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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gers — Gert

16. Jan. 1488 ein adliches Wappen. Dessen Sohn Hanns G.starb 1569 zu Hall als der Lezte dieses Stammes.

sv. Mayerhofen, Mssst

1. st Gcrspcmitcr, altbayer. Adel; führten in Schwarz einensilb. Ochsenrnmpf. Erhard G. 1411, Asm 1467.

sO- S. - M. B- V. 286 ss.s

2. st Gcrspcuntcr v. Gcrspciint, ein anderes baycr. Geschlecht;führte den Schild von R. und S. mit Wolken gespalten. fO. S.fMichel G. v. G. n. Rotten Wörth (Vilsbibnrg) steht 1496 inder bah er. Landtafel.

Gcrstanich v. Hcldciistcin. Der östcr r. Oberlicutcnant Anton G.wurde im I. 1785 mit dem Beinamen v. H. geadelt.

fM. v. M., Erg. 296. — v. H.f

Gcrstiickcr. Der österr. Kapitänlicutenant Wenzel G. wurdeim I. 1817 in den Freihcrrnstand erhoben, fv. H.f

st Gcrstlmrg v. Ilofciistciii, hießen ursprünglich Gerstl, undkommen als solche 1423 im Bürgerstandc zu Bötzen vor; sindvon K. Maximilian geadelt worden nnd haben sich v. Gerspurgoder Gerstbnrg geschrieben, auch Nafenstein erhenrathct.Andre v. G. zu R. ist am 21. Jan. 1554 als der Lezte seinesStammes gestorben, fv. Mayerhofen, Mös.f Das Wappen habendie v. Giovanelli ererbt ff. d.).

Gcrstcin v. Hohenstein. Am 1. Nov. 1799 ward der Adel deshannövr. Majors Karl Franz G. von Kaiser Franz II. bestätigtund ihm die Erlaubniß ertheilt, sich v. Hohenstein zu schreiben,fv. d. Knesebecks In den Reichstaxamtsakten heißt es, daß er zuder angegebenen Zeit in den Adelstand erhoben worden.

fv. Ledebur I. 255. III. 259. — R. T. A. R.f

1. st Gcrstcndcrg, ein altes rittcrl. Geschlecht in Thüringen,dessen Stammburg G. bei Altenbnrg liegt. Es kommt im13. u. 14. Jahrh. öfters vor. Mit Heinrich Wilhelm v. G. sollsolches 1716 ausgestorben sein. Es führte im Schilde einen drei-hügeligcn Berg, und auf dem Helme eine Taube mit einem Zweigeim Schnabel, fv. Ledebur I. 255.f

2. Gcrstcnlicrg, Gerstenbergk, ein erfnrter Patriziergeschlccht.Marc. G., sächs. Kanzler, und seine Brüder, Michael u. JoachimG., Söhne des Jakob G., Stadtvogts zu Büttstedt, wurdenvon K. Rudolf II. im I. 1661 in des hl. r ö m. Reichs Adelstanderhoben. Das Diplom ist in v. Falkcnstein's thüring. Chronik, II.1461 ff., abgedruckt, so wie eine Bestätigung nnd Erneuerung desAdels für Georg Heinrich v. G., preuß. Sekondlieutenant, vom

17. Okt. 1712. Wappen: Im blauen Felde ein Ritter, der einenLindwurm tödtct. Der großherzoglich sächs. Ncgierungsrath KarlLudwig v. Gerstenbergk, genannt Müller, wurde 18** voneinem Edeln v. Zech adoptirt nnd führt diesen Beinamen.

fv. Hesner, sächs. Adel S. 28. T. 29. 36. — v. Gleicheustein. — GauhcI. 485—88. II. 355. — Dän. Wappcnb. — Brückncr's Samml. III. 72.-— v. Zedlitz. — Zedier X. 1189. — Des Ch. R. Lauser leztes Ehren-gcdächtnitz. Leipzig 1754, woruuter auch eine v. gerstcnberg'sche Stamm-tafel befindlich ist. — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 83. — v. Ledebur I. 255. — Siebmachcr IV. 73. V. 36g. — v. H.f

3. Gcrsteiilicrg, eine sächsische, dem Aussterben nahe Familie,welche ein von den anderen Familien dieses Namens verschiedenesWappen, nämlich in Silber einen rothen Sparren, führt.

