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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gebhard v. Mielchen», s. Lilienheim.

Gebhardt. Der br nun schweig. Kummer- und Klosterrath,nachherige Besizcr des Rittergutes Thune im Wolfenbüttcl'schcn,Wilhelm G., wurde am 8. Sept. 1785 in den Reichsfrei- undPannerherrenstand erhoben. Er soll zu der Familie des 1637 ge-adelten Dr. Justus Gebhard gehören. S. Gebhard 3.

sSiebmacher XI. 3. p. Wolframitz. Collect. Mspt. B. 3. p. 261-208,woselbst sich auch eine Abschrift des Diploms befindet. v. Hefner,Hess. Adel S. 10, ohne Wappen-Angabe.)

1. Gebhardt. 1589 haben die Gebr. G. ein Adelsdiplcm erhalten.HR. T. A. R.)

2. Gebhardt ». Ardenjlci». Der österr. Generalmajor Fried-lich G. wurde 1859 mit v. A. geadelt. IM. A. Z. v. Jan. 1859.)

Gebier. Der hessen-darmstädt'sche OberappellationsrathHeinrich Ludwig Karl G. wurde im I. 1769 in den Ritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 144.H

1. Gcbler, eine adliche Familie, am Oberrhein, in Sach-sen und in Oesterreich seßhaft. Tobias Philipp G., Sohn desgräflich reuß. Kanzlers Tobias Georg G., trat auS preuß. inkais. Dienste, wo er endlich im I. 1782 wirkl. geh. Rath u. Vize-Kanzler der bereinigten geh. Hofkanzlei wurde. Schon im I. 1763wurde er in den Nitterstand, am 22. Jan. 1766 unter die nicder-österr. Ritterstandsgeschlechter aufgenommen, am 8. Dez. 1768aber in den Freiherrnstand erhoben, starb 1786 am 9. Oct. undhinterließ neben einer Tochter zwei Söhne, die aber 1794 derösterr. Landmaunschast entsagten. sWisgrill III. 241 u. f. M.v. M. öl. lt2. Kammergerichtskalcuder von 1780. Lcupold I. Th.3. B. S. 365 u. f. Schmutz 1. 461. - Lucä, gel. Oesterreich I. St.S. 136. Leben des Frhni. v. G. von joendcs in dessen Lex. d. Dicht,und Pros. II. 32. 39. Siebmacher, Suppl. V. 29. Weidlich, biogr.Nachr. III. 82.) Tobias Philipp Baron G. wurde 1786 in Ga-lizicn immatrikulirt. sPoczet Szlachty.)

2. Gcbler, Wilhelm, österr. Oberst, wurde 1853 geadelt.sA. A. Z. von 1853. Oesterr. Milit. Schemat. von I853.fi

Geböckh, waren ursprünglich Bürger zu Aibling vor'm Ge-birg (Oberbayern). Primus: Ulrich Gepöck, 1331 Bürger zugedachtem Aibling; durch Heurathen und gute Dienste sind siein die Höhe gekommen; 1476 steht Gilg Gehbeck zu Aibling(woselbst die G. damals schon einen gefreiten Siz im Markte innehatten) in der Landtafcl. Im 16. Jahrh. werden sie schon zumAdel gezählt; 1636 erhielten sie eine Wappenvermchrung und am16. Sept. 1655 von Kaiser Ferdinand III. ein Freiherrndiplom,so. Lang 131.) Die Familie wurde zum Theil am 12. März 1663unter dem Namen Geebeckh in die neuen Hcrrenstandsgeschlechtervon Niederö stcr reich aufgenommen. sWisgrill III. 242 u. f.v. Hefner, baycr. Adel S. 35. T. 32. 33; Erg. S. 3. T. 5. Grassinger,Gesch. von Aibling 272. v. H.)

Gcbs»ttel> fränkisches, im Kanton Rhön-Werra beson-ders begütertes Turniergeschlecht, dessen Stammfiz das gleichnamigeStädtchen bei Rotheuburg au der Tauber war.

sGauhe I. 460. Salver 469 ff. v. Haustein I. 213. v. Lang,Suppl. 44. Schannat 91. Sieben. I. st02. v. Meding I. 258.

Praun's adl. Europa 620. Taschenb. d. frhrl. Häuser auf 1848 u. f.

v. Hefner, bayer. Adel S. 35. T. 3,3. - Biedermann, Rhön-WerraTab. 2734. Tyrosf 50. Neues geneal. Hdb. 1777. S. 31 u. f.1778. I. S. 8183. Siebcnkees I. 58.)

