinzessin von Hessen-Darmstadt, und ihre Mutter, eine v. Stockmann, mit dem PrinzenFriedrich zu Hessen-Darmstadt förmlich kopulirt worden sei, wird
— Gie
erörtert in v. Bibra's Journal von und für Deutschland 1790. S. 245.
— v. Ledebur I. 258.)
Gibclli, görzer Landleute seit dem 28. Febr. 1659.(v. Hcfner, görzer Adel S- 27. Tas. 25.)
si Gibcnach. Das Stammhaus G. bei Olsberg im Aargau.Ulricus d e G. testis 1277. (Mone III. 195.)si Viboldshoiiscii, cichöfeld. Familie.
(Wolfis Nrkundenbuch 13. — v. HI
Gibsonc. Der Freiherrnstand des Alcr. G. in Danzig, ausEngland stammend, ist am 9. Jan. 1777 anerkannt worden,(v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 258. — v. Hcfner, preuß. Adel S. 44. T. 54.)Die Familie gehört zum englischen Uradel.
Virzin, s. Halama.
si Vidcmliil. Ein Edelmann dieses NamenS war 1576 inMünchen am herzogl. Hofe „in des alten Herrn (Albrecht V.)kammer". Sein Wappen: Getheilt von Gold und Blau, obenein Adler, unten drei goldene Balken. fiO. S.)
Vicbclstntt, s. Geyer 9.
si Viebingcrz» Giebing (in G. ein rothcr Wecken), altes bayer.Geschlecht. ChuuraduS 1257. Oswald G. v. Leitcnbcrg 1484.,Georg G. zu Niedernfels noch 1538.
(O. S. - M. B. II. 154 ff. — Hund III. 331.)
Viech, fränk. turniergenossencr Uradel, ehemals reichsrittcr-schaftlich im Kanton Gebürg, jczt bayer. Standeshcrren mitder Standcöhcrrschaft Thurnau. Dem Haupte der Familie stehtder Titel „Erlaucht" zu. Kaiser Friedrich III. erthcilte dem Veitv. G. 1482 eine Wappeuvermehrung. Kaiser Leopold I. erhob dasGeschlecht am 22. März 1686 in den Frcihcrrn - u. am 24. März1695 in den Grafenstand. Die im bayer. Oberfrankeu bei Scheßlitzliegende Burg Giech gelangte im 12. Jahrh. an daö BisthumBamberg nnd mit diesem 1866 an die Krone Bayern, vonwelcher die Grafen v. G. solche um 1836 für 6666 st. erkauften.
(Paul Ocstcrreichcr, Dcnkwürdigk. d. fränk. Geschichte. 3s St. S. 30 ff.Bamberg 1832. In diesem Buche und auch in Jäck's Gesch. der ProvinzBamberg, 1809, ist der urkundliche Nachweis geliefert, daß die BurgGiech nicht Stammburg der jczigcn Grafen v. G. sei und sein konnte,sondern daß vielmehr die v. G. als Afterlchnlcntc der Grafen v. Beich-lingen 1142 mit dem Schloß G., auf welchem sie die Vogtschaft innehatten, als Dienstmanncn an Bamberg kamen. — v. Hefncr, bayer.Adel S. It. T. 5; Erg. Bd. S. 6. T. 1- — Tyroff 157. — SiebmachcrI. 104. — Durchlaucht. Welt II. 538. 545. — v- Meding III. 250 n. f.
— Hiibncr III. 902. — Atlgcm. geneal. Hdb. I. 571 u. f. — Gothaergcneal. Hofkalcnder 1825. S. 164 u. f. — Seifert, Ahnent. Tab. 14. —Salver 253 sf. — Geneal. Handb. — Gauhe I. 493. — v. Haustein I.Suppl. 34. — Burgermeister, vom schwäb. Rcichsadel 661. — Bieder-mann, Gebürg I. Vcrz. — v. Lang 30. — v. H.)
GicbzinM, ein 1783 in Galizicn immatrikulirtes, zumWappen Prawdzic gehörendes Geschlecht. (Poczct Szlachty.)
Vicgliiig von Ehrcnivcrlh. Der fürstlich hohen zollern-hechingen'sche Hof- und Negiernngsrath Johann Ncpomuk G.wurde von seinem Fürsten am 27. April 1867 mit v. E. geadelt,(v. Ledebur III. 260 ohne Wappen-Angabc.)
Gichrl v. Koniiciibcrg. Joh. Georg Veit G., k. bayer. Amts-richter zu Mißbrun, erhielt vom Kurfürsten Karl Theodor am
4. Juli 1792 den Adel. (v. Lang 351. — v. Hefncr, bayer. Adel
5. 79. Taf. 90. — v. H.)
si Gicklni, Gickow. Sifridus de Gygkowc, milcs, Zeugein Briefen des Herzogs Gcrard von Holstein 1259 und 1271.(Urk.Buch d. schleswig-Holstein. Ges. I. 166. 562.) Giekau, daöStammhaus, ist ein Kirchdorf am seeleuter See.