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1 (1853)
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Die Herren von Wickerath nml lloelistaden älteren Stammes. 3

finden, *) und der wohl ein und dieselbe Person ist mit demGcrlacli von Wickerath, mit dem uns verschiedene Urkundendes Jahres 10'38 bekannt machen **).

Die Richtigkeit dieses genealogischen Zusammenhanges,wonach Gerlach von Wickerath der Sohn des Grafen Gerhard1. von Jülich gewesen sein müsste, findet in dem durch das10. bis 13. Jahrhundert sehr leitenden Gesetze, dass der erst-geborne Enkel den Vornamen des Grossvaters väterlicherSeits zu erhalten pflegte, eine Unterstützung; wenn wir denGerhard von Hochstaden, den wir in vielen Urkunden von10801109 und zwar, was bisher unbeachtet geblieben ist,als einen Bruder des Erzbischof Hermann (III.) von Göhlkennen lernen, ***) als den Sohn jenes Gerlach v. Wickerathansehen. Wir dürfen dies um so sicherer, als es fest steht,dass Gerhards gleichnamiger Sohn f) in früherer Zeit vonWickerath ff), in späterer Zeit von Hochstaden fff) genanntwird. Denn dass wir es bei letzterem mit einer und der-selben Person zu tliun haben, dies ergiebt sich zur Genüge,da die einzige Tochter Adelheid, vermählt mit dem GrafenOtto von Ahr, Erbin sowohl von Hochstaden als von Wicke-ratli war, wovon das erstere auf ihren Sohn Dietrich, das

*) Urkunden von 10(14, 1000, 1070. (Lacomblet I. 137. 140).

**) Kindlinger Münst, Beitr. II. Urk. S. 44. Seibertz Westfäl. Urkdb.I. 32. Lacomblet I. 137.

***) Ilermannus Colonicnsis ccctesie archiepiseopus... Gerhardo da IIos-tuth fratre meo 1094. (Lacomblet I. 102.); irrig unter dem Jahre 10S4.(Kremer III. Urk, S. 21,)

4) Hermannus Colonicns. archip ... ipsius archipresulis fratre Gerardoejusque filio Gerardo 1094. (Lacomblet I. 100. 102.)

ff) Urkunden von 1115 (v, Ledebur Neu. Atlgem. Archiviii. 98.). 1117.(Kremer III. Urk. S.. 31.), 1118 (Lacomblet I. 189.)

444) ' n zahlreichen Urkunden von 1124 bis 1147. gewöhnlich als Uberoder nobilis vir beseichnct, seltener als comes. Gerardus comes dellostade1126. (Lacomblet I. 198.); comes Gerhardus de Ilostad 1129 (ibd. 1.201.); Gerhardus homes de Ilonstat 1134. (Niesert Miinst. Urk. s. II. 130,)

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