Gai — Gall
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Gaiölcrn, eine cmS Mähren stciimncnde, auch in Kärnthenimmatrikulirte frhrl. Familie. sO. S.sj
Gaismair, Gebrüder, wurden 1560 geadelt. sN. T. A. R.^jGaismar, s. Geismar.
Gaivriilk, in Oesterreich, besonders inSteyermark undKärnthcn ansässig. K. Leopold hat die Familie am 7. Sept.1667 in den Reichsgrafenstand erhoben und ihr Wappen mit demder ausgestorbenen v. Lind eck vermehrt. sGauhc I. 452. — v. KrohneII. 411 — 18. — v. Hcfncr, krainer Adel S. 9st Joh. Graf G. hat
1795 das Jndigcnat und die Matrikel von Galizien erhalten.
sPoczet Szlachty ?c. — Sicbmacher l. 4!1. III. 85. — v. Mcding III.242. — Schmutz I. 4ö5.s
Gaiftlcr. Johann Edler v. G. war 1857 k. k. Oberst undGeuieinspektor für Siebenbürgen.
Ga.jdler v. Wolftfcld. Der ö st er r. Rittmeister Josef G. wurde1773 in den Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 143. — v. H.s
1. Gajcwski, ein im Großhcrzogthum Posen seßhaftes Ge-schlecht. sv. Ledebur I. 243. III. 257.^ Wappen: Jclita.
2. Gasewski. Mathias u. Franz G., zum Wappen Sulimagehörend, sind 1811 in Galizien immatrikulirt worden.
sPoczet Szlachty wst
G-il v. Hilip, sicbenbürgisch. Joh. G. v. H. war 1835Vizekönigsrichtersubstitut des maroscher Stuhls in Siebenbürgen,und Sigmund G. v. Kövcnd Vizckönigsrichtcr deö aranyoscherStuhls. Dominik G. v. H. Direktor des akademischen Museumszu Klausenburg. Sigmund v. G. stand 1857 als Kadet im42. k. k. österr. Inf. Reg.
Galantha, s. Esterhazy.
Galastjy, Hieronymus, kais. Garde des Nobes, wurde 1616
geadelt. sN. T. A. N.Z
Galatco, österr.-italienisch. Johann Nobile de G. stand
1857 als Major im 7. k. k. Inf. Reg.
Galbrecht. Die v. G. kommen in Pommern n. Liefland
vor, woselbst sie Besizungen haben.sBrüggemann:c. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 243. III. 257J
Galcstk, ungarisch. Johann v. G. war 1835 Kustos beim
Domkapitel zu Kaschan.
Galczcwski ans Sortyka, in Westprcußen, 1772. Wappen:
Slepowron. sv. Ledebur III. 257.^j
1. Galecki anfUadlawo, im Großherzogthum Posen. Wappen:Junosza. sv. Ledebur I. 243. III. 257.ss Jakob Jgnaz G., des-selben Wappens, wurde 1782 in Galizien immatrikulirt.
sPoczet Szlachty :c.s
2. Galecki, galizisch. Anton v. G., aus der tarnoverDiözese, war 1835 Jnstitutsmitglicd in der k. k. Bildungsanstaltfür Wcltpriestcr zum heil. Augustin in Wien.
GalcmsKi, in Westpreußen gesessen auf Gorzekom. Wappen:Dolenga. sv. Ledebur III. 257.sj
Galen, Gahlen, frhrl. und zum Theil gräfl. Geschlecht, Erb-Kämmcrer im Stifte Münster, auch in Kur- und Lieflandverbreitet. Am 4. März 1717 wurden die v. G. den nicdcr-österr. Herrenstandsgcschlcchtern einverleibt und am 30. Aprildesselben Jahres introducirt. Im I. 1702 ward der Kämmererund Ncichshosrath Frhr. Kristof Heinrich v. G. in den Reichs-grafcnstand, und der Erbkämmercr des Fürstenthumö Münster,Frhr. v. Gahlen, im I. 1804 bei der Huldigung in Münster
in den prenß. Grafenstand erhoben. sGauhe I. 452. II. 328 — 37.