Geburg, s. Gebet.

Geck». Schild geistertet mit Herzschild, darin ein Segelschiff:1. ein Arm mit Säbel, von Mond und Sternen beseitet, 2. dreiDreiecke, 3. ein Fuchs, 4. ein Löwe. Dieses Wappens lebte einv. G. 1854 im Reußischen. sO. S.)

Ge'c)y v. Garam-S)>'g, ungar. Geschlecht, aus welchem StefanG. v. G. 1835 k. ungar. Hofrath in österr. Diensten war.

st Gcdclcr, Gödelcr. Gottfried v. G. erbaute das Schloß zuErlangen und mehrere andere große Gebäude. Sein Sohn standum 1766 u. 1774 in k. preuß. Kriegsdiensten. lieber seine Standes-verhältnisse ist dießorts nichts bekannt, sv. Ledebur I. 249.)

Gedcon, österreichisch. Josef v. G. befand sich 1857 unterden unangestcllten k. k. Feldmarschalllieutcnants zu Mauer beiWien.

Gebe», Geedes, Melchior, kais. Hofkammerbuchhaltereidiener,wurde 1612 in den Adelstand erhoben und erhielt Wappenverbes-serung. sR. T. A. R.)

st Gcdroyc, Gcdroicz. Im I. 1664 war ein v. G. kur-braudenb. Kammerjunkcr; er hatte zwei Brüder, sv. LedeburI. 249. III. 258.) Wappen: Poray.

Gelullt v. Zungciiftld, s. Jungenfeld.

Geebeckh, s. Geböckh.

Gecrhardt v. Strausienberg. Der k.k. Stückhauptm. Josef Adam G.wurde im I. 1765 mit v. S. geadelt. sM. v. M. 189. v. H.)

Gccr), Paul, Kapitular des Kollegiatstiftes St. Nikolaus inMagdeburg, wurde 1787 geadelt. sR. T. A. R.)st Gcggcnhoftr, eine der ältesten schles. Familien.sHenel, siles. 765. Siebmacher II. 48. Sinap II. 637. v. H.)Geggenpeunt, s. Watt v. G.

st Gcggitbllch, Gekelenbach, kommen schon im 11. u. 12. Jahrh.unter dem bayer. Adel vor. Med, cod. dipl. ratisb. p. 147. 180.)st Wegginge», ein altes Württemberg. Geschlecht.sCrusius, schwab. Chronik II. Th. >0. Hptst. S. 607. Zedier X. 552.)Gehe, Konrad, kursächs. geh. Sekretär, erhielt von KaiserFerdinand II. dd. Wien 25. Aug. 1627 den Ncichsadclstand.Schild gespalten, vorn ein an einem Stabe gehender Mann, hintenein halber Adler am Spalt. sO. S. R- T. A. R.)

st Gehema, ein wahrscheinlich fries. Geschlecht, aus welchemsich ein Zweig der Religion wegen in Ostpreußen niederließ.Wappen? sv. Ledebur I. 249.)

Gehle, s. Chalong.

st Gehler. Bartholomäus G., Bürgermeister zu Görlitz,wurde im I. 1652 von K. Ferdinand III. geadelt, sv. Ledebur I.249. III. 258. Dorst, allgcm. Wappenb. n. 259. v. H.)

st Gchln. Ein Hr. Hermann Friedrich v. G. starb als Dom-herr zu Augsburg 1726. sO. S.)

st Gchmeii, ein von den Grafen v. Benburg abstammendesedles Hcrrcngcschlecht. sFalke, trad. corb. p. 266.)

Gchnidegg. Der österr. Hauptmann Georg G. wurde imI. 1764 geadelt. sM. v. M. 189. - v. H.)

st Gehöft», ein schon 1278 vorkommendes thüring. Geschlecht,welches noch 1686 blühte, sv. Ledebur I. 249, wo auch das Wappen.)Conraduö de Gehoveu testis 1295. skl. B. für Nieders. II. 356.)Gchr, s. Gehren.

1. st Gehre», ein altes, längst ausgestorbenes bremen'sches,im Lande Kedingen ansässig gewesenes Geschlecht. sMußhard 247.)S. Göhren; einerlei.

2. Gehren, eine preuß., nachher auch Mecklenburg., Hess,u. sächs. Familie, aus der Nikolaus v. G. als Hofmeister des HerzogsFriedrich von Sachsen 1468 oder 1498 zuerst vorkommt. KristofHeinrich v. G. war 1668 bei der Herzogin Magdalena von Sachsen