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Gag — Gai
Becke bei Gingst auf Rügen. Martin Moriz v. G. war schweb.Dragonerhauptmann, und sein Sohn Waldemar Moriz ward Oberstin baden-durlach'schcn Diensten, erheurathcte durch Jakobciav. Steinkallenfels das Gut Morsch heim am Rhein undfand Aufnahme in die rhein. Ritterschaft. Auch hat sich in die
Neu mark ein Zweig gewendet, sv. Meding. — o. Zedlitz. —Korrcsp. von u. für Deutschland 1825. Nr. 304. — v. Ledebur 1. 242.III. 256. - Bagmihl I. T. 2. VI. T. l. — Sicbmachcr III. 159. —v. Hcfncr, nass. Adel; auch bayer. Adel S. 35. T. 32, woselbst frciherrlich;Mecklenburg. Adel S. S; preuß. Adel S. 43. T- 53. — Micrälins zc. —Taschenb. der frhrl. Häuser 1848. — Zedier X. 60. — Dipl. Jahrb.für den preuß. Staat 184 Ist
2. Gngern-Cranjscn. Joh. Wilh. Kristin» Adrian Cr aussen,Nittergutsbesizer auf Budow bei Barnim, Stiefenkel des preuß.Generals v. Gageru, wurde am 5. April 1854 geadelt,so. Ledebur III. 256.s
st Nagers zu llohr, haben ihr Heim im Dorf Tirol gehabt,wo Swikerus de G. zuerst 1310 erscheint. K. Rudolf II. hat demGeschlechte 1578 den Adel bestätigt, dasselbe ist aber nach undnach sehr herabgckommen, bis Anton v. G. als Bortenwirker zuClausen am 10. Nov. 1829 als der Lezte seines Stammesstarb. Schild: Schräggetheilt, oben drei Kometsterne, unten einLöwe. sO. S. — v. Mayerhofen, Mss. — Siebmacher IX. Suppl. 15.sNagg v. Löwcnbcrg. Konrad, Johann und Kaspar G., Ge-brüder, aus den bayer. Erblanden, wurden 1636 mit v. L. ge-adelt, und der kais. Oberamtsrath zu Nellenburg, Josef Anton
G- v. L., wurde im I. 1749 R.Ritter. sM. v. M., Erganz. 142. —Siebmacher IX. Suppl. 15. — R. T. A. R. — v. H.sGahlen, s. Gallen.
's Nahmen, ein erloschenes westfäl. Geschlecht, dem derSchulzcnhof zu Gahmen gehörte. Die Familie blühte noch um1627, wahrscheinlich noch um 1746.sv. Steinen, westfäl. Gesch. IV. 877. — v. Ledebur I. 242. III. 257. sGühy, österreichisch. Josef v. G. im I. 1835 k. k. Staats-rathsoffizial.
Gail. Die Familie stammt wahrscheinlich aus Lütt ich undwendete sich um 1390 nach Köln. Sie verweilte daselbst durchfünf Generationen und brachte viele gelehrte Männer hervor. VonK. Karl V. wurde sie von Utrecht aus am 12. Mai 1545 in denNeichsadelstand erhoben. Schild: Quergetheilt, oben in G. zwei
r. Rosen, unten in Bl. eine r. Glevc. sFahne I. 106, wo ein Stamm-baum. — v. Hefuer, preuß. Adel ^z. 43. T. 53.s
st Gnilenhaustn. Das Stammhaus lag im Gericht Regen-stauf über der Donau. Adalbero de Gailinhusin urkundet1195. M. B. VIII. 462. XXXVI. 562.Z
st Gailcnkirchcn , ein altes schwäb., von Geilenkirchenverschiedenes Rittcrgeschlecht auf der Burg gleichen Namens, wel-ches mit denen v. Stetten eines Stammes gewesen sein soll undlängst erloschen ist. ^Griesinger 436.jj
Nailcr. Der guieszirte Rentbeamte G. in Landsberg erhieltvom Kurf. Karl Theodor am 6. Juli 1792 ein Adelsdiplom,sv. Lang 344. — v- Hefner, bayer. Adel S. 78. Taf. 89.s
st Galling, Geilingen, v. Althen», rheinländ. Familie, welchevon der Familie v. Gailingen in Franken verschieden ist. Seitdem 13. Jahrh. nahm die Familie von einem Flecken bei Hanauden Namen Altheim an. Ihre Stammburg Hauen st ein liegtbei Aschaffenburg; sie gehörte zur Reichsritterschaft im Elsaß.
sTaschcnb. der frhrl. Häuser 1848. — v. Zedlitz. — Biedermann,Odenwald 292; Altmuhl 199. — Gauhe I. 452. - Humbracht >76. —Siebmacher II. 106. V. 126. — v. Meding II. 257. — Neues gencal.
