Die Edlen von Holte.
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Von Münster ihn und Wilhelm von Isenberg ausdrücklich seineBrüder *). Wahrscheinlich ist es derselbe, den wir 1227 zwi-schen dem Edlen Conrad von Hoenbüke und Amelung vonLippe als Zeugen genannt finden in einer Urkunde, wodurchder Abt Hermann von Corvey, aus dem Geschlechte dcv^Os-nabrückschen Edlen von Holte, sich mit den Söhnen des imJahre 122G hingerichteten Grafen Friedrich von Isenberg(Bruders des Edlen Adolph von Holte) wegen zwei von ihmzu Lehn gehender Karrat Wein, auseinandersetzt**). Auchin einer Urkunde des Klosters Hamborn vom Jahre 1237 wirdAdolph genannt ***) Von besonderer genealogischer Wich-tigkeit ist aber eine Urkunde des Jahres 1242 f). Als näm-lich des unglücklichen Friedrichs Sohn, der Edle Dietrich vonIsenberg, sein neu erbautes Schloss Limburg an der Lenne,wonach er sich späterhin Graf von Limburg nannte, seinemOheim, dem Grafen Heinrich von Berg, zu Lehn auftrug undals Bergisches Lehn zurück empfing, geschah dies mit Bewil-ligung folgender Personen: des Bischofs Engelbert von Osna-brück, des Propstes Philipp von Soest, des Dompropstes Brunovon Osnabrück, des Propstes Godfried zu St. Martin in Mün-ster, des Wilhelm von Isenberg und Adolph von Holte, dienicht nur unter einander Brüder, sondern auch Oheime (avun-culi) Dietrichs genannt werden, den sie als ihren cognatusbezeichnen. Beachtenswerth ist es, dass unter den anhangen-den Siegeln das des Adolph von Holte einen Reiter vorstellt,
*) Tlieoderieus Monasteriens. episc... Adolphus do Holte, Wilhelmusgermani fratres npslri. (Niesert Miinst. Urks. II. 349.).
**) Urkunde in Kindlingcrs Hämisch. 101. S. 7t>. Diese Urkundo istzwar abgedruckt in Falke cod. trad. Corbej. p. 2Ü4, der Edle Adolph vonHolte wird darin aber irrig nobilis Adolphus de Hosten genannt.
***) Tescli enmacli er annal. Cliviae p. 1SI.
•() Engelbertus Osnabrug. episc. Philippus majoris eccl. in Susato prep.Bruno prep. Osnabrug. Godefridus prep, S. Martini Monasteriens. Wilhelmusdictus de Isenberg, Adolphus de Holte fratres. (v. Steinen W'estph. Gesch.III. 1435. Kremer akad. Beitr. II. 123.).