fv. Hefner, sächs. Adel S. 28. T. 29. — Sächs. Wappenbuch III. 96.- v. Ledebur (I. 255.1 III. 259.f

Gcrstciibroiid. Franz G., Hofrath beim österr. Kricgsrathe,wurde im Jahre 1797 in den Ritterstand erhoben.

fM. v. M., Erg. 143. — v. H.f

Gcrstcnbrock, s. Kerstenbruck.

st Gcrstciifcld, ein schles. Geschlecht, das im Nenß'scheu be-gütert war nnd ans dem Mauritius Biuck, Bürger nnd Raths-Verwandter zu Neisse, am 21. Aug. 1665 mit v. G. in denböhm. Adclstand erhoben wurde, fv. Ledebur I. 255.f

Gcrstciihai», s. Gerstorf.

1. Gcrstcr, Johann Valentin, kurmainz. Hofrath, wurde1781 geadelt. fR. T. A. R.f

2. Gcrstcr o. Gcrstorf. Joh. Adam G., Dr. der Arznciknndein den österr. Erblanden, wurde 1731 in den Adel- n. Nitter-stand erhoben. fR. T. A. N.f

Gcrsthcim, s. Bock.

st Gcrstt v. Gcrspurg und Uovcnstcin, s. G erst bürg.

1. st Gcrstimuiii. Kaiser Marimilian II. erhob den Domdechantzu Breslau und Kanzler des Bischofs von Olmütz, Martin G.,aus einem Patriziergeschlechte zu Bunzlau, so wie dessen Bruders-sohn Kristof 1571 in den Adelstand. fLucä 348. — Sinap II. 639 u. f.

— v. Ledebur I. 256. III. 259. — R. T. A. R.f

2. Verstimm». Der Hauptzolllegstakt-Einnehmer zu Brodi,Ludwig G., wurde im I. 1818 geadelt. sM. v. M. 190. — v. H.s

Gcrstiiniycr v. Kolliiissctd. Der österr eich. Hauptmann JakobKilian G. wurde im I. 1783 mit v. K. geadelt.fM. v. M., Erg. 296. — v. H .f

1. Gcrstncr. Am 18. Aug. 1731 wurde die kais. Verleihungdes rittermäßigen Adels für Johann Adam G. in Salzburgbekannt gemacht, fv. Schallhammern w.f

2. Gcrstncr. Franz G-, Professor zu Prag, Direktor derpolitechnischcn Lehranstalt, wurde im I. 1311 in den Ritterstanderhoben. fM. v. M., Erg. 144. — v. H.f

3. Gcrstncr v. Gcrstcnkorn. Der Oberlieut. Gotllieb G. wurdeim I. 1816 mit v. Gerstenkorn geadelt.

sM. v. M., Erg. 296. — v. H.s

Gcrstorf u. Gcrstcnhain, österreichisch. Josef G. v. G. war

1857 Oberlieutcnant im 5. k. k. Jägerbataillon.

Gcrstorss. In Salzburg bei St. Peter liegt ein Stein mitder Inschrift: Familia nobilis de Gerstorff 1761, mit einemWappen, das von dem der sächs. Gersdorf gänzlich verschiedenist: 1. und 4. drei Spieße, 2. und 3. ein Stnlphut. fO. S.f

st Gcrstnngcn. Johans v. G., „huScomendur des tüczschen huseszu Gebwilr", urkundet 1393 in einem Brief der Stadt Geb-weilcr. fMone VII. 187.f

st Gcrswaldc, eine Uckermark. Familie. Henningns G., fa-muluö honestus, testis in docnmento quodam ecclcsiac in Chorinanno 1335. fCod. dipl. Brandend. XIII. 251. — Grundmann 46.

- v. H .f

Gcrszcuiski, ein posen'sches Geschlecht mit dem WappenJastrzembiec. fv. Ledebur III. 259.f

st Gcrtcnstci», ein Dicnstmannengeschlccht der Dinasten vonBeringen. Manegoldus de Gertinstain et filii ejus 1254im Traditionskodex von Salem. fMone II. 96.f

st Gcrterodc, eichsfeld'sches Geschlecht, dessen gleichnamigerStammsiz zwischen der Stadt Worbis und Keula liegt.fWolf's Urkundenbuch 13. — v. H.f

st Gcrtiiigcr, ein 1636 und 1639 in Ober- und Nieder-