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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gcch Gay

Gatzcrt. Der Doktor und ehemalige Professor der Rechte zuGi essen, Kristian Hartmann Samuel G., wurde in den adlicheuFrciherrnstand erhoben. Er starb am 2. April 1807. Schild gc-viertel: 1. und 4. zwei geschrägte Pfeile mit einem Herz belegt,2. und 3. ein Anker. HO. S. Tyroff II. 32.)

ch Gaulnh, österr. Geschlecht, dessen Stammhaus, gemeinig-lich Gauwitsch genannt, ein im Viertel unterm Mannhardts -berg gelegenes Dorf war. sWisgrill III. 237. v. H.)

Gaudecker, Gutackcr. Die v. G. sind eine adliche, in Pom-mern, Schlesien und Hessen ansehnlich begüterte Familie.

sHassc, Ordcnörath, Wappenbnch S-84^>. V.Zedlitz. SiebmacherIII. l7l. - v. Ledebur I. 217. III. 258-1

ch Gaudclih. Ein v. G. kommt als Kammerpage des KurfürstenFriedrich Wilhelm von Brandenburg 1649 vor.sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 247)

Gmidcnto a Turn. Die Brüder Gaudeuz Anton, Joh. Franzund Jakob Josef, Patrizier zu Trient, wurden 1783 in denReichsfrciherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 58. v. H.)Die Familie trug drei alte Thürme zu Lehen und nahm davon denNamen an. Nach Erlöschen der Noccabruna 1735 erwarb siederen Siz und vereinigte ihr Wappen mit dem ihrigen.

(v. Hcfncr, tiroler Adel S. 22. Taf. 25.)

Gaudot. Diese Familie erhielt 1710 von König FriedrichWilhelm I. von Preußen Bestätigung ihres alten Adels,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 248.)

Gaiidq, eine adliche, um 1650 aus Schottland in diepreuß. Staaten gekommene Familie, welche seit 1745 bekanntwurde und ausgezeichnete Männer hervorgebracht hat. Am 19. Sept.1789 erlangte sie den Freiherrnstand,sv. Ledebur I. 248. III. 257. v. Zedlitz.)

ch Glnicr, meißnische Familie, die wahrscheinlich im 16tenJahrh. ausgestorben ist.sKnauth, prodr. Misn. 507. Gauhe II. 344. v. H.sch GauerstM, Gnberstat, eine im Koburg'schen u. Henne-berg'scheu ehemals seßhaft gewesene Familie.sGruner's Beschreib, des Fürstenth. Kobnrg III. 62. v. H.sGaugrcbc», Gograffcn, Gogrebcn, zn Godclsheim, uraltes Hess,und westfäl. Geschlecht, welches Einige für ein Herrcngcschlechthalten, und das im I. 1461 seine Grafschaft (?) Grün bergund Schloß Goddelsheim dem Landgrafen Ludwig von Hessenzu Lehen auftrug. Ich finde Hermannus dictus Gogreve 1317als Bürger zu Osterwieck. (Urk. Buch für Niedersachsen III. 112. Borswördt, westfäl- Stammbuch 416. v. Steinen III. 55.v. Meding II. 291. v. Zedlitz. - v. Ledebnr 1.247. III. 258.Bernd II. Tab. XIX. 38. v. Hefner, Hess. Adel S. 10. T. 9. v. H.)

ch Gai>g5pcrgcr v. Lconbcrg, uiederbayer. Geschlecht. (ImSchild ein AdlerSrumpf in einer Krone.) Hanns G. zu L. 1471.sO. S. Hund III. 324.)

Gauiticr, Gaulthicr de Saint Blancard, eine der französ.Kolonie ungehörige Familie im B r a u d e n b ur g'schen. DerStammvater war der Major G., welcher als Gouverneur der !Festung Bequet um 1550 in Languedoc lebte. Peter G.hatte dd. Wien 23. März 1721 von Kaiser Karl VI. ein Adels- !Erneuerungs- und Freihcrrndiplom erhalten; er war geh. Kriegs-rath und Directeur des plaisirs in Dresden.

sO. S. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 248. v. Hefner, preuß.Adel S. 43. Taf. 54. - R. T. A. R.)