Sicbmacher I. 191. — v. Mcding I. 251. — Osnabrück. Stiftskalender
1773. — Münster. Stiftskalender 1784. — Wisgrill III. 203 u. f. —M. v. M. 19. — v. Zedlitz. — Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1844n. f. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1839 u. f. — Grote, hannovr.Wapvenbuch. — Fahne I. I07.ff Die Familie führt in G. drei rotheWiderhaken, so. Ledebur I. 243. III. 257. — v. Hcfncr, preuß. AdelS. 8. T. 9; nass. Adel S. 2. T. 2. — v. H.s
Galenzcwski, im Gilgenburg'schen seßhaft, sv. LedeburI. 243. III. 257.j Wappen: Tarnawa.
Galcr, Galery. Georg und Alexander G. sind 1789 in dirAdelsmatrikel der Bukowina eingetragen worden.sPoczet Szlachtyst
Gaiera, Gallera. Ein preuß. Hauptmann v. Cisielskibrachte in der ersten Hälfte des vorigen Jahrh. einen Baron Josefv. G. nach Preußen, wo derselbe sich ankaufte. Sein Bruder,Bogiölav Baron v. G., erwarb Bönigkeim bei Brandenburg;ihre Söhne traten in preuß. Kriegsdienste,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 244stGalery, s. Galer.
Galesi, österr. Geschlecht, das aus Sicilicn nach Friaulgekommen war und von K. Karl VI. am 20. März 1720 in denFreiherrnstand erhoben wurde. sGauhe II. 337. — v. H.s
Galffq de MartRiosz, ungarisch. Emerich G. de M. war1857 k. k. österr. Hauptmann beini PolizeiwachkorpS.
Galgohy, ungarisch. Anton v. G. stand 1857 als Lieutenantim 34. österr. Inf.Reg., und Theodor v. G. als Oberlieutenant im5. Huf. Reg.
st Galgwcis, niedcrbayer. Adel. Das Stammhaus imGericht Osterhofen. Babo n. Conrat de Galchwis Urkunden1170 ff. sM. B. V. 317 ff.j
st Galiardi, ein ursprünglich span. Adel, aus dem sich Einigenach Schlesien in das Brieg'sche wendeten.sSinap II. 334. — v. Ledebur I. 243. — v. H.j
st Galilei. Robert v. G. wurde 1662 in Krain immatrikulirt.sO. Sst
st Valinden, Galingen, zu Thiergarten bei Niesenburg inOstpreußen. Wappen? sv. Ledebur I. 243.sj
Galinski, Golinski, auf Galinden bei Mohrungen in Ost-preußen. Wappen: Nawicz. sv. Ledebur I. 243. III. 257st
1. st Galt, eine aus Irland stammende Familie, Weichesichin Schlesien niedergelassen hatte. Der 1655 verstorbene k.k. OberstWilhelm Graf v. G., Frhr. v. Burg, Herr v. Balmontin u.Galsto», Besizer von Hohlstein und Gielsdorf, ist imKloster zu Griff au beigesezt worden. Mit seinem Vetter undErben Grafen Walther v. G. ist der schles. Zweig erloschen.
sv. Ledebur I. 243st
2. Gall, ein in den beiden Hessen bedicnstetes ravens-burg er Patrizierqeschlccht, welches nebst Wappen anführt v. Hefner,Hess. Adel S. 9. T. 9. sSiebmachcr V. 279..s
3. Gall, auch Gail, eine in Köln seßhafte Familie, welcheaus dem Lüttich'schen stammt und im 17. Jahrh. nach Kölnsich wendete. Sie führt in Blau drei g. Galläpfel, sv. ZedlitzJDer von demselben angeführte, in Trier um 1836 verstorbenePolizeidirektor v. G., welchen er nicht einzureihen wußte, maghierher gehören. sFahne II. 45, wo eine Stammtafel. — v. LedeburI. 243st
4. Gall. Der Sindikus in Wien, Mathias G., wurde imI. 1711 in den Ritterstand erhoben. sM. v. M. 112.j
5. Gall. Der Stadtsindikus Franz Andreas G. in Wien