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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gay Geb

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2. Gayer », Gaycrsfcld. Der Oberlicut. Philipp G. wurde1816 mit v. Gayersfeld geadelt. sM. v-M., Erg. 225. v. H.)

GaiMe. Die v. G. erscheinen seit 1866 im preuß. Heere;sie stammen von Peter v. G. ab, welcher ein Franzose vonGeburt in Potsdam künstliche Bauten aufführte, und 1747starb, sv. Zedlitz. Dipl. Jahrb. für d. preuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 8l. v. Ledebur I. 248.)

Emst, Gaill, eine ursprünglich elsäs fische, dann west-fälische und später in die Marken gekommene Familie, auswelcher viele Mitglieder im preuß. Civil- und Kriegsdienstestanden. Philipp v. G. erhielt 1573 von K. Maximilian II. einErneucrungSdiplom seines Adels; die Nachfolger kauften sich im16. Jahrh. in der Rheinprovinz an; im 18. Jahrh. in den

Marken und im Elsaß, sv. Zedlitz. Sicbmacher V. 147.v. Ledebur I. 248. III. 258. Fahne I. >96.)

Gailling ». Althcim, s. Gailing v. A.

Gayin»»», s. Gey mann.

1. Gasen, vielleicht auch Gaze, Johann Bernhard, fürstlichhöhenlohe-bartenstein'scher Hofrath, wurde 1747 geadelt.

sGeneal. Staatshdb. von 1748. S. 327. N. T. A. R.f

2. Gasen, genannt Gas». Schild geviertet von N. und G.:1. u. 4. ein Weinstock, 2. u. 3. ein Mohrenhanpt. Dieses Wap-pens war Ludwig v. G., gen. G., geb. zu Siegen in Westfalenam 25. Aug. 1736. Die Familie blüht noch in Prcnßen.

sO. S. v. Ledebur I. 243. Siebmachcr, Suppl. IX. 15.)Gassoia, italien. Abkunft. Joh. Baptist Edler v. G. war1835 Dcpntirter der Stadt Verona bei der Provinzialkongregation.

Gassolctti v. Thanncnbiichcl. Der Festungskaplan zu Covoloin Tirol, Franz G., und sein Bruder Donat wurden im I. 1773mit obigem Beinamen geadelt. sM. v. M., Erg. 295. v. H.f

st Gcbanfcr. In einem alten bayer. Turnicrreim finde ich einWappen, hat in Schwarz einen schwarz - silbcr geschachten Pfahl,und die Uebcrschrift: Dye G. anß dem Adychttal Raidcn amTurnier mit Schall. sO.S.) Ich finde dieß Geschlecht u. Wappensonst nirgends unter dem bayer. Tnrnieradel.

st Gebauer. Im preuß. Heere standen in der Mitte des18. Jahrh. zwei Offiziere v. G. Weiteres ist nichts von dieserFamilie bekannt, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 249.)

st Grbeckcnstei», ein in den sächs. Landen ehemals seßhaft ge-wesenes Geschlecht. sHoppenrodt 35. v. HI

Gebet v. Gcburg. Anton Alois G., Krcissekrctär zu Steyin Galizien, wurde im I. 1794 mit obigem Beinamen in dengaliz. Adelstand erhoben. sM. v. M. 188. v. H .f

7 Gcbctaugc. (Sparren, von zwei Sternen oben und einemTri angel unten beseitet.) Heinrich Philipp v. G. war 1679 kur-bayer. Rittmeister. sO. S.)

Gcbclskc, s. Gebclzig. Gcbclspach, s. Gewoldsbach.st Gcbctspcrg, altbaycr. Geschlecht, 127596 beurkundet.sM. B. V. l4. VII. <39 ff.)

