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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Beerdigung. sZedler X. 633.s v. Zedlitz sagt, daß der Nikolaus v. G.und seine Nachkommen keinen Gebrauch von ihrem Adel gemacht, unddaß erst Georg Eberhard G., einer der Ururenkel, 1758 wieder einAdelsdiplom erhalten habe. Diese Angabe scheint richtig zu sein, dadie Ertheilung in den Akten der ReichötaramtSrechnnng wirklich vor-kommt. Die Familie ist in Preußen begütert,sv. Ledebur I. 249. v. Hefncr, Hess. Adel S- 10. T. 9.1

Gchring, Johann Friedrich August, fürstlich reuß. Rath zuLobcnstein, wurde 1835 vom König von Bayern geadelt,sv. Hefncr, baycr. Adel S. 78. Taf. 89; sächs. Adel S. 27. Taf. 29.)Kaiser Marimilian ll. hatte dem Geschlechte, das aus Nörd-lingen stammt, am 23. Febr. 1566 einen Wappcnbrief ertheilt.

Gcibtcr, eine in Pommern seit 1847 begüterte Familie,welche in der Person des Regicrungsrathes Karl Wilhelm LudwigG. von K. Friedrich Wilhelm III. von Preußen in den Adclstanderhoben wurde, sv. Ledebur I. 249. Bagmihl III. Taf. XIV.Preuß. Wappenbuch lll. 24.1

Geier, s. Geyer.

Geier v. Geicrsbcrg, s. Geyer v. Geyersberg.

Geier v. Vjicrlnirg, s. Geyer v. O.

1 Geigantcr zu Tnnisnih, nie derb ah er. Geschlecht vor'mWald. Hiltprant Geyganter 1355. Heinrich G. verkauft 1369die TranSnitz (iu der einst Friedrich der Schöne von Oesterreichgesessen war) an die Zeng er. Peter G. erscheint noch 1479.Schild schräggetheilt: Silber und Blau, oben ein r. Viertel.sO. S. - M. B. XI. 403. - Hund III. 333.1

1. Geiger, Eberhard, kais. Lcibtrabant, wurde 1692 geadelt.sR. T. A. R.)

2. st Geiger, eine rosenheimcr Familie, welche mehrereberühmte Acrzte lieferte, unter denen Malachias G. und DanielG. um 1639 den Lsterr. Adelstand erwarben. sO. S.s

3. Geiger, Benedikt, ReichShofrathSkanzlist, und Joh. LudwigG., kurmainz. Zöllner zu Kling cnberg, wurden am 6. März1686 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. N.s

4. st Geiger. Eine Maria Benedikta v. G., 7 1742, steht imTodteubnche deö Klosters Schönseld in Bayern. sO. S.s Ob zueinem der vorhergehenden Geschlechter gehörig, ist zur Zeit nicht be-kannt.

5. Geiger. Der kurpfälz. geh. Regicrungs - u. Oberappellations-gcrichtsrath Josef Anton G. in Mannheim erhielt vom KurfürstenKarl Theodor am 29. März 1774 ein Edclndiplom.

sv. Lang 346. v. Hefncr, bayer. Adel S- 78. T. 89. v. H.s

6. Geiger. Der Magistratsrath zu Wien, Joh. Adam G.,wurde im I. 1789 geadelt. sM. v. M., Erg. 296. - v. H.s

6. Geiger v. Ktingcnbcrg, österreichisch. Wenzel G. v. K.war 1835 k. k. Feldkriegskanzlist.

Veillicrg. Franz Dominik v. G. wurde im I. 1713 in denFreihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 58. v. H.s

st Geilenkirchen, war ein altes Patriziergcschlecht in Köln.Es erschien bereits 1171 und scheint zu Ende des 16. Jahrh. er-loschen zu sein. Verschieden von Gailenkirchen.sFahne I. 109. II. 46.)

