Gero — Gers
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gerolzeck bei Lahr im Badcn'schcn; 2. in jene der Herren v. G.zu Hohengerolzeck bei Sulz, und 3. in jene der Herren v. G.zu Sulz; eine weitere Theilung fand 1333 statt, und zulezt be-mächtigten sich die Grafen von Württemberg der Burg undSulz. Den Namen hat die Burg Alpeck od. Hoheng. wahrschein-lich von G er old, einem Grafen v. Bussen, der sie erbaut habensoll. Das Schloßgut um die Ruine Alp eck herum hat in neuesterZeit wieder den Namen HohengeroldSeck bekommen, nachdemFrhr. Friedrich v. Hayn 1836 dasselbe erworben hat. sGriesingerS. 33. 464.) Wappen: In Gold ein rother Balken.
(Speuer l!. >04. — Sicbmacher I. l9. — v. Mcding It. 273. —Hübucr It. 481. — Gauhe, Anh. 1499 u. f. — Bucclini II. ll. — v. H.)
) Geroldstci», Gerhardstein, Girstein (in Silber ein rothesSchildlein), waren Burgmänner zu Wiesbaden; das Stamm-haus bei Langenschwalb ach, Nassau. Auch Ganerbcn zuAltenlimpnrg in Frankfurt. 1452 verkaufen sie einen Hof zuKloppcnheim an das Kloster Eberbach. Sind 1573 imMannsstamme st. Ihre Lehen kamen an die Brenner v. Lan-stein, welche sich seitdem (?) B. v. Gcroltstein schreiben (s. d.).sO. S. - Vogl, Top. 29 ff.)
1. 's Gerolt, ein Münchner Patriziatsgeschlecht des 14. und15. Jahrh. Schild: In Schwarz eine goldene Gugcl.
sO. S- — v- Hefner, Münchner Geschlechter.)
2. Gerolt, ein der prenß. Rheiuprovinz ungehöriger Adel.Balthasar G., bayer. Nechnnngsamtsverwescr, wurde 1613 ge-adelt. sN.T.A.R. — v. Zedlitz. — v. Ledeb. I. 253.) 1858 wurdeder prenß. Gesandte in Neu-Nork ^ den Freiherrnstand erhoben.
st Gcroltsbcrg. Ein altbayer. Geschlecht dieses Namens ur-kundct 1110—1200. sM. B. III. 242 ff.)
1 Gcroltscrk, ein altes elsäss. Geschlecht, welches in einemsilbernen mit blauen Steinen bestreuten Schilde einen rothen Löwenführte. Es starb dieses Geschlecht sehr frühzeitig mit Wollmaraus und das Schloß ging mit Namen und Wappen auf diev. Wangen über. sSiebmacher II. 28. — Adelsb. v. Baden 296.)
st Gcroltshauscr zu Gcroltshousc», altbayer. Geschlecht. ImSchild zwei Hörner. Ihr Stammhaus G. im Gericht Pfaffen-hofen a. d. Ilm. Erhart G. 1384. Kilian G. zu G. 1459.Konrad, Herzog Sigmund's Jägermeister, 1497.sO. S. — M. B. II. 263. - Hund III. 339.)
Gerresheim. Der fürstlich darmstädt. Resident u. Lcgationö-Rath G. wurde am 3. Okt. 1733 geadelt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 233. — v. H )
Gerrcth, auf Glietzig in Pommern, 1749. sv. Ledebur III.259.) Vergl. Ger ct.
1 Gerungen, Gerlingen, schwäb. Uradel, dessen Stammhausim jezigen württ. O. Ä. Lconberg lag. Benso de G. 1100,Adelbert 1120. Im Schild zwei voneinander gekehrte Monde.sBeschrcibung des Oberamts Leonberg 132.)
's Gerslicck. TheitmanuS de G. testis in einem halberstadt'-schen Brief 1226. sllrk- Buch für Nicdcrsachsen II. 117.)
Gcrsch. Der mähr. Gnberuialrath Joh. Franz G. wurde imI. 1816 in den Ritterstand erhoben. sM. v. M. Il3. — v. H.)
Gcrschow. Ein v. G. stand 1851 als Major bei der prenß.Garde-Artillerie, sv. Ledebur I. 253. III. 259.)