Handb. 1777. S. 74. 1778. I. Th. S. 79. — v. Ledebur I. 9 unterAltheim. — v. H.s
1. st Gailingen, altbayer. Geschlecht, das im 12ten u. 13tcnJahrh. häufig in Briefen der Klöster Tegernsee und Scheft-larn vorkommt. fM. VI. 80 ff. VIII. 388 ff.s
2. st Gailingen u. Mcshcim, eine fränk., im Kanton Alt-mühl seßhaft gewesene Familie. Maurer, gcneal. n. histor. Nachr.von dem erloschenen v. gailingen'schcn Geschlcchte in Franken, in Oetternshistor. Bibl. I. 49—72. — Biedermann, Altmühl 199. — SicbmachcrII. 75. V. 348.f
st Gailkircher zu Kcmnatc» und Neuhansen, bayer. Adel. Im
Schild ein Rad. Dr. Joh. G. zu K. u. N. war fürstl. bayer.
Rath und Lcheuprobst 1614. Er wurde im selben Jahre in den
Neichsadelstand erhoben. Nach seinem Tode kam Kemnaten 1663
an den Kurfürsten Ferdinand Maria, der auf der Stelle dieser
Hofmark das Schloß Nimphenburg erbaute. fO- S. — N.T.A.N.
— v. Leoprechting, Stammbuch von Possenhofen 75.1
Gaillac. Jacq. Franc. G. aus der Schweiz ward am 10. Mai
1727 in den preuß. Frcihcrrnstand erhoben.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 243. — v. Hefncr, preuß. Adel S. 43.Taf. 53. — v- H.s
Gaillard de Fnssignics. Emanuel G. v. F., Ritter u. Haupt-mann, wurde 1764 in den Freiherrnstand erhoben.
M. v. M. 51. — v. H.j
st Nnilnreut. Chuno de Gailnruti, milcs, testis 1246 ineinem Brief des Klosters Salem. sMoue III. 470J
st Gnilsbach, GeileSpach, altbayer. Geschlecht, dessen Stamm-haus wol G. im Gericht Stadtamhof war. LiupertuS et fratcrejus Ludwicus, Rcginhardus et filiuS ejus Hetil de GeliSpach in
Briefen des Klosters St. Nikolaus 1150. Richer de G. noch 1240.sM. B. IV. 238 ff.s
st Gaimersheim, altbayer. Geschlecht; das Stammhaus G.
jezt ein Markt im Gericht Ingolstadt. sM. B. XIV. 198 ff.s
st Nainbatd, Gainwald, niederösterr. Familie, die 1495—
1582 vorkommt. (Wisgrill III. 205. — v. H.s
Gainwald, s. Gai ubald.
Gaisbcrg, Gcisberg, Gäsberg, eine ursprünglich schweizer.Familie, die sich im 14. Jahrh. nach Schwaben wendete. Derälteste Anhcrr daselbst war Vogt in Schorndorf 1340. Siewar reichsritterschaftlich am Kocher und Schwarzwald. IhrFreihcrreustand ist in Württemberg anerkannt worden.
fBucelini III. 300 ff. IV. 384. — Bürgermeister, vom schwäb. Reichs-adel. — Gauhe II. 349. — v. Krohnc II. 1 u. f. — Sinap I. 381.II. 638. — Cast, Adelsb. v. Württemberg. — v. Zedlitz. — Genealog.Jahrb. des deutschen Adels 1844 u. f. — 'Tyroff, württ. Wappenbuch. —Griesinger 437. — Dorst, Wppb. v. Württemberg; fehles. Wppb. n. 362.
— v. Hefner, württ. Adel S. 7. T. 8; Erg. Bdi S. 13. T. 14; preuß.Adel S. 43. T. 53. — Sicbmachcr I. 113. — v. Ledebur I. 243. III. 257.
— Frhrl. Taschenb. für >360. — Spcner 324. 364. — Tyroff I. 86. —N. geneal. Hdb. 1777. S. 75 ff. 1778. 1-74 ff.; Nachtrag 1. 5>.j
st Gaishoser zu Didcrkar. (Schild: Schräggetheilt von S. undR. mit einem Bock in verwechselten Farben, später gevicrtet.) DieG. kamen zu Ende des 15. Jahrh. von Landshut nach München,wo sie bis Anfang des 17. Jahrh. im Patriziat saßen. Das Ge-schlecht erhielt im I. 1600 einen kais. Adelsbrief. (O.E. — R.T.A.N.
— v. Hefner, Münchner Geschlechter; st bayer. Adels
Gaislein v. Morcnvoll- Der kurmainz. u. fürstbischöflich würz-
burg. Kommandant zu Würz bürg, Oberstlieut. Georg Adam
G., und sein Bruder, der kurmainz. Hauptmann Melchior G.,
wurden 1653 mit dem Beinamen v. M. in den Adelstand erhoben.(R. T. A. R.s