Dinslaken.
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Wiederum finden wir um die Mitte des 13. Jahrhundertseinen Diethe rieh Grafen von Cleve mit einer Adelheid von Heins-berg vermählt *). Sie war die Tochter des vorerwähnten Spon-heimer Heinrich von Heinsberg und Erbin der SaynschenHerrschaften Saffenberg und Hilkerode, so wie der Vogteienüber Bonn und das Domstift Cüln.
§. 3. Dinslaken.
Dem Grafen Diethrich, Arnolds Sohn, wird von den älte-ren Genealogen eine Gemalin Namens Mathilde gegeben **),für deren Existenz es bisher an urkundlichen Zeugnissen nochfehlt. Es ist jedoch die Richtigkeit dieser ersten Ehe Dieth-richs, die um das Jahr 1210 gesetzt werden muss, kaum zubezweifeln. Es wird aber auch ferner behauptet, dass dieseGemalin die einzige Tochter und Erbin eines Herrn von Dins-aken gewesen sei ***): und da ist es dann freilich auffallend,dass es noch in der Mitte dos 13. Jahrhunderts Herren vonDinslaken, jedoch offenbar des niederen Adels gegeben
*) Theodericus füius comitis Clivensis senior et uxor ejus Aleydis 1255(Lacomblet II. 131.). Nos filius comitis Clivensis senior., cum Aleide filiadomini Ilenrici de Ilenisberg uxor nostra. 1255. (Teschenmacher annalc. d. p. 34.). Sie wird oftmals in Urkunden als Gemalin des nachmaligenGrafen Diethrich genannt u. a. als Wittwe 1275: Aleydis comitissa Clevensis..vir felicis recordationis H. comes Scnensis noster avunculus .. nostri marit 1felicis recordationis domini Th. comitis Clevensis. (Lacomblet II. 400.)•Sie war sogar noch 1298 am Leben (ibd. II, 594.).
**) Teschenmacher p. 189. Bon dam charterbock p. 433. Ilenn igp. 364. 366.
***) Dese Greve (Derick Arnolts Soen) behyligden myt eynre eynigendochter des Hern von Dinsiaeken und kreig dat Land van Dinslaeken undhe starf tho Wysschol. (Gert v. d. Schüren chronick van Cleve u. Mark;herausgegeb. von Dr. L. Tross p. 96.).