Gauch, österreichisch. Adolf v. G. war 1857 Acccssistbei der k. k. Militär-Rechnnngsbchörde.

Gann, ein in Tirol u. Ungarn ansässiges niedcröstcrr.Geschlecht, das von K. Leopold I. am 5. Juni 1674 ein Rittcr-diplom erlangte, am 6. Mai 1725 unter die neuen Nittcrstands-gcschlechtcr aufgenommen wurde, und wenige Jahre darauf dasBaronat in Ungarn erhielt. sWisgrlll III. 238-41. v. H.)

Gaulchkc, s. Gnschke. Gautciithur», s. Jser.

Gauthui >>. Földcrhan. Der Hauptmann Franz G. wurde imI. 1788 mit dem Beinamen v. F. geadelt.sM. v. M., Erg. 295. - v. H.)

1. Gauticr, stammen aus Frankreich und führen den Bei-namen u. Gcnctai; bis 1806 befanden sich Mitglieder dieser Familieim prenß. Heere, sv. Zedlitz.)

2. Gauticr, österreichisch. August v. G. war 1835 k. k.Hofkanzlist bei der allgemeinen Hofkammcr.

Gantsch v. Frankcnthiirn. Der österr. Hauptmann AugustinG. wurde im I. 1821 mit v. F. geadelt.sM. v. M., Erg. 295. - v. H.)

Gnuvain, eine adliche Familie aus Frankreich, welche zurZeit der Religionsnnruhen um 1700 nach Brandenburg ge-wandert ist. Die Mitglieder dienen meistens im preuß. Heere.

sv. Zedlitz. Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2.S. 81. v. Ledebur I. 248.)

Gauel, ein licfländ. Geschlecht, aus welchem sich GottlobFabian v. G. um 1780 nach Deutschland wendete. In derOberlausitz und in der Altmark gab es auch eine Familiedieses Namens um 1640. sv. Ledebur I. 248. Gercken, FragmMarch. II. 115. IV. 58.) Ob Lezterc nicht die v. d. Gabel sind?

ch Gauen, Gauen, altes sch lesisch es Geschlecht, das sich imSchweidnitz'schen und Liegnitz'scheu im 15. und 16. Jahrhaufhielt. sGauhe II. 344. v. H. Sinap I. 379.)

Gavcnda, österreichisch. Thomas v. G. war 1835 k. k.Appell. Rath beim allgemeinen Militärappcllationsgerichtc. AntonFrhr. v. G. stand 1857 alö Hauptmann beim 48. Inf. Reg.

Gavcro», s. Gaffron.

ch Gavre, eines der ansehnlichsten und ältesten brab anter Ge-schlechter, das sich Gr. v. Deaiinen nannte. sGauhe I. 459. v. H.)

ch Gawaleonc, Gabaleone. Unter einem Haupte, darin zwi-schen zwei Lilien ein Hahn, ein Löwe. Franz Graf v. G., k. k.Rittmeister, gnittirt 1682 zu Rosenheim. sO. S.)

Gawcn, s. Gaveu.

ch Gawlowski, ein noch 1641 in Obcrschlesien ansässiggewesenes poln. Geschlecht, das zu dem Hanse Ostoja gehört,sv. Ledebur I. 248. Okolskl II. 346. - Sinap II. 637. - v. H.)

1. Gamroliski v. Glnuronom, galiz. Geschlecht, zum WappenSwinka gehörend. sPoczet Szlachty.)

2. Glnuruiiski, Ulnva-G., immatrikulirtcs galiz. Geschlecht,zum Wappen Nawicz gehörend. sPoczet Szlachty.)

Gag. Der Neichshofrathsagcnt Alois G. wurde 1733 in denNeichsritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 143., v. H.)

1. Gaycr v. Ehrcnlicrg. Anton Franz G. wurde im I. 1764mit v. E. in Nied er österr eich geadelt, und der Hofrath derk. k. obersten Justizstelle u. Stefansordensritter Johann Alois G.v. E. wurde im I. 1318 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 188; Erg. 58. - v. H.)