Gcilhnyn, s. Grivey. Beltheim, s. Griway.

st Gcitwardshausen. Heinricus et Nodegerus deGeilwar des-Husen testes 1269 in einem walken rieder Brief,sllrk. Buch für Nicdersachsen II. 232.)

st Geisa, ein altes, ausgebreitetes, 1488 ausgestorbenes fuld.Vasalleugcschlccht, aus dem schon 1156 Herwig d eG. in Urkundenvorkommt. sSchannat, clicnt. fuld. 94.)

Geisa«, eine freiherrliche, Oberösterreich ungehörige Fa-milie, welche zu Linz ihren Wohnsiz hat, und verschieden vondenen v. Gen sau ist. sJahrb. des deutschen Adels 1843. S. 314.)Veiöbcrg, s. Gaisberg, Geisler.st Geisbusch, ein eidliches Geschlecht, welches auch im Köl-nischen wohnhaft war. Es stammt von einer Burg im Trier'-schen und besaß das Erbhofmeisteramt. Es führte 7 schw. Rauten,4. 3., in Schwarz. sFahne I. 108. 11.45. Humbracht.)

Geisc, s. Giese.

st Gciscgger v. Gisenegg. Kurfürst Mar Emanucl von Bayernerhebt den Joh. Mathias G., gcwcsten Rath u. Kästner zu Gries-bach, in den Adelstand, und erlaubt ihm, sichv. E." zu schreiben,9. Aug. 1793. sDekretenbuch.)

st Gciscisiug, altbayer. Geschlecht, führten einen Schwanim Schild. sO. S.)

Gcisendors, gen. Grösser. Aus Böhmen kamen diese zu denBurggrafen von Ii ü r n berg ine 13. Jahrh. Der Beiname entstanddaher, weil drei Linien waren, die sich durch die größere, mittlereund kleinere unterschieden; da nun die beiden jüngeren ausstarben,so behielt der älteste den Namen Grösser bei (??).sSicbcnkccS I. 58 u. f. Tyrofs 27. 58. v. H.s

st Gcijeiisctd. Ein bayer. Adelsgeschlecht dieses Namens ur-kundet im 12. Jahrh. sM. B. III. 73. Vlll. 304. XIV. I20ss.s

st Geisenhausen, Dinastcngrafen in Bayern, deren LezterHeinrich, der 22ste Bischof von Augsburg, gewesen sein soll. DieGrafschaft G. kam darauf an die Grafen v. Halß, von diesen anOrttcnburg u. s. w. sW. Hund I. 71. v. H.s

st Geisenheim, nassan'scher Uradel, dessen Stammhaus G.im jezigen Amte Rüdesheim lag; kommen 1198^1391 urkund-lich vor. sVogl, Top. 51 ff. Mone II. 433.)

st Gcisgöbct, bayer. Geschlecht, führte in S. einen schwarzen .Gcisfnß. sO. S.)

st Gcislligcn. Enno miles de Gisingen 1995. Henricus de G.testiS in einer St. Galler Urkunde 1249.sMone VIII. 367. IX. 219.)

st Gcistbcrgcr, altbayer. Geschlecht; führte den Schild ge-spalten Schw. und S. mit einem g. Balken überlegt. sO. S.)

1. Geister. Joachim Andreas G. wurde am 26. März 1795in den Adelstand erhoben, sv. H.)

2. Geister. Jgnaz G., k. k. Rittmeister, wurde von KaiserKarl VII. 1761 in den Freihcrrnstand erhoben.

sM. v. M. 51. - v. H.)

3. Geister. Johann Georg G. wurde im I. 1766 geadelt,im I. 1769 aber in den Ritterstand erhoben.

sM. v. M. 112. 189. - ,v. H.)

4. Geister. Der Adelstand des Referendars Friedrich WilhelmDietrich G. und der beiden Schwestern desselben wurde 1827vom König von Preußen erneuert. sE. S. v. H.s

5. u. 6. Geister, zwei schlcs. Geschlechter, welche in denFarben verschiedene, in den Figuren ziemlich gleiche Wappen führen.Die eine schreibt sich zubenamt v. Deining, die andere v. Pols-dors. Beide sind im Liegnitz'schcn seßhaft, haben übrigens auchin anderen Gegenden Schlesiens Bcsizungen. Die G. v. D. be-