1. Gersdors (Schild: Getheilt u. halb gespalten roth, schwarz,silber), meißnisches Geschlecht, das auch in Dänemark und
Liefländ vorkommt. Der Gehcimerath und Kämmerer GeorgRudolf Frhr. v. G., aus Seuch au in Schlesien, wurde im I.1701 in den böhm. Grafcnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 14.)Der Kammerherr Georg Ernst v. G., Besizer der MannlehngüterHermsdorf und Jannowitz in der Obcrlausitz, Sohn dessächs. Oberforstmeisters v. G., ist am 17. Jan. 1824 in denprenß. Grafeustand erhoben worden. Georg Rudolf v. G. erhieltam 29. Aug. 1668 den böhm. Freiherrnstand. Rudolf v. G.wurde am 9. Jan. 1696 in den Frcihcrrn- und alten Herrenstand'aufgenommen. Frhr. Rudolf v. G. ward am 30. März 1699 inDänemark naturalistrt. Inzwischen war schon vor ihm KristofGottlieb v. G. Oberstlieutenant in d än. Diensten gewesen. SeinGroßsohn, Joackim v. G., Herr v. Tnnbyholm, Ritter desElefantenordens, geb. am 11. Nov. 1611, war Präsident desStaatsraths, und wurde am 9. Jan. 1696 in den böhm. Frei-hcrrnstand erhoben. sHistoire de la fam. de Gcrsdorf in Ticho-Hof-mann's Portraits histor. des honuues illustres de Danuemark I. 45—48Wappen ebendaselbst; Stammtafeln desgleichen. Geschlcchtstafeln dieserFamilie enthält die liuduer-jakobi'sche genealog. Samml.) Der FreiherrGottlieb Friedrich v. G. auf Baruth, k. poln. und kursächs.Konferenzminister, wurde 1745 mit seinen ehelichen Nachkommenin den Neichögrafenstand erhoben. (Fortges- neue gcneal. u. histor-Nachr. 52. Th. — Dorst, allg. Wappcnbuch I. 132. — v. Firks, Nrspr.des Adels in den Ostseeprovinzen S. 143- — Dän. Ad. Ler. I. 174. —Konig, A. III. 319-325. — König III. 315-416. — Seiferts Geucal.S. 117—131. — Sinap I. 399—499. II. 95. — Gersdorsschc Fam.Nachr.Quedlinburg 1813. Nicht sehr brauchbar. — Kelchen's liefländ. Gesch. III.
— Schätzen's rer. Pruss. fol. 112. — Mehrere Schriften über einzelne Gliederdieser Familie macht Weinart, II. 543 — 46, namhaft. — DiencmannS. 34. 79. 341. — Siebmacher I. 53. 162. — v. Meding I. 266. -Dän. Wappenb. — Gauhe l. 474—85. II. 351—55. — I. Hortzschanöky,Etwas v. d. Verdiensten der v. G. um Kirchen u. Schulen. Görlitz 1782.
— v. Uechtritz, dipl. Nachr. I. 7I-llI. II. 262. XI. 1787. 83-86.
— Hupel's Material. t788. S. 461. 1789. S. 122. - Tyrofs 141. —M. v. M., Erg. 14. — Köhue, ausführl. gen. Nachr. — v. Zedlitz.)
Das Geschlecht zählt auch zum poln. Adel. (Niesieski, cor. polska
P. II. p. 291.) Georg v. G., schwed. Quartiermeister, Erbherr
auf Ncpsdorf, wurde am 4. Dez. 1693 in Schweden natu-
ralisirt und unter Nr. 1282 auf dem Ritterhause zu Stockholm
eingetragen, sv. Sticrmanu's Matrikel. — Cederkrona, Adelswapcnleck.
— Zedier X. 1169—89. — Hupel, liefländ. A. n. 67. S. 461 —67. —Gen. Taschcnb. der gräfl. Häuser 1341 n. f. — Dipl. Jahrb. für denprenß. Staat 1843. S-251. — v. Ledebur I. 253. III. 259. — Geichs.Wppb. I. 25. II. 66. — v. Hcfncr, prcuß. Adel S. 8. T- 9; S. 44. T. 54;sächs. Adel S. 2. T. 2; S. 19. T. 9; S. 23. T. 29. - v- H.)
2. ) Gersdors. Ein Siegel des Gebhard v. G. vom I. 1268
zeigt einen Schild, der von dem gewöhnlichen der thüringen'schen
Gcrsdorf (1.) gänzlich verschieden ist, nämlich gespalten, vorne
zwei Balken mit Eisenhütlcin belegt, hinten ein cckiggczogener Balken.
(Neue Mittheilungeu des thüriug.-sächs. Vereins VI. 131.)
Wersdorfs, s. Gero.
Gershcim. Ursprung dießortö unbekannt; in Sachsen wohn-haft. sv. Hefncr, sächs. Adel S. 28- — v. Ledebur III. 259.)
Gcrskom, eine seit 1800 in Mecklenburg angesessene adlicheFamilie, aus welcher mehrere Mitglieder im preuß. Kriegsdienstestehen, sv. Ledebur I. 255.)
j-Gcrslcve, Gerslove, kommen im 12. Jahrh. unter dem ein-gesessenen Adel des Erzstiftes Magdeburg vor.
(Falke, trad. corb. p. 769.)
) Gcrspcrgcr, waren ursprünglich Bürger zu Hall im Inn-thals. Jörg G. erhielt von Kaiser Friedrich III. dd. Innsbruck