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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
Seite
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Siegel den Bar im Schilde annoch in aufgerichteter Stellung dar/ nicht gehend,wie in der Folgezeit angenommen ist.

Im Jahre 1^35 vertauschte Diedrich von Ahlden vier Stücke Land vor Rethemmit Geverd Schlepegrell, und diese eingetauschte Stück Land vertauschte daraufDiedrich von Ahlden gegen andere mit Johann Vehr.

Von dieser Zeit finde ich ihn nicht weiter in irgend einer Urkunde. Er mußalso zwischen itr85 bis 1^33 -verstorben feyn, weil er in der vom letztgedachten Jahresud di° 190. als bereits verstorben bestimmt angegeben wird.

Seine Gemahlin war Adelheid, gebohrne von Horn. Mnßhardt I. c. nenntsie Catherine, und benennt Johann Vehr einen Herrn zu Häuslingen, Hethornund Münchhoff, Burgmann zu Bremervörde. Letztere Güter mag er vielleicht be-sessen haben, ich finde keine Spur dafür oder dawider. Seine Gemahlin hieß aberbestimmt nicht Catharine, sondern Adelheid, wie die Anlage 190. erweiset, ermögte denn zweimal verheirathetgewesen seyn.

Die aus dieser Ehe erfolgten, oder wenigstens ihren Vater überlebt habendeSöhne waren: Arend, Heinrich und Johann, wie die angezogene Urkunde gleich-falls darthut. Ob er auch Tochter hinterlassen habe, davon ist keine Spur vorhanden.

tz. 53.

Dieser drei genannten Sohne Daseyn, und daß Johann solche in der Ehe mirAdelheid erzeugt habe, wird durch den jetzt oft angezogenen Kaufbrief sud idl" 190.über den halben Zehnten zu Hülsingen und den halben Zehnthof allda enviefen.Allein Arend scheint schon vor dem Jahre 1^96 ohne Leibeserben verstorben zu seyn.Denn in dem Kaufbriefe vom letztgedachten Jahre sud dso 191. siher den Theildes Stavenberges bei Rethem werden nur noch die beiden Gebrüder Heinrich undJohann gedacht.

Johann lebte noch im Jahre 1612, wie ans der Urkunde sul? N<> 192. erhellet,wo diese beiden Brüder ihren Meier zu Repholm an die Kirche zu Visselhövede für5o Rfl. versetzen. Späterhin wird Johann in keiner Urkunde weiter angetroffen,und es wird daraus wahrscheinlich, daß er vielleicht bald darauf ohne Leibeserben mitTode abgegangen seyn mögte. Vielleicht ist er in der Bremenschen, oder auch in derverdenschen Stifts--Successions--Fehde auf dem Felde der Ehre verstorben.

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