Dritter A b s ch n i t r.
Die sogenannte jüngere Linie in Deutschland betreffend.
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!^er Stifter der sogenannten jüngern Linie ist Johann Vehr, Ulrichs (h. 26.)Sohn, die solchen Namen führt, weil er der jüngste seiner Brüder war.
Zuerst haben wir ihn nebst seinen Brüdern oben in dem h. 2^. angezogenenSti ftungs-Urkunden c!« lüLl über die Viearie zu Rethem an der Aller suft 51» 5o.und 62. angetroffen, aber noch keine Urkunde habe ich aufffnden können, die an-zeigte, in welchem Jahre er sich mit seinem Bruder Heinrich wegen des vaterlichenNachlasses aus einander gesetzt hatte. Es scheint wahrscheinlich zu seyn, daß diesebeiden Brüder Kleinen-Haußlingen getheilt und den Grund zu den beiden dasigenGütern gelegt haben mögten, wodurch die vormalige Benennung Zwischensee ver-schwunden seyn wird. Diese Theilung scheint vor dem Jahre 1^6^ statt gefundenzu haben; denn ^.nno hat er nach der Anlage 186. einen Acker allein, ohneseines Bruders zu gedenken, an Ludeke von Roden für 5 Rfl. versetzt, oder, wieman damals wegen des im canonischen Rechte enthaltenen Verbots der Verleihungenauf Zinsen die Verpfandungen nannte, auf Wiederkauf verkauft.
Im Jahre 1^69 haben wir ihn in der Urkunde sulz 206. in der Zahl derBurgmanner zu Rethem, und in der sab» 207. vom Jahre itt65 als Knappeund Vorsteher der Kirche zu Wahlingen gesehen. In eben dem Jahre wurde lautUrkunde sud di" 208. der Zwist zlvischen ihm und seinem Bruder Heinrich wegenihres Bruders Paul Nachlasses vom Herzoge Otto entschieden.
Im Jahre 1^76 wurde er nebst mehreren anderen vom Adel Bürge für dieStadt Lüneburg wegen derjenigen 1600 RGfl., welche Diedrich von Mandelslohund Diedrich von Ahlden für die genannte Stadt an die von Othbernshausen bezahlt