andere auf ihren Sohn Oho überging; die somit, die Stamm-herren einer neuen Reihe der Grafen von Hochstaden, wie derHerren von Wickerath, aus Ahrschem Geschlechte wurden *).
Erzbischof Friedrich I. von Cöln bekundet im Jahre 1102,dass Lutgard für ihren in der-abteilichen Kirche zu Siegburgbestatteten Genial Heinrich von Katzenellenbogen der gedachtenKirche Güter zu Honnef geschenkt habe. Hei dieser Gelegenheitwird ihre Mutter Judith und werden ihre Brüder Gerlach, Die-trich und Adelger genannt **). — Zwar ist bereits ermitteltworden, dass diese Lutgard in zweiter Ehe mit dem GrafenGoswin von Staleclc vermählt gewesen, und damit das Räthsclgelöst, dass Graf Heinrich der Jüngere von Kalzenellcnbogenund der Pfalzgraf Hermann von Stahleck in mehreren Ur-kunden sich Brüder nennen, da sie Söhne einer und derselbenMutter waren ***); allein unbekannt war bisher, welchem Ge-schlechte Lutgard entsprossen sei. Eine vergleichende Zu-sammenstellung verschiedener Zeugnisse f), wird es ausser
*) Wir erwähnen liier nur einiger Urkunden: Gerardus de Iloinstathvir nohitis ... ecclesiam Ilauenburne in allodio suo fundatam 1139 (Lacom-Met I. 223). — per manum Gerardi de Ilostade viri libcri...per manumOttonis gencri et licrodis prenominati Gerardi 1147. (ibid. 1.244). — tempo-,ribus Brunonis archiepiscopi secundi (1137), Gerardus de Iloinstadten vir no-bitis et memoria dignus ecclesiam Ilavenburnensem in allodio suo fundatam...de Advocato ejusdem ecelesie ... uf nullus advocatus si...<pii ei (Gerardo)in Castro Wickerothe legitimo jure successerit ... ab Ottone et Adelheidauxore ipsius... Thcodoricus comes Ilostaden, Otto frater ejus advoeatuejusdem ecclesiae. 1173. (Binterim u. Mooren III. 143. 145.)
**) Wenk Hess. Landeshist. 1 Urk. S. 7. Lacomblet 1. 168.
*") Wenk 1. 238.
-]•) Theodericus de Gladebacli 1116 (Lacomblet I. 183.). —Theodericusde Gladebacli et Edelgcrus frater ejus 1117. (Kremer Akad. Beitr. III.
Die Herren von Gladeliach.