Gebllhhanfcr, s. Gewoldshauser.st Gcbclsig, Gebelöke, lausitzer und schles. Adel, der im15. und 16. Jahrh. vorkommt und gegen 1766 ausgestorben sein

soll. sSinap I. 379. - Eauhe I. 459. - v. Mcding III. 245. -Zedier X. 474. v. Ledebur !. 249. v. H.)

st Gcbcnhoscn, altbaycr. Geschlecht, dessen Stammhaus wol

G. im Gericht Friedberg war. PrimuS: Bernhart de Geben-

Hoven, miles, 1126; Illtimus: Conrat, Richter zu Krands-

berg, 1383. sM. B. X. 518. XII. 101.) Vielleicht sind die Ge-ben hofer mit diesen stammverwandt gewesen, obwol sie erst 100Jahre später auftreten.

st Gcbenhafcr, altbayer. Geschlecht. Die G. zu Ainspachstehen 1470, und Kunz G. zn Un Polzing steht 1490 in derbayer. Landtafcl.

st Gebensbach. Dieses Namens gibt es zwei Orte im GerichtErding. Hezilo v. G. und Albert, sein Sohn, Urkunden 1140.

sM. B. I. 14.)

st Gebersdörfer )>i Gebersdorf (Gerichts Parkstein), stehen1490 in der bayer. Laudtafel.

st Gcbcrspcck, altbayer. Adel, führte den Schild gctheilt,oben leer, unten zwei Schrägbalken. sO. S.)

st Gebcrhhan, Gevcrzhan, waren 1220 Bnrgmänner zu Wester-burg (Nassau), blühten im 14. Jahrh. in den beiden Linien zuLützgcrode n. Kotzcnrode. Von lezterer kommt Eberhard 1452,von erstercr Johann, st 1510, zulezt vor. Schild mit Lindenblätternbesäet und mit drei Wecken schräg hintereinander belegt.

(O- S. Vogl, Top. 149 ss. Arnold) 265 ff. Robens II. 349. Fahne I. llö. «.Ledebur!. 157. III. 259. v. H.)

st Gcbcsdorf, kommen schon im 12. Jahrh. unter dem bayer.Adel vor. (Ried, cod. dipl. ratisb. p. 229. 237. 252.)

1. st Gebhard. Felix G., Domherr zu Trient, nebst seinenBrüdern Sigmund, Balthasar und Hanns, hat den Adelstand vonK. Maximilian I. erhalten. Balthasar G. ist vor 1627 als derLezte seines Stammes st. sv. Mayerhofen, Mss.)

2. Gebhard, Lorenz und Bartel, Gebrüder, in der Ober-lausitz, erhielten am 9. Aug. 1600 von Kaiser Rudolf II. einenWappen- und Adelsbrief.

3. st Gebhard, Dr. Justus, Reichshofrath, aus der Oberlausitzgebürtig, erhielt von K. Ferdinand II- wegen vieler ihm geleistetenDienste 1637 den Adelstand, wovon er aber keinen Gebrauch ge-macht haben soll, und im I. 1656 starb.

(Gauhe II. 34549. v. H.)

4. Gebhard. Heinrich G., genannt Wesen er, gräflich reuß.Kanzler, zulezt herzoglich sa chsen-altenburg. geh. Rath undKanzler, ein Bruder des Dr. Justus G., wurde von Kaiser Fer-dinand II. ebenfalls im I. 1637 geadelt. sGottcri Elog. clar. Altcnb-II. Gauhe ll. 348 u. f. v. H.)

5. Gebhard, eine adlichc Familie im preuß. Staate, derenAdel am 12. Dez. 1753 in der Person des Kcnsistorialraths v. G.anerkannt worden ist. Die Familie führt in Blau einen Engel,die r. Flügel mit einem gold. Stern belegt, in jeder Hand einenFisch haltend.

6. Gebhard. Der Professor der Arzneikunde zu Freiburg,Franz Karl G., wurde im I. 1802 geadelt. sM. v. M. 189.)

7. Gebhard v. Göppclsbcrg, ein schles. Geschlecht, von welchemnur Joh. G. v. G., ReggS. Sekretär zu Brieg, 1577, bekanntist. sSinap II. 637. v. Ledebur I. 249.) Wappen: Von Blau,G. u. Schw. getheilt; im Blauen eine g. Krone, in beiden anderneine s. Lilie.

8. Gebhard i>. Hartenfels. Der Hof- und FeldkriegssekretärFranz David G. wurde im I. 1712 mit obigem Beinamen inden 9t. Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 143.) Um 1600 hattePaul G. (in Sachsen oder in Schlesien) einen Wappenbrief mitHelm und Krone sammt der Freiheit, sich v. H. zn schreiben, erlangt.

sv. Zedlitz. - R. T. A. R. - v. H.)