Dio Edlen Yötge von Soest. 11
Solin Eberhards des altern von Hengebach, wird ausdrücklichVogt des Klosters Siegburg genannt*) Den Bruder jenesEberhard, Namens Walther, den Erzbischof Arnold I. vonOüln seinen nahen Blutsverwandten nennt **), sehen wirgleichfalls betraut mit verschiedenen Advokatien ***), worunterjedoch die Yogtei über Soest dio wichtigste war. Denn esunterliegt wohl keinem Zweifel, dass wir in dem Edlen WaltherVoa't von Soest mit seinem Sohne Walther und dem Eberhardganz dieselben Personen zu erkennen haben, die wir alsWalther den altern und jüngern und Eberhard von Hengebachwieder erblicken f). So auch in den folgenden Generationen
*) Ilerimannus de Hengebach advocatus Sigebergensis eenobii. 11(50.(I.ac om b let I. 291.)
**) Vergl. p. 0. not.**) Welcher Art diese Verwandschaft gewesen, ist nichtermittelt. Arnold I., den im Jahre 1137 die Cölner von einem Propste zuSt. Andreas, als welcher er seit 1120 erscheint, zum Erzbischof wählten(Annalista Saxo ap. Pertz VIII. 770 ), wird bald für einen Grafen von Wied,bald von Geldern, bald von Cleve gehalten (Kle i n s org Kirchongesch. 11.31.) In einer Urkunde des Jahres 1139 wird sein Bruder Albert zu St. Se-verin in Cöln begraben genannt (Laeomblet I. 223.); ich möchte diesenAlbert am liebsten für den 1137 erwähnten Albert, Bruder des GrafenAdolph von SaiTenberg (Scliannat Eifflia illustrata II. 041.) halten, mithinauch den Erzbischof Arnold I. zu diesem Gesehlechte rechnen.
***) In der allegirten Urkunde von 1147 wird er advocatus ecelesiae b.Martini Coloniensis genannt; in einer andern Urkunde desselben Jahresheisst Waltherus de Hengebach advocatus in Vissenich. (Quix Grafen vonHengebach S 13.)
f) Walterus de Hengebach ... Everhardus fratcr pjusdem Walteri ad-vocati, Herimannus filius ejus. 1147 (Laeomblet I. 240.). — Everhardusde Ilcingebaeh, Walterus Advocatus Susatiensis 1131. (Kindlinger Vot-mest. Gesch. II. 15.). -— Waltherus de Hengebach et Everhardus frater ejus1154. (Lacombl. I. 203 ). — Walterus advocatus et filius ejus Walterus1103. 1100. (Seibertz W'ostf. Urk. 1. 72. SO) —Filius Walteri de llenge-bag junior. 11 CG. (Laeomblet I. 285.). — Wenn es in einer Urkunde vomJahre 1222 also heisst: Quod fheodericus liomo nobilis cum scculo renun-ciaret consensu nepofis sui Waltheri Susatiensis advocati et heredum suo-rum (Seibertz I. 220.), so können wir unter jenem Edlen Dietrich wohl nurden 1190 als Propst zu St. Aposteln in Cöln lebenden Dietrich von Henge-