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Gerl — Gero
welchen Kaiser Sigmund seinen Vorfahren am 2. Sept. 1435 ertheilthaben soll. sv. Krahne II. 4. 413. — Brüggemann I.) Die Familieblüht, sv. Zedlitz. — v. Ledebur l. 252. III. 259. — v. H.)
2. Verlach, Wilhelm, großherzoglich Hess. Hauptmann zuWorms, wurde am 15. März 1838 vom Großherzog von Hessenin den Adclstand mit dem Fr.eiherrntitcl erhoben.
sv. Hefner, Hess. Adel S. 10. Taf. 9.)
3. Gerlach, prenß. Regierungspräsident in Köln, wurdeam 15. Okt. 1840 vom König von Preußen mit der Vorschrift-mäßigen Einschränkung in den Adelstand erhoben.
sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den prcuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 82. —' v. Ledebur III. 259.)
4. Verlach, österreichisch. Alexander Frhr. v. G. stand1857 als Lieutenant im 6. k. k. Drag. Reg. Gehört vielleicht zuGerlach 2.?
5. st Verlach ». Dillichgräh, kamen ans der windischcn Marknach Tirol, wo sie nach v. Brandis 1567, nach Anderen 1551landständisch geworden sind. Jakob Kristof v. G. kommt 1633 zu-lezt vor. Im Schild eine Spize oder Gern.
sO- S. — v. Mayerhofen, Mss.)
Verlacher v. Gcrlachbcrg; österreichisch. Franz G. v. G.war 1857 Oberlient. im Jnvalidenemolumentenäguivalentengenußzu Neulerchenfcld bei Wien.
1. st Gcrlachshcim. Das Stammhaus bei Görlitz; waren inSchlesien begütert. sSinap I. 399. — Ganhe II. 359 n. f. — v. H.)
2. st Gcrlachshcim, fränk. Geschlecht. Heinrich v. Gerlahes-heim 1221 in einem Brief des Bischofs von Wnrzburg.
sMone II. 394.)
Gcrlich v. Vcrlichslnirg. Johann G., kais. österr. Hauptmann,wurde 1849 mit dem obigen Beinamen geadelt. sE. S.)
Verliest, Gcrlistye, Gerlicich, stammen aus Bosnien, er-hielten von der Kaiserin Maria Theresia 1749 (aliaS 1747) undvon Kaiser Josef II. 1776 den Frcihcrrnstand.
sLeupold 367 u. f. - M. v. M. 52. >13. - v. H.)
st Gcrlikon. Hainricns de Gerlikonin testis 1267 in einemsale m'schen Brief. sMone III. 479.)
Gerlingen, s. Gerringen.
st Gerlitzki, in Ostpreußen gesessen, sv. Ledebur I. 252.III. 259.) Wappen: Pruß I.
Verla»!, wahrscheinlich österr.-italienisch. Franz v. G.stand 1857 als Kadet im 38. k. k. Inf. Reg.
st Verlaß, nieder österr. Ministerialcngeschlecht, das bis1363 vorkommt. sWisgrill III. 286—82.)
Gcrmain. Der k. k. österr. Rath und Schloßhauptmann zuSchloßt) of w., Johann G., wurde im I. 1766 in den Rcichs-Nittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 144. — Siebm., Suppl. IX.T- 15. — v. H.)
Vermann, Karl Josef, wurde 1744 in den rittermäßigen Adcl-stand erhoben. sR. T. A. R.ss
Germar, thüring. Geschlecht, das unter andern auch in dor-tigen Klosterbricfen bereits 1136 vorkommt.
sSpangenberg II. — Siebmacher I. 146. — v. Meding II. 271. —Gauhe I. 474. — Brllckncr's Sammlung I. 231. 241. — v. Zedlitz. —v. Ledcb. I. 252. III. 259. — v. Hefner, sächs. Ad. S. 27. T. 29. - v. H.)
st Vcrmaring, altbayer. Adel; das Stammhaus wol G. imGericht Rosenheim? Das Geschlecht urkundet 1175.)
sM. B. VIII. 425 ff.)
st Gcrmcrscn, Garmsen, ein im Hildes hei m'schen begütertgewesenes, 1379—1426 in Urkunden erscheinendes Geschlecht.
sSiebmacher II. 123. — v. Krohne II. 4 sf. — v. Meding II. 272
- v. H.)
st Gernicrshauscn, eichsfeld. Familie. Sic war in Hessen,Sachsen und in der Mark Brandenburg begütert, wo sie um1566 vorkommt. sKöuig, Adelsl. I. 198. — Wolf's llrkundenb. >3.
— v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 252.)
1. st Gcrmcrshcim. Ein Hanns v. G. war 1566 Nathsfrcundzu Offcnbu r g. sMone V. 487.) Vielleicht Anhcrr der v. G. 2.
2. Gcrmcrshcim, stammen aus Dinkelsbühl, und erhieltenam 6. Febr. 1784 ein pfalzgräflich fürstcnberg. Adclsdiplom,das am 12. Febr. 1785 von den Landrcchten in Freiburg aus-geschrieben wurde, sv. Lang 349. — v. Hefner, bayer. Adel S. 79.Taf. 99.)
st Gcrmerslcvc, kommen unter den niederstichst Adelsge-schlcchtern im 13. bis zum 15. Jahrh. vor.sErath, cod. dipl. quedl. P. 754.)
Gcrinetten. Der österr. Hofkammer- n. ungar. Hofkanzlei-Rath Bernhard Heinrich v. G. wurde im I. 1728 in den böh-mischen und 1732 in den Rcichsritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 144. — v. H.)
st Gern. DeS Namens gibt es in Oberbayern sieben Orte.Die v. G. erscheinen 1126— 1288 in Briefen bayer. Klöster.sO. S. - M. B. I. 14 ff. III. 224.fi Ihr Schild: In Blau einsilberner Vogel (Ente?).
st Gcrininnt. Ein Dr. Daniel v. G. war 1652 Pestmedikusin M ü u ch c n. sO. S.) Ob zum Adel?
Gernet, Karl Gottlieb, Kreiskommissär zu Reval in Esth-land, wurde am 1. Okt. 1761 von K. Franz I. geadelt. sE. S.)
Vcrngros, «Samuel und Friedrich, Gebrüder, wurden 1771geadelt. sN. T. A. N.)
Gcrning. Der großhcrzoglich Hess. geh. Rath v. G. zu Frank-furt a/M. wurde am 9. April 1818 in den großhcrz. Hess. Frei-herrnstand erhoben. Wann geadelt? sv. Hefner, Hess. Adel S. 19. T. 9.)
Gernlein, an anderen Orten Ger lein geschrieben, Melchior,kais. Hofkammcrkonzipist, erhielt 1615 ein Adelsdiplom. sR.T.A.R.)
Gcrnlcr, ein 1792 aus Tonl nach Bayern ausgewandertesGeschlecht, sv. H. — v. Lang 349.)
st Gernsbach. Das Stammhaus im Murgthale. Diese v. G.kommen 1255 zuerst vor und nennen sich auch Schenken v. G-Auch ein Sigfrid Vogt (advocatus) v. Gernspach, genanntSchürbrand, urkundet 1255. sMone I. 234 ff. V. 259 ff.)
st Gernsheim, kommen 1237—1256 im Starkenbnrg'schenvor. (Archiv f. Hess. Gesch. VI.)
Gero n. Gcrsdorff, österreichisch. Karl G. v. G. stand1857 als Kadet im 1. k. k. Drag. Reg.
st Gcroldscck, altes rheinländ. gräfliches Geschlecht, das zumUnterschiede eines anderen gleichnamigen auch Hohengerolzcgg ge-nannt wurde; der Leztc starb am 6. Juli 1634. Der Stammsiz derRitter und Grafen v. G. war die damalige Burg Alp eck, im jezigcnwürtt. O.A. Sulz, welche daher oft Hvhengeroldseck geschriebenwird. Die Herren v. G. waren im 16. Jahrh. sehr reich; durch Kriegeu. besonders durch Theilungen kamen sie ganz herunter. Sie spaltetensich 1277 in drei Linien: 1. in jene der Herren v. G. zu